Apple Business: Apple greift Microsoft 365 mit Gratis-Plattform an
Apple hatte für März mehrere Neuigkeiten angekündigt - und hält Wort. Nach jüngsten Hardware-Neuheiten stellt der Konzern nun mit Apple Business eine zentrale Plattform für Unternehmen vor. Damit bündelt Apple erstmals Angebote für Geschäftskunden.
Ziel ist, Verwaltung, Kommunikation und Markenauftritt effizienter zu gestalten. IT-Verantwortliche und Führungskräfte erhalten alle Werkzeuge an einem Ort - von der Geräteverwaltung bis zur Pflege von Unternehmenseinträgen in Kartendiensten.
Wie Apple mitteilt, bildet eine integrierte mobile Geräteverwaltung das Kernstück. Sie ermöglicht es, iPhones, iPads und Macs mit vordefinierten Einstellungen und Apps auszustatten, sodass Geräte oft ohne manuelle Eingriffe sofort einsatzbereit sind.
Die Basisversion von Apple Business ist kostenlos. Bestehende Abos von Business Essentials laufen aus, die Gebühr für die Geräteverwaltung entfällt. Daten aus Business Connect werden automatisch übertragen. Kostenpflichtig bleiben Zusatzoptionen wie erweiterter iCloud-Speicher (ab etwa einem Euro pro Nutzer) oder der Support-Dienst AppleCare+ for Business.
Die neue Plattform Apple Business...
... wird ab dem 14. April verfügbar sein.
Was haltet ihr von der Zusammenlegung? Bringt das Vorteile für euren Arbeitsalltag oder bevorzugt ihr getrennte Lösungen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Apple bündelt Firmendienste
Apple fasst seine Angebote für Geschäftskunden zusammen. Unter der neuen Plattform Apple Business werden die bisherigen Dienste Apple Business Essentials, Apple Business Manager und Apple Business Connect in einer zentralen Oberfläche vereint. Die Lösung soll ab dem 14. April 2026 für Unternehmen jeder Größe verfügbar sein, wie der Konzern jetzt bestätigt.Ziel ist, Verwaltung, Kommunikation und Markenauftritt effizienter zu gestalten. IT-Verantwortliche und Führungskräfte erhalten alle Werkzeuge an einem Ort - von der Geräteverwaltung bis zur Pflege von Unternehmenseinträgen in Kartendiensten.
Wie Apple mitteilt, bildet eine integrierte mobile Geräteverwaltung das Kernstück. Sie ermöglicht es, iPhones, iPads und Macs mit vordefinierten Einstellungen und Apps auszustatten, sodass Geräte oft ohne manuelle Eingriffe sofort einsatzbereit sind.
Eigene Domains und Sicherheit
Die Plattform bietet auch Kommunikationsdienste. Unternehmen können E-Mails und Kalender über Apple Business verwalten und eigene Domains einbinden oder erwerben. Das soll besonders Neugründungen den Einstieg erleichtern. Verwaltete Apple Accounts trennen berufliche und private Daten streng voneinander.Die Basisversion von Apple Business ist kostenlos. Bestehende Abos von Business Essentials laufen aus, die Gebühr für die Geräteverwaltung entfällt. Daten aus Business Connect werden automatisch übertragen. Kostenpflichtig bleiben Zusatzoptionen wie erweiterter iCloud-Speicher (ab etwa einem Euro pro Nutzer) oder der Support-Dienst AppleCare+ for Business.
Die neue Plattform Apple Business...
... wird ab dem 14. April verfügbar sein.
Systemvoraussetzungen zum Start
Für die Nutzung der App sowie der E-Mail- und Kalenderfunktionen sind aktuelle Betriebssysteme notwendig: iOS 26, iPadOS 26 oder macOS 26. Die Plattform soll zum Start gleich in mehr als 200 Ländern verfügbar sein.Was haltet ihr von der Zusammenlegung? Bringt das Vorteile für euren Arbeitsalltag oder bevorzugt ihr getrennte Lösungen? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren mit uns.
