Preisanstieg: Apple verlangt nun teils das 3-fache für externen Speicher

Wer derzeit nach externem Speicher im Apple Store sucht, erlebt eine teure Überraschung. Die Preise sind stark gestiegen und die Verfügbarkeit sinkt. Schuld daran ist der weltweite KI-Boom, der die Chip-Produktion bindet und Laufwerke verknappt.
Apple, Technologie, Beleuchtung, Apple Logo, Scam, Technologieunternehmen, Futuristisch, Rauch, Alarm, Markenzeichen, Apple-Logo, Minimalistisch, Reflexion, Atmosphärisch, Glühen, Dunkler Hintergrund, Dramatisch, Neonrot

Preise für externen Speicher steigen

Erst kürzlich hatte Apple etliche neue Hardwareprodukte auf den Markt gebracht. Neben dem günstigen MacBook Neo gelang es dem Konzern, auch bei seinem neuen iPhone 17e den Preis des Vorgängers zu halten. Wer aktuell im Apple Store nach externen Festplatten oder SSDs sucht, muss ab sofort jedoch tiefer in die Tasche greifen. Der Konzern hat die Preise für Speicherlösungen von Drittanbietern massiv angehoben.

Der Auslöser für den Preisanstieg liegt in den Produktionsstätten der großen Chiphersteller. Weil KI-Rechenzentren weltweit gigantische Mengen an schnellem Speicher benötigen, verlagern die Produzenten ihre Kapazitäten. Die Fertigung herkömmlicher NAND-Chips für externe Laufwerke für Endverbraucher wurde reduziert. Eine künstliche Verknappung ist die Folge, welche die Einkaufspreise für Händler in die Höhe treibt.


Preissteigerungen von bis zu 200 Prozent

Wie Mark Gurman für Bloomberg berichtet, gibt Apple diese gestiegenen Kosten jetzt an die Käufer weiter. Laut dem Bericht kletterte etwa der Preis für eine SanDisk-SSD mit 4 Terabyte Kapazität von ehemals rund 500 Dollar (etwa 460 Euro) auf fast 1.200 Dollar (etwa 1.100 Euro) und damit um 140 Prozent. Das 1-TB-Modell steigt von 120 Dollar (etwa 110 Euro) auf 360 Dollar (etwa 330 Euro), was sogar einem Plus von 200 Prozent entspricht. Der Konzern aus Cupertino äußert sich bislang nicht offiziell zu der Preispolitik im eigenen Online-Shop.

Die aktuelle Marktdynamik erinnert an die Grafikkartenkrise vor einigen Jahren, als Krypto-Miner den Markt leerkauften. Nun sind es Technologiekonzerne, die jeden verfügbaren Speicherchip für ihre Serverfarmen aufkaufen. Produzenten wie Samsung oder SK Hynix verzeichnen Rekordgewinne im Enterprise-Segment, während der Markt für Privatkunden vernachlässigt wird. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Preise noch mehrere Jahre auf einem hohen Niveau verbleiben werden.

Alternativen

Wer die aktuell hohen Preise nicht zahlen möchte, kann sich alternativ nach Cloud-Lösungen umsehen, deren Preise bisher stabil geblieben sind. Allerdings ist das nicht in jedem Fall eine Lösung oder ein adäquater Ersatz. Für professionelle Anwender, die große Datenmengen lokal verarbeiten müssen, bleiben die höheren Kosten unausweichlich. Der gesamte Techniksektor leidet darunter.

Seid ihr von den hohen Preisen für Speicher aktuell selbst betroffen? Habt ihr den Kauf einer SSD verschoben oder weicht ihr auf die Cloud aus? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren mit uns!

Zusammenfassung
  • Apple hat die Preise für externen Speicher im eigenen Store stark erhöht
  • Der weltweite KI-Boom belastet die globalen Lieferketten für Speicher
  • Chiphersteller verlagern Kapazitäten hin zur Fertigung für Rechenzentren
  • Eine SanDisk-SSD mit 4 TB stieg von 500 Dollar (etwa 460 Euro) auf fast 1.200 Dollar (etwa 1.100 Euro) Verkaufspreis
  • Die Lage erinnert an die Grafikkartenkrise durch Krypto-Mining vor Jahren
  • Hersteller erzielen Rekordgewinne im Enterprise-Speichersegment
  • Cloud-Lösungen bleiben preislich stabil und bieten eine Alternative an

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Preisvergleich WD Black SN850 1TB
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!