Redmi A7 Pro: Selbst Xiaomis Einsteiger-Handy wird deutlich teurer
Dass das Smartphone-Jahr 2026 hart werden würde, zeichnete sich bereits mit Beginn der Speicherkrise ab. Das jetzt gelaunchte Xiaomi Redmi A7 Pro macht deutlich: in diesem Jahr kaufen wir Smartphones zu Preisen und mit einer Ausstattung wie vor 5-10 Jahren.
Es sind zwei Speichervarianten zu erwarten, die jeweils vier Gigabyte LPDDR4X-Arbeitsspeicher und 64 oder 128 GB internen Flash-Speicher auf UFS-2.2-Basis bieten. Immerhin kann der Speicher mittels MicroSD-Kartenslot um bis zu ein Terabyte erweitert werden, wenn man denn bereit ist, die Kosten für die Speicherkarte aufzubringen.
Xiaomi Redmi A7 Pro
Angetrieben wird das Xiaomi Redmi A7 Pro von einem UniSOC T7250. Dabei handelt es sich um eine Low-End-Plattform aus chinesischer Fertigung, die noch im 12-Nanometer-Maßstab produziert wird und mit zwei ihrer Kerne 1,8 Gigahertz erreicht, während die anderen sechs Cores nur maximal 1,6 GHz erreichen. In Sachen Performance bewegen wir uns stabil auf dem gleichen Niveau wie bei den beiden Vorgängermodellen des A7 Pro - Stagnation ist angesagt. Außerdem gibt es kein 5G-fähiges Modem, es wird also nur per 4G/LTE gefunkt.
Beim Akku gibt es immerhin gute Nachrichten, denn dessen Kapazität steigt nunmehr auf 6000mAh, wobei das Smartphone über den USB-C-Port mit bis zu 15 Watt geladen werden kann. Als Betriebssystem läuft hier Android 16 in Verbindung mit HyperOS 3, wobei unklar ist, wieviele Jahre Xiaomi für sein neues Einsteigermodell Updates liefern wird.
Was kostet der "Spaß" denn nun in Europa? Die offizielle Preisempfehlung soll laut spanischen Händlern bei 129,99 Euro für das Modell mit 64 GB und bei 149,99 Euro bei der 128-GB-Version liegen. Allerdings wird hier wohl getrickst, denn die Anbieter verkaufen das Gerät bereits zu Preisen ab rund 109 bzw. 119 Euro je nach Speichervariante.
Zum Vergleich: das Xiaomi Redmi A5 war 2025 in Deutschland offiziell zum Preis 119,90 bzw. 139,90 Euro in den Markt gestartet und bot dabei bei gleicher Plattform immerhin eine 32-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Direkt zum Marktstart war das Gerät allerdings bereits zu Preisen ab nur 90 Euro im deutschen Handel zu haben. Realistisch gesehen ist Xiaomis neues Einsteigermodell somit über 22 Prozent teurer als sein Vorgänger, wenn man die tatsächlichen Einzelhandelspreise zum Marktstart vergleicht.
Siehe auch:
Xiaomi bringt Redmi A7 Pro nach Europa
Xiaomis Billigheimer ist wieder da. Vor zwei Wochen feierte das Xiaomi Redmi A7 Pro in Indonesien seine Premiere, wobei die Ausstattung schon erkennen ließ, dass man für kleines Geld in diesem Jahr noch weniger bekommt als zuletzt. Jetzt gelangt das Xiaomi Redmi A7 Pro auch nach Europa, wird es doch bei ersten Händlern in Spanien, Italien und Polen bereits gelistet.Es sind zwei Speichervarianten zu erwarten, die jeweils vier Gigabyte LPDDR4X-Arbeitsspeicher und 64 oder 128 GB internen Flash-Speicher auf UFS-2.2-Basis bieten. Immerhin kann der Speicher mittels MicroSD-Kartenslot um bis zu ein Terabyte erweitert werden, wenn man denn bereit ist, die Kosten für die Speicherkarte aufzubringen.
Xiaomi Redmi A7 Pro
Display mit 720p-Auflösung und bis zu 120 Hertz
Das Display bietet ganze 6,9 Zoll Diagonale und nutzt ein LCD-Panel mit einer 720p-Auflösung, das aber immerhin bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate unterstützt. Der Ausschnitt für die Frontkamera mit ihrem einfachen 8-Megapixel-Sensor ist hier V-förmig gestaltet, wie man es vor Jahren auch schon bei anderen Low-End-Smartphones vorfand.Angetrieben wird das Xiaomi Redmi A7 Pro von einem UniSOC T7250. Dabei handelt es sich um eine Low-End-Plattform aus chinesischer Fertigung, die noch im 12-Nanometer-Maßstab produziert wird und mit zwei ihrer Kerne 1,8 Gigahertz erreicht, während die anderen sechs Cores nur maximal 1,6 GHz erreichen. In Sachen Performance bewegen wir uns stabil auf dem gleichen Niveau wie bei den beiden Vorgängermodellen des A7 Pro - Stagnation ist angesagt. Außerdem gibt es kein 5G-fähiges Modem, es wird also nur per 4G/LTE gefunkt.
Radikales Downgrade bei der Kamera
Bei den Kameras spart Xiaomi radikal. Die Hauptkamera des Xiaomi Redmi A7 Pro bietet nur 13 Megapixel, während man zusätzlich auch noch einen eigentlich nur noch als Witz zu bezeichnenden QVGA-Sensor mit 0,8 Megapixeln verbaut, der Tiefeneffekte ermöglichen soll. Im Vergleich zu den deutlich günstigeren Vorgängermodellen ist dies einer der auffälligsten Rückschritte, die Xiaomi hier unternimmt, um die Kosten zu drücken.Beim Akku gibt es immerhin gute Nachrichten, denn dessen Kapazität steigt nunmehr auf 6000mAh, wobei das Smartphone über den USB-C-Port mit bis zu 15 Watt geladen werden kann. Als Betriebssystem läuft hier Android 16 in Verbindung mit HyperOS 3, wobei unklar ist, wieviele Jahre Xiaomi für sein neues Einsteigermodell Updates liefern wird.
Was kostet der "Spaß" denn nun in Europa? Die offizielle Preisempfehlung soll laut spanischen Händlern bei 129,99 Euro für das Modell mit 64 GB und bei 149,99 Euro bei der 128-GB-Version liegen. Allerdings wird hier wohl getrickst, denn die Anbieter verkaufen das Gerät bereits zu Preisen ab rund 109 bzw. 119 Euro je nach Speichervariante.
Zum Vergleich: das Xiaomi Redmi A5 war 2025 in Deutschland offiziell zum Preis 119,90 bzw. 139,90 Euro in den Markt gestartet und bot dabei bei gleicher Plattform immerhin eine 32-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Direkt zum Marktstart war das Gerät allerdings bereits zu Preisen ab nur 90 Euro im deutschen Handel zu haben. Realistisch gesehen ist Xiaomis neues Einsteigermodell somit über 22 Prozent teurer als sein Vorgänger, wenn man die tatsächlichen Einzelhandelspreise zum Marktstart vergleicht.
Zusammenfassung
- Xiaomi Redmi A7 Pro startet in Europa zu Preisen ab circa 109 Euro
- Das Display bietet 6,9 Zoll mit LCD-Panel und 720p bei 120 Hertz
- Der UniSOC T7250 liefert nur Low-End-Leistung auf Vorgängerniveau
- Die Hauptkamera bietet nur 13 Megapixel, ein klarer Rückschritt
- Der Akku wächst auf 6000 mAh und wird mit bis zu 15 Watt geladen
- Das Gerät ist über 22 Prozent teurer als sein Vorgänger Redmi A5
- Speicherkrise sorgt 2026 für schlechtere Ausstattung bei mehr Kosten
Siehe auch:
- Xiaomi: Günstiges neues Redmi Top-Smartphone mit Bose-Lautsprecher
- Redmi 15: das ist Xiaomis Akku-Monster für kleines Geld im Detail
- Redmi A5: Xiaomis neues Preisbrecher-Smartphone - 5G unter 80 Euro
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