Meta plant gigantische KI-Datenzentren in der Größe von Manhattan

Meta-CEO Mark Zuckerberg kündigt gigantische Investitionen in KI-Infrastruktur an. Für den Aufbau mehrerer riesiger Rechenzentren plant der Konzern, Hunderte Milliarden Dollar auszugeben. Das erste Zentrum namens Prometheus soll bereits 2026 in Betrieb gehen.
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Zuckerbergs KI-Offensive beginnt

Mark Zuckerberg legt im Wettlauf um die künstliche Intelligenz einen Gang zu. Der Meta-CEO kündigte am Montag an, dass sein Unternehmen "Hunderte Milliarden Dollar" in den Aufbau mehrerer gigantischer KI-Rechenzentren investieren wird. Diese Anlagen sollen die Grundlage für die Entwicklung von "Superintelligenz" bilden - also KI-Systeme, die Menschen bei vielen Aufgaben übertreffen sollen.

Das erste dieser Mega-Rechenzentren trägt den Namen Prometheus und soll bereits 2026 in New Albany, Ohio, in Betrieb gehen. Ein weiteres Zentrum mit dem Namen Hyperion wird in Louisiana errichtet und könnte über die kommenden Jahre auf eine Kapazität von bis zu fünf Gigawatt ausgebaut werden. Zum Vergleich: Diese Leistung würde ausreichen, um etwa 900.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.



Manhattan-große Rechenzentren geplant

Die Dimensionen der geplanten Anlagen sind beeindruckend. Wie Zuckerberg in seinem Facebook-Post mitteilte, spricht er von "Titan-Clustern", deren Ausmaße gigantisch sind: "Allein eines dieser Zentren bedeckt einen erheblichen Teil der Fläche von Manhattan."

Der Social-Media-Riese hatte bereits in den vergangenen Monaten zahlreiche hochkarätige KI-Experten mit Millionengehältern geködert und teilweise erfolgreich abgeworben. Im Juni gründete Meta die "Meta Superintelligence Labs", eine spezialisierte Abteilung für die Entwicklung fortgeschrittener KI-Systeme. Diese soll nun mit der branchenweit größten Rechenleistung pro Forscher ausgestattet werden.


Aufholjagd nach enttäuschendem Llama 4

Hintergrund der Offensive ist offenbar Zuckerbergs Unzufriedenheit mit Metas bisherigen KI-Fortschritten. Besonders die mehr als zurückhaltenden Rückmeldungen auf das im April erschienene Llama 4-Modell sollen den CEO frustriert haben. Das Sprachmodell konnte nicht die erhofften Durchbrüche erzielen und blieb hinter den Erwartungen zurück. Mit neuen Investitionen will Meta jetzt zu Konkurrenten wie OpenAI und Google aufschließen oder sie überholen.

Die gigantischen Datenzentren werden allerdings nicht nur enorme finanzielle Ressourcen verschlingen, sondern auch erhebliche Umweltauswirkungen haben. KI-Rechenzentren sind extrem energie- und wasserintensiv. Schätzungen zufolge könnten diese Anlagen bis 2027 weltweit etwa 1,7 Billionen Gallonen Wasser verbrauchen.

Meta sieht sich gerüstet

Trotz der enormen Kosten zeigt sich Zuckerberg zuversichtlich, dass Meta sich diese Investitionen leisten kann. "Wir haben das Kapital aus unserem Geschäft, um das zu tun", erklärte er. Tatsächlich erwirtschaftete Meta im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa 165 Milliarden Dollar, hauptsächlich durch Online-Werbung.

Was haltet ihr von Metas massiven Investitionen in KI? Glaubt ihr, dass Zuckerberg damit OpenAI und Google überholen kann, oder sind die Umweltauswirkungen zu bedenklich? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Meta investiert hunderte Milliarden Dollar in riesige KI-Rechenzentren
  • Erstes Mega-Datenzentrum namens Prometheus startet 2026 in Ohio
  • Die geplanten Anlagen sollen die Fläche eines erheblichen Teils Manhattans haben
  • Mark Zuckerberg will mit diesen Investitionen "Superintelligenz" entwickeln
  • Meta gründete im Juni eine spezialisierte Abteilung für fortschrittliche KI-Systeme
  • Die Datenzentren werden enorme Energie- und Wassermengen verbrauchen
  • Hintergrund ist Zuckerbergs Unzufriedenheit mit bisherigen KI-Fortschritten

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