Galaxy Ring-Akku aufgebläht:
Samsung nennt endlich die Ursache
Der Samsung Galaxy Ring sorgte im September für Aufsehen, als der Akku am Finger eines YouTubers anschwoll. Jetzt liegen die Untersuchungsergebnisse vor: Ein Riss im internen Gussformteil war die physikalische Ursache für den gefährlichen Defekt.
Mehr noch: Da sich der Ring aufgrund der massiven Schwellung nicht mehr vom Finger abziehen ließ, musste Daniel medizinische Hilfe in einer Notaufnahme in Anspruch nehmen. Dort gelang es dem Personal schließlich, das Gerät zu entfernen und die Schwellung des Fingers zu behandeln.
Samsung reagierte damals umgehend auf den Vorfall, erstattete dem Nutzer die entstandenen Reisekosten und leitete eine umfassende Untersuchung ein. Nun, gut drei Monate später, liegen die Ergebnisse vor. Der südkoreanische Hersteller zog für die Analyse nicht nur interne Experten heran, sondern beauftragte zusätzlich eine unabhängige Drittagentur, um die Ursache zweifelsfrei zu klären und mögliche Serienfehler auszuschließen.
Technisch betrachtet ist dieser Befund interessant, da er die Herausforderungen bei der Miniaturisierung von Energiespeichern verdeutlicht. Bei smarten Ringen kommen oft spezielle, gebogene Lithium-Polymer-Zellen zum Einsatz. Das interne Formteil dient dazu, diese empfindliche Zelle vor mechanischen Einflüssen zu schützen. Wenn dieses Bauteil versagt und reißt, kann punktueller Druck auf die Zelle entstehen oder Feuchtigkeit eindringen.
Beides führt bei Lithium-Ionen-Akkus typischerweise zur Zersetzung des Elektrolyten unter Gasbildung, was das beobachtete Aufblähen erklärt. Daniel berichtete bereits im Vorfeld des Vorfalls von Unregelmäßigkeiten bei seinem Exemplar, darunter eine sprunghafte Akkulaufzeit und Probleme beim Aufladen - klassische Warnsignale für eine beschädigte Zelle.
Zudem häufen sich Berichte über Nutzer, die ebenfalls über Überhitzung oder inkonsistente Akkulaufzeiten klagen, auch wenn es bislang keine weiteren Fälle von derart drastischen physischen Deformationen gab. In der Branche kursieren derweil Gerüchte, dass Samsung den Nachfolger des aktuellen Modells intern verschoben haben könnte, um das Design grundlegend zu überarbeiten und die Robustheit der internen Komponenten weiter zu erhöhen.
Nutzt ihr selbst smarte Ringe und habt ihr Vertrauen in die Sicherheit solch kompakter Akkus? Wir freuen uns auf eure Berichte und Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Untersuchung zum Akku-Vorfall beendet
Im September 2025 sorgte ein beunruhigender Bericht aus der Tech-Community für Aufsehen: Dem bekannten Technik-Creator Daniel, online besser bekannt als ZONEofTECH, schwoll während einer Reise plötzlich der Akku seines Galaxy Rings am Finger an. Der Vorfall hatte gravierende Folgen ihn. Aufgrund des offensichtlichen Sicherheitsrisikos durch den deformierten Lithium-Ionen-Akku wurde ihm der Zutritt zu einem Flug verwehrt.Mehr noch: Da sich der Ring aufgrund der massiven Schwellung nicht mehr vom Finger abziehen ließ, musste Daniel medizinische Hilfe in einer Notaufnahme in Anspruch nehmen. Dort gelang es dem Personal schließlich, das Gerät zu entfernen und die Schwellung des Fingers zu behandeln.
Samsung reagierte damals umgehend auf den Vorfall, erstattete dem Nutzer die entstandenen Reisekosten und leitete eine umfassende Untersuchung ein. Nun, gut drei Monate später, liegen die Ergebnisse vor. Der südkoreanische Hersteller zog für die Analyse nicht nur interne Experten heran, sondern beauftragte zusätzlich eine unabhängige Drittagentur, um die Ursache zweifelsfrei zu klären und mögliche Serienfehler auszuschließen.
Riss im Gussformteil als Ursache
Das Ergebnis beider Untersuchungen ist deckungsgleich, wirft jedoch auch Fragen zur Langzeithaltbarkeit filigraner Wearables auf. Wie aus dem offiziellen Samsung-Statement hervorgeht, das unter anderem von Android Authority veröffentlicht wurde, war ein Riss in der internen Formgebung ("Internal Moulding") für das Aufblähen des Akkus verantwortlich. Samsung bestätigte in diesem Zusammenhang, dass die Sicherheit der Kunden oberste Priorität habe und es sich bei dem Vorfall um einen isolierten Defekt handele. Es gebe demnach kein breiteres Sicherheitsrisiko.Technisch betrachtet ist dieser Befund interessant, da er die Herausforderungen bei der Miniaturisierung von Energiespeichern verdeutlicht. Bei smarten Ringen kommen oft spezielle, gebogene Lithium-Polymer-Zellen zum Einsatz. Das interne Formteil dient dazu, diese empfindliche Zelle vor mechanischen Einflüssen zu schützen. Wenn dieses Bauteil versagt und reißt, kann punktueller Druck auf die Zelle entstehen oder Feuchtigkeit eindringen.
Beides führt bei Lithium-Ionen-Akkus typischerweise zur Zersetzung des Elektrolyten unter Gasbildung, was das beobachtete Aufblähen erklärt. Daniel berichtete bereits im Vorfeld des Vorfalls von Unregelmäßigkeiten bei seinem Exemplar, darunter eine sprunghafte Akkulaufzeit und Probleme beim Aufladen - klassische Warnsignale für eine beschädigte Zelle.
Fragen zur Haltbarkeit
Das fehlende Puzzlestück zur Ursache des Risses lässt jedoch Raum für Spekulationen über die physikalische Belastbarkeit solcher Ringe im Alltag. Während Samsung betont, dass der Ring für den täglichen Gebrauch und Haltbarkeit konzipiert ist, weisen andere Berichte auf mögliche externe Faktoren wie etwa Salzwasser hin.Zudem häufen sich Berichte über Nutzer, die ebenfalls über Überhitzung oder inkonsistente Akkulaufzeiten klagen, auch wenn es bislang keine weiteren Fälle von derart drastischen physischen Deformationen gab. In der Branche kursieren derweil Gerüchte, dass Samsung den Nachfolger des aktuellen Modells intern verschoben haben könnte, um das Design grundlegend zu überarbeiten und die Robustheit der internen Komponenten weiter zu erhöhen.
Nutzt ihr selbst smarte Ringe und habt ihr Vertrauen in die Sicherheit solch kompakter Akkus? Wir freuen uns auf eure Berichte und Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Akku eines Galaxy Rings schwoll bei YouTuber Daniel im September 2025 an
- YouTuber musste wegen des defekten Rings notärztlich behandelt werden
- Samsung erstattete Reisekosten und leitete umfassende Untersuchung ein
- Ursache war ein Riss im internen Gussformteil laut Untersuchungsergebnissen
- Samsung bezeichnet den Defekt als Einzelfall ohne breiteres Risiko
- Riss führte zu Druckpunkten oder Feuchtigkeitseindringen in die Akkuzelle
- Herausforderungen bei der Miniaturisierung von Akkus in Wearables offenbart
Siehe auch:
Thema:
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