Was ist Apple Business genau?
Apple Business ist eine neue All-in-One-Plattform, die ab dem 14. April 2026 in über 200 Ländern und Regionen - auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz - kostenlos verfügbar sein wird. Sie vereint die bisherigen Einzelprodukte Apple Business Essentials, Apple Business Manager und Apple Business Connect unter einem Dach.
Die Plattform umfasst integrierte mobile Geräteverwaltung (MDM), geschäftliche E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisdienste mit eigener Domain sowie Markenmanagement für Apple Maps, Wallet und weitere Apple-Dienste. Laut Apple richtet sich das Angebot an Unternehmen jeder Größe - insbesondere aber an kleinere Betriebe ohne eigene IT-Abteilung.
Die Plattform umfasst integrierte mobile Geräteverwaltung (MDM), geschäftliche E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisdienste mit eigener Domain sowie Markenmanagement für Apple Maps, Wallet und weitere Apple-Dienste. Laut Apple richtet sich das Angebot an Unternehmen jeder Größe - insbesondere aber an kleinere Betriebe ohne eigene IT-Abteilung.
Was kostet Apple Business?
Die Basisplattform mit Geräteverwaltung, E-Mail, Kalender, Verzeichnisdiensten und Markenmanagement ist kostenlos. Bestehenden Kunden von Apple Business Essentials wird nach dem 14. April keine monatliche Servicegebühr mehr berechnet. Daten aus Apple Business Connect werden automatisch migriert.
Kostenpflichtig sind lediglich optionale Zusatzleistungen: In den USA startet zusätzlicher iCloud-Speicher (bis zu 2 TB pro Nutzer) ab 0,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat. AppleCare+ for Business beginnt bei 6,99 Dollar pro Gerät monatlich oder 13,99 Dollar pro Nutzer und Monat für bis zu drei Geräte. Preise für den DACH-Raum stehen noch nicht fest.
Kostenpflichtig sind lediglich optionale Zusatzleistungen: In den USA startet zusätzlicher iCloud-Speicher (bis zu 2 TB pro Nutzer) ab 0,99 US-Dollar pro Nutzer und Monat. AppleCare+ for Business beginnt bei 6,99 Dollar pro Gerät monatlich oder 13,99 Dollar pro Nutzer und Monat für bis zu drei Geräte. Preise für den DACH-Raum stehen noch nicht fest.
Wie funktioniert die Geräteverwaltung?
Apple Business bietet ein integriertes Mobile Device Management (MDM), das ohne separate Drittanbieter-Software auskommt. Über sogenannte Entwürfe (Blueprints) lassen sich Geräte mit vordefinierten Einstellungen und Apps ausrollen - Apple spricht von "Zero-Touch Deployment", bei dem neue Geräte direkt aus der Verpackung einsatzbereit sind.
Administratoren können Benutzergruppen nach Funktion oder Team erstellen, benutzerdefinierte Rollen für granulare Zugriffskontrolle vergeben und Apps zentral über den App Store verteilen. Verwaltete Apple Accounts werden automatisch über Identity-Provider wie Microsoft Entra ID oder Google Workspace erstellt und trennen berufliche und private Daten kryptografisch voneinander.
Administratoren können Benutzergruppen nach Funktion oder Team erstellen, benutzerdefinierte Rollen für granulare Zugriffskontrolle vergeben und Apps zentral über den App Store verteilen. Verwaltete Apple Accounts werden automatisch über Identity-Provider wie Microsoft Entra ID oder Google Workspace erstellt und trennen berufliche und private Daten kryptografisch voneinander.
Ersetzt es Jamf Pro oder Intune?
