Weg vom Irrweg: Meta verabschiedet sich von zentraler VR-Plattform
Der Ausstieg aus dem langen VR-Irrweg geht bei Meta jetzt weiter. Der US-Konzern stellt sein einst zentrales Virtual-Reality-Projekt Horizon Worlds nun auch weitgehend ein und richtet die Reste der Plattform zukünftig ausschließlich auf mobile Geräte aus.
Die Entscheidung markiert einen deutlichen Strategiewechsel. Horizon Worlds galt lange als Herzstück von Metas Vision eines sogenannten Metaversums, einer virtuellen Welt, in der Nutzer als Avatare interagieren, spielen und Geschäfte tätigen können. Konzernchef Mark Zuckerberg hatte diese Vision 2021 beim Umbau des Unternehmens von Facebook zu Meta als "nächste große Plattform" beschrieben.
In der Praxis blieb der Erfolg jedoch aus. Die Nutzerzahlen von Horizon Worlds erreichten nie die erhoffte Größenordnung und lagen Berichten zufolge lediglich im niedrigen sechsstelligen Bereich pro Monat. Viele Verbraucher zeigten sich weiterhin skeptisch gegenüber Virtual-Reality-Anwendungen.
Parallel dazu verlagert der Konzern seinen Fokus zunehmend auf Künstliche Intelligenz. Die Neuausrichtung geht mit einer Umstrukturierung der VR-Aktivitäten einher. Laut Meta-Managerin Samantha Ryan will das Unternehmen zwar weiterhin in das Entwickler-Ökosystem investieren, gleichzeitig aber Horizon Worlds fast vollständig auf mobile Nutzung ausrichten.
Die mobile Version, die erst 2023 eingeführt wurde, sollte ursprünglich neue Nutzer ohne VR-Headset ansprechen und erinnert in ihrer Funktionalität an Plattformen wie Roblox. Künftig wird sie nun zur zentralen Säule des Projekts.
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Horizon Worlds schließt weitgehend
Wie das Unternehmen mitteilte, wird die Anwendung Ende März aus dem Quest-Store entfernt und bis zum 15. Juni vollständig aus der VR-Umgebung verschwinden. Nach diesem Datum soll Horizon Worlds nur noch als eigenständige Smartphone-App verfügbar sein. Meta begründet den Schritt damit, die bisherigen Plattformen zu trennen, um deren Weiterentwicklung gezielter voranzutreiben. Die mobile Version soll dabei künftig im Mittelpunkt stehen.Die Entscheidung markiert einen deutlichen Strategiewechsel. Horizon Worlds galt lange als Herzstück von Metas Vision eines sogenannten Metaversums, einer virtuellen Welt, in der Nutzer als Avatare interagieren, spielen und Geschäfte tätigen können. Konzernchef Mark Zuckerberg hatte diese Vision 2021 beim Umbau des Unternehmens von Facebook zu Meta als "nächste große Plattform" beschrieben.
In der Praxis blieb der Erfolg jedoch aus. Die Nutzerzahlen von Horizon Worlds erreichten nie die erhoffte Größenordnung und lagen Berichten zufolge lediglich im niedrigen sechsstelligen Bereich pro Monat. Viele Verbraucher zeigten sich weiterhin skeptisch gegenüber Virtual-Reality-Anwendungen.
Verluste in Milliardenhöhe
Auch wirtschaftlich entwickelte sich das Metaverse-Projekt zu einer Belastung. Die für VR zuständige Sparte Reality Labs schrieb seit Jahren hohe Verluste und meldete zuletzt ein operatives Minus von über sechs Milliarden Dollar im vierten Quartal. Zudem hatte Meta erst vor wenigen Wochen mehr als tausend Stellen in diesem Bereich gestrichen.Parallel dazu verlagert der Konzern seinen Fokus zunehmend auf Künstliche Intelligenz. Die Neuausrichtung geht mit einer Umstrukturierung der VR-Aktivitäten einher. Laut Meta-Managerin Samantha Ryan will das Unternehmen zwar weiterhin in das Entwickler-Ökosystem investieren, gleichzeitig aber Horizon Worlds fast vollständig auf mobile Nutzung ausrichten.
Die mobile Version, die erst 2023 eingeführt wurde, sollte ursprünglich neue Nutzer ohne VR-Headset ansprechen und erinnert in ihrer Funktionalität an Plattformen wie Roblox. Künftig wird sie nun zur zentralen Säule des Projekts.
Zusammenfassung
- Meta entfernt Horizon Worlds Ende März 2026 aus dem Quest-Store
- Ab dem 15. Juni verschwindet die Plattform vollständig aus der VR-Umgebung
- Horizon Worlds wird künftig nur noch als Smartphone-App verfügbar sein
- Die Nutzerzahlen blieben im niedrigen sechsstelligen Bereich pro Monat
- Reality Labs meldete über sechs Milliarden Dollar Verlust im Quartal
- Meta strich zuletzt mehr als tausend Stellen im VR-Bereich des Konzerns
- Der Konzern verlagert seinen strategischen Fokus auf Künstliche Intelligenz
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