Galaxy Z TriFold ausprobiert:
Knackt Samsung den Multitasking-Jackpot?

Samsung nutzt die CES 2026, um sein neues Galaxy Z TriFold erstmals ausführlich einem internationalen Publikum zu präsen­tieren. Wir haben uns das neue Smartphone mit dem an zwei Stellen faltbaren Display auf der Messe näher angesehen.
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Samsungs "TriFold" zeigt enormes Potenzial

Eigentlich klingt es wie ein Traum. Ein Smartphone, das einerseits äußerst kompakt ist, andererseits aber auch ermöglicht, auf Wunsch einen riesigen Bildschirm im Tablet-Format zu nutzen. Genau dies bietet das Galaxy Z TriFold, bei dem außen das gleiche Zusatzdisplay wie im Galaxy Z Fold seinen Dienst tut, innen aber ein zweifach faltbares OLED-Panel mit knapp 10 Zoll Diagonale auf den Nutzer wartet.

Samsung Galaxy Z TriFold im Hands-On

Bezüglich Wertigkeit liegt das TriFold auf dem Niveau der anderen Top-Smartphones von Samsung. Die Haptik ist hochwertig und durchdacht, gibt es doch kleine Details wie den Umstand, dass das hinterste Segment im zugeklappten Zustand leicht übersteht, um das Telefon besser öffnen zu können. Auch die Scharniere wirken stabil und schnappen mit einiger Kraft zu.

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Hauptdisplay kann dank DeX ein Laptop ersetzen

Der Hauptbildschirm wirkt riesig und kann im Grunde tatsächlich wie ein Tablet verwendet werden. Die im oberen Bereich des rechten Segments angebrachte innere Selfie-Kamera macht Videogespräche auf großer Fläche möglich und verschwindet im Nutzungsalltag wahrscheinlich schnell aus der Wahrnehmung. Samsung hat sich auch beim Multitasking auf dem großen Panel einige Gedanken gemacht.

Das Galaxy Z TriFold ist das erste Samsung-Smartphone, bei dem man den sonst eigentlich für externe Displays gedachten DeX-Modus - also die mit schwebenden Fenstern wie unter Windows arbeitende Desktop-Oberfläche - direkt auf dem Smartphone ohne externes Display nutzen kann. Der Umgang damit fällt auf den ersten Blick leicht und es lassen sich ohne Probleme mehrere gleichzeitig laufende Apps nutzen, wenn diese den Fensterbetrieb unterstützen. Samsung Galaxy Z TriFoldReichlich Platz fürs Multitasking

Multitasking fast wie auf dem PC

Das Verkleinern und Verschieben von Fenstern geht problemlos von der Hand und macht das Multitasking erstaunlich angenehm. Dabei wirkt die Oberfläche auch in der ersten Version gut durchdacht und vielseitig nutzbar, sofern man verstanden hat, dass der Desktop-Betrieb einfach über das klassische Multitasking-Menü von Android gestartet werden kann.


Klobig trotz extrem dünner Bauweise

Klappt man das Galaxy Z TriFold zu, wird es zu einem kompakten Ziegelstein, auch wenn die drei Segmente des Geräts jeweils nur drei oder vier Millimeter dick sind. Mit 320 Gramm Gewicht bringt das TriFold zudem einiges auf die Waage. Mit seiner kantigen Form dürfte es so etwas schwer in der Hosentasche liegen, was dann wohl ein nötiges Übel ist, wenn man das große Potenzial voll ausschöpfen möchte.

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Wer das Galaxy Z TriFold mit einer Maus und einer Tastatur per Bluetooth verbindet, erhält tatsächlich eine Art Desktop-PC, gerade in Verbindung mit Samsung DeX. Leider werden Websites auf dem Gerät auch bei Verwendung des großen Hauptbildschirms immer zunächst in der mobilen Version angezeigt, womit das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wird. Die Eingaben mit der gespaltenen Onscreen-Tastatur fallen im geöffneten Zustand mit einiger Übung recht leicht, auch wenn der Komfort natürlich nicht so groß ist, wie auf einem normalen Smartphone-Bildschirm.

Das Samsung Galaxy Z TriFold der ersten Generation wird wohl noch in der ersten Jahreshälfte auch in Europa auf den Markt kommen, wobei die Preise sich wohl jenseits der 2500-Euro-Marke bewegen werden. Vorerst ist das erste Samsung-Smartphone mit an zwei Stellen faltbarem Bildschirm also wohl nur etwas für gut betuchte First-Adopter, zeigt aber, welche Möglichkeiten derartige Kombi-Hardware bieten kann.
Zusammenfassung
  • Samsung stellt auf der CES 2026 das Galaxy Z TriFold mit zweifach faltbarem Display vor
  • Das Gerät bietet ein 10-Zoll-Display im Inneren und ein externes Display wie beim Z Fold
  • Mit 320 Gramm ist das TriFold relativ schwer und nimmt zugeklappt einigen Platz ein
  • Als erstes Samsung-Smartphone ermöglicht es DeX-Modus direkt am eigenen Display
  • Multitasking durch schwebende Fenster und flexible Anordnung mehrerer Apps möglich
  • Die Markteinführung in Europa ist für die erste Jahreshälfte zu Preisen ab 2500 Euro geplant

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