Nicht unbedingt. Apple Business richtet sich primär an kleine und mittlere Unternehmen, die keine separate MDM-Lösung betreiben wollen oder können. Für Betriebe mit komplexeren Anforderungen - etwa umfangreiche Compliance-Vorgaben, plattformübergreifendes Management oder tiefgreifende Automatisierung - dürften spezialisierte Lösungen wie Jamf Pro oder Microsoft Intune weiterhin die bessere Wahl sein.
Interessant für größere Unternehmen ist allerdings die neue Admin-API, über die sich Geräte-, Nutzer-, Audit- und MDM-Dienstdaten programmatisch abrufen lassen. Damit könnte Apple Business als ergänzende Schnittstelle neben bestehenden Tools dienen.
Interessant für größere Unternehmen ist allerdings die neue Admin-API, über die sich Geräte-, Nutzer-, Audit- und MDM-Dienstdaten programmatisch abrufen lassen. Damit könnte Apple Business als ergänzende Schnittstelle neben bestehenden Tools dienen.
Was bringen E-Mail und Kalender?
Neu bei Apple Business sind vollständig integrierte E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisdienste. Unternehmen können eine bestehende Domain einbinden oder direkt über die Plattform eine neue registrieren, um professionelle E-Mail-Adressen wie name@meinefirma.de zu nutzen.
Zu den Produktivitätsfunktionen gehören Kalenderdelegierung für die Terminplanung im Team sowie ein integriertes Unternehmensverzeichnis mit personalisierten Kontaktkarten. Damit soll es Mitarbeitern leichter fallen, Kolleginnen und Kollegen zu finden und zu kontaktieren. Wichtig: Diese Funktionen erfordern mindestens iOS 26, iPadOS 26 oder macOS 26.
Zu den Produktivitätsfunktionen gehören Kalenderdelegierung für die Terminplanung im Team sowie ein integriertes Unternehmensverzeichnis mit personalisierten Kontaktkarten. Damit soll es Mitarbeitern leichter fallen, Kolleginnen und Kollegen zu finden und zu kontaktieren. Wichtig: Diese Funktionen erfordern mindestens iOS 26, iPadOS 26 oder macOS 26.
Welche Marken-Tools sind enthalten?
Apple Business integriert die bisherigen Funktionen von Apple Business Connect. Unternehmen können Markennamen, Logo und Standortdetails einheitlich in Apple Maps, Wallet, Safari, Spotlight und weiteren Apps pflegen. Standortkarten lassen sich mit Fotos, Öffnungszeiten und benutzerdefinierten Aktionen wie "Bestellen" oder "Reservieren" individualisieren.
Neu sind Standort-Einblicke, die zeigen, wie Kunden das Unternehmen in Apple Maps entdecken - inklusive Suchanfragen, Aufrufe und Klicks. Auch bei "Tap to Pay on iPhone" wird künftig das Firmenlogo auf dem Bezahlbildschirm angezeigt. Ab Sommer 2026 sollen zudem Werbeanzeigen in Apple Maps möglich sein - zunächst allerdings nur in den USA und Kanada.
Neu sind Standort-Einblicke, die zeigen, wie Kunden das Unternehmen in Apple Maps entdecken - inklusive Suchanfragen, Aufrufe und Klicks. Auch bei "Tap to Pay on iPhone" wird künftig das Firmenlogo auf dem Bezahlbildschirm angezeigt. Ab Sommer 2026 sollen zudem Werbeanzeigen in Apple Maps möglich sein - zunächst allerdings nur in den USA und Kanada.
Zusammenfassung
- Apple bündelt erstmals alle Geschäftskundenangebote auf einer Plattform
- Drei bisherige Dienste werden in Apple Business zusammengeführt
- Die neue Plattform soll ab dem 14. April 2026 verfügbar sein
- Integrierte Geräteverwaltung für iPhones, iPads und Macs ist Kernstück
- E-Mail- und Kalenderdienste sowie eigene Domains sind integriert
- Die Basisversion von Apple Business ist für Unternehmen kostenlos
- Zum Start wird die Plattform in mehr als 200 Ländern angeboten werden
Siehe auch:
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