VLC läuft endlich auch nativ auf Windows-Systemen mit ARM-Chip
Der beliebte Medienplayer VLC hat ein wichtiges Update erhalten, das vor allem Nutzer von Windows-Geräten mit ARM-Prozessoren freuen dürfte. Erstmals läuft die Software nun nativ auf Windows-Systemen mit Arm64-Architektur, Emulation ist nicht mehr nötig.
Die Unterstützung ARM-basierter Prozessoren stand bereits seit einigen Wochen in Form eines Release Candidate zur Verfügung. Inzwischen haben die Entwickler aber auch die finalen Versionen 3.0.22 und 3.0.23 freigegeben, in denen auch der ARM-Code enthalten ist.
Voraussetzung für die Nutzung der neuen VLC-Fassungen ist mindestens Windows 10 ab Version 1809, es werden also weit mehr als nur die neueren ARM-Notebooks mit Windows 11 unterstützt. Auf aktuellen Geräten mit Snapdragon-X-Prozessoren startet VLC damit direkt in der passenden Architektur und fühlt sich laut ersten Nutzerberichten merklich flotter an. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch.
Neben dem Architektur-Sprung bringt das Update noch weitere Neuerungen. Besonders auffällig ist der lange gewünschte Dark Mode, der sowohl unter Windows als auch unter Linux verfügbar ist. Das modernisierte Erscheinungsbild orientiert sich stärker an aktuellen Betriebssystem-Designs und sorgt in abgedunkelten Umgebungen für angenehmere Nutzung ohne störende Blendwirkung.
Auch im Bereich Hardware-Decoding hat das Entwicklerteam nachgebessert. Verbesserungen betreffen unter anderem ProRes, Opus, DVD-Untertitel und XVID-MPEG-4. Veraltete Decoder-Pfade wurden deaktiviert, um die Wartung zu vereinfachen und Fehlerquellen zu reduzieren. Ferner wurden zahlreiche Abstürze und Speicherprobleme behoben, darunter Buffer Overflows und Null-Dereferenzierungen.
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Flotter Start
Besonders Besitzer von Laptops und Tablets mit Snapdragon-Chips kennen das Problem: Anwendungen, die erst übersetzt werden müssen, starten häufig langsamer, wirken zäh und verbrauchen deutlich mehr Strom. Mit der neuen VLC-Version gehört das zumindest für diesen Player der Vergangenheit an.Die Unterstützung ARM-basierter Prozessoren stand bereits seit einigen Wochen in Form eines Release Candidate zur Verfügung. Inzwischen haben die Entwickler aber auch die finalen Versionen 3.0.22 und 3.0.23 freigegeben, in denen auch der ARM-Code enthalten ist.
Voraussetzung für die Nutzung der neuen VLC-Fassungen ist mindestens Windows 10 ab Version 1809, es werden also weit mehr als nur die neueren ARM-Notebooks mit Windows 11 unterstützt. Auf aktuellen Geräten mit Snapdragon-X-Prozessoren startet VLC damit direkt in der passenden Architektur und fühlt sich laut ersten Nutzerberichten merklich flotter an. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch.
Neben dem Architektur-Sprung bringt das Update noch weitere Neuerungen. Besonders auffällig ist der lange gewünschte Dark Mode, der sowohl unter Windows als auch unter Linux verfügbar ist. Das modernisierte Erscheinungsbild orientiert sich stärker an aktuellen Betriebssystem-Designs und sorgt in abgedunkelten Umgebungen für angenehmere Nutzung ohne störende Blendwirkung.
Weitere Verbesserungen
Weiterhin wurde eine ganze Reihe technischer Verbesserungen umgesetzt. Viele Codecs und Demuxer wurden aktualisiert, was Probleme mit Formaten wie WebVTT-Untertiteln, JPEG-Grafiken, FLAC-Audio oder MPEG-Transportstreams behebt. Auch die Bilddarstellung unter Windows zeigt sich stabiler: Fehler im Zusammenhang mit D3D11 wurden korrigiert, OpenGL-Module lassen sich zuverlässiger kompilieren, und selbst beim Datei-Management gibt es Fortschritte. Anwender können nun Dateien umbenennen, verschieben oder in den Papierkorb löschen, während sie noch abgespielt werden.Auch im Bereich Hardware-Decoding hat das Entwicklerteam nachgebessert. Verbesserungen betreffen unter anderem ProRes, Opus, DVD-Untertitel und XVID-MPEG-4. Veraltete Decoder-Pfade wurden deaktiviert, um die Wartung zu vereinfachen und Fehlerquellen zu reduzieren. Ferner wurden zahlreiche Abstürze und Speicherprobleme behoben, darunter Buffer Overflows und Null-Dereferenzierungen.
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Zusammenfassung
- VLC bietet mit Update 3.0.22 und 3.0.23 native Windows-ARM-Unterstützung
- Neue Version läuft schneller und energieeffizienter auf Snapdragon-Geräten
- Mindestens Windows 10 ab Version 1809 wird für ARM-Kompatibilität benötigt
- Lange erwarteter Dark Mode für Windows und Linux wurde implementiert
- Zahlreiche Codecs und Demuxer wurden aktualisiert und optimiert
- Verbesserte