Galaxy Z TriFold: Samsung beendet Experiment nach nur drei Monaten
Samsung beendet den Verkauf des mehrfach faltbaren Galaxy Z TriFold in Südkorea bereits nach drei Monaten. Hohe Produktionskosten für die komplexen Scharniere und teure Kernkomponenten zwingen den Hersteller zum vorzeitigen Aus.
Nutzer können das Smartphone durch zwei Scharniere in ein Tablet mit zehn Zoll großem Bildschirm verwandeln. Das Produkt war für Endkunden extrem schwer zu bekommen. Samsung setzte auf eine Verkaufsstrategie mit künstlicher Verknappung. In unregelmäßigen Abständen bot das Unternehmen meist alle zwei Wochen dienstags kleine Chargen über die eigene Webseite an. Die Kontingente waren in der Regel innerhalb weniger Minuten vollständig vergriffen.
Der Bericht von Donga schildert im Detail, wie knapp die Kalkulation ausfiel. Samsung justierte den Verkaufspreis intern bis auf kleinste Währungseinheiten genau, um eine minimale Gewinnzone zu erreichen und Verluste zu vermeiden. Solche knapp kalkulierten Hardware-Projekte sind in der Branche unüblich, da Unternehmen normalerweise hohe Entwicklungskosten über den Massenmarkt einspielen. Das Management entschied sich deshalb gegen eine Fortführung der Produktion für den südkoreanischen Markt.
Für Interessenten in den USA läuft der Verkauf laut aktuellen Informationen weiter, bis die bereits produzierten Lagerbestände vollständig abverkauft sind (in Europa war das Gerät ohnehin nicht verfügbar). Eine Nachproduktion plant Samsung nicht.
Was haltet ihr von limitierten Konzept-Geräten? Würdet ihr ein solches Sammlerstück kaufen oder wartet ihr auf etablierte Serien? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Aus für Galaxy Z TriFold in Südkorea
Samsung stellt den Verkauf des zweifach faltbaren Smartphones Galaxy Z TriFold in Südkorea offenbar nur wenige Monate nach Start wieder ein. Damit verschwindet das erst im Dezember des Vorjahres eingeführte Gerät nach gut drei Monaten wieder vom Markt. Samsung konzipierte das Modell von Beginn an weniger als Massenprodukt, sondern als Demonstration der technologischen Machbarkeit für künftige mobile Endgeräte.Nutzer können das Smartphone durch zwei Scharniere in ein Tablet mit zehn Zoll großem Bildschirm verwandeln. Das Produkt war für Endkunden extrem schwer zu bekommen. Samsung setzte auf eine Verkaufsstrategie mit künstlicher Verknappung. In unregelmäßigen Abständen bot das Unternehmen meist alle zwei Wochen dienstags kleine Chargen über die eigene Webseite an. Die Kontingente waren in der Regel innerhalb weniger Minuten vollständig vergriffen.
Hohe Kosten als Hauptgrund
Wie die südkoreanische Tageszeitung Donga unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, liegen die Gründe für das frühe Ende in der Kostenstruktur. Die Produktionskosten für das komplexe Scharnier sowie gestiegene Preise für Kernkomponenten wie den Arbeitsspeicher und den Hauptprozessor drückten die Margen. Die Konstruktion eines zweifach faltbaren Displays erfordert zudem spezielle Materialien, um die mechanische Belastung an den Knickstellen zu minimieren.Der Bericht von Donga schildert im Detail, wie knapp die Kalkulation ausfiel. Samsung justierte den Verkaufspreis intern bis auf kleinste Währungseinheiten genau, um eine minimale Gewinnzone zu erreichen und Verluste zu vermeiden. Solche knapp kalkulierten Hardware-Projekte sind in der Branche unüblich, da Unternehmen normalerweise hohe Entwicklungskosten über den Massenmarkt einspielen. Das Management entschied sich deshalb gegen eine Fortführung der Produktion für den südkoreanischen Markt.
Zweitmarkt und US-Verkauf
Die künstliche Verknappung führte zu hohen Preisen auf dem Zweitmarkt. Der reguläre Listenpreis lag bei umgerechnet etwa 2500 Euro. Auf Plattformen für Wiederverkäufer forderten Anbieter daraufhin teilweise Summen, die dreimal so hoch waren. Sammler und Technik-Enthusiasten zahlten hohe Aufschläge, um eines der wenigen verfügbaren Exemplare zu erwerben.Für Interessenten in den USA läuft der Verkauf laut aktuellen Informationen weiter, bis die bereits produzierten Lagerbestände vollständig abverkauft sind (in Europa war das Gerät ohnehin nicht verfügbar). Eine Nachproduktion plant Samsung nicht.
Was haltet ihr von limitierten Konzept-Geräten? Würdet ihr ein solches Sammlerstück kaufen oder wartet ihr auf etablierte Serien? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Samsung beendet den Verkauf des Galaxy Z TriFold nach nur drei Monaten
- Hohe Produktionskosten und teure Komponenten drückten die Gewinnmargen
- Das Gerät war als technologische Machbarkeitsstudie konzipiert worden
- Kleine Chargen waren stets innerhalb weniger Minuten komplett vergriffen
- Auf dem Zweitmarkt wurden teils dreifach höhere Preise verlangt
- In den USA wird der Restbestand noch verkauft, Europa ging leer aus
- Samsung plant keine Nachproduktion des zweifach faltbaren Smartphones
Siehe auch:
- Galaxy Z TriFold startet international, deutscher Preis über 3000 Euro?
- Teurer Schaden: Samsung TriFold Display bricht ohne Außeneinwirkung
- Galaxy Z TriFold ausprobiert: Knackt Samsung den Multitasking-Jackpot?
- Samsung Galaxy Z TriFold: Handy scheitert 'krachend' an Belastungstest
- Dreifach klappbar: Samsung hat sein Galaxy Z TriFold offiziell vorgestellt
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