Nach massiver Kritik: Firefox erhält noch im Februar KI-Killswitch
Nachdem Mozilla reichlich Kritik dafür einstecken musste, dass der einst hochgelobte Browser Firefox ebenfalls mit einer Reihe integrierter KI-Features ausgerüstet wird, hat man jetzt die Einführung umfangreicher Möglichkeiten zur Abschaltung der KI-basierten Funktionen angekündigt.
Einzelne Features sollen sich in Firefox Version 148 bequem deaktivieren oder eben aktivieren lassen, was auch für den eingebauten KI-Chatbot, KI-basierte Übersetzung, KI-gestützte Empfehlungen für die Gruppierung von Tabs und andere Funktionen gilt. Mozilla hatte die neuen KI-Features im Lauf des letzten Jahres schrittweise eingeführt, will nun aber die Option zur Deaktivierung bieten und damit den Nutzern möglichst viel Kontrolle einräumen.
Die Umsetzung dieses "Kill-Schalters" erfolgt so, dass die Nutzer alle aktuellen und auch die kommenden KI-Features von Firefox auf Wunsch vollständig abschalten können. Man habe von vielen Nutzern gehört, dass sie überhaupt nichts mit KI zu tun haben wollen, so der für Firefox zuständige Produktchef Ajit Varma in einem Blog-Eintrag.
Andererseits gebe es aber auch User, die sich KI-Werkzeuge wünschen, die wirklich nützlich sein können. Man wolle daher auf die Community hören und gleichzeitig weiterhin möglichst viel Wahlfreiheit bieten, weshalb man nun eben eine KI-Steuerung integriert, so Varma weiter.
Siehe auch:
KI-Features entweder vollständig abschaltbar ...
Wie Mozilla gestern Abend bekanntgab, will man bereits mit der nächsten Version von Firefox eine "KI-Steuerung" in den Browser integrieren. Damit können die Nutzer dann im Einstellungsmenü der Software genau festlegen, welche Funktionen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz sie tatsächlich verwenden wollen.Einzelne Features sollen sich in Firefox Version 148 bequem deaktivieren oder eben aktivieren lassen, was auch für den eingebauten KI-Chatbot, KI-basierte Übersetzung, KI-gestützte Empfehlungen für die Gruppierung von Tabs und andere Funktionen gilt. Mozilla hatte die neuen KI-Features im Lauf des letzten Jahres schrittweise eingeführt, will nun aber die Option zur Deaktivierung bieten und damit den Nutzern möglichst viel Kontrolle einräumen.
... oder bis ins Detail zu kontrollieren
Der neue Mozilla-CEO Anthony Enzor-DeMeno hatte bereits mehrfach angedeutet, dass man im Browser-Markt durchaus Platz für einen weiteren Browser mit KI-Features sieht, der von einem Unternehmen stammt, dem die Menschen "vertrauen können". Nachdem es daraufhin reichlich Kritik hagelte, versprach er aber auch, dass man einen "KI-Killswitch" integrieren will.Die Umsetzung dieses "Kill-Schalters" erfolgt so, dass die Nutzer alle aktuellen und auch die kommenden KI-Features von Firefox auf Wunsch vollständig abschalten können. Man habe von vielen Nutzern gehört, dass sie überhaupt nichts mit KI zu tun haben wollen, so der für Firefox zuständige Produktchef Ajit Varma in einem Blog-Eintrag.
Andererseits gebe es aber auch User, die sich KI-Werkzeuge wünschen, die wirklich nützlich sein können. Man wolle daher auf die Community hören und gleichzeitig weiterhin möglichst viel Wahlfreiheit bieten, weshalb man nun eben eine KI-Steuerung integriert, so Varma weiter.
Zusammenfassung
- Nach Kritik führt Mozilla einen Schalter zum Abschalten von KI-Features ein
- Mit der nächsten Firefox-Version kommt eine vollständige KI-Steuerung
- Nutzer können gezielt festlegen, welche KI-Funktionen sie verwenden möchten
- Der angekündigte 'KI-Killswitch' deaktiviert alle KI-Features auf Wunsch
- Mozilla reagiert auf Feedback von KI-Gegnern und KI-Befürwortern gleichermaßen
- Die Wahlfreiheit soll trotz Einführung neuer KI-Funktionen erhalten bleiben
Siehe auch:
- Nach massiver Kritik: Firefox bekommt "Kill-Switch" für KI-Features
- Es gibt kein Entrinnen: Auch Firefox soll "moderner KI-Browser" werden
- Firefox-Nutzer frustriert: Neue KI-Funktion soll Akkus leersaugen
- Firefox: Mozilla killt nach 'Pocket' noch 2 weitere Dienste des Browsers
- Aufruhr um Firefox-Tracking ohne Einwilligung: Datenschützer alarmiert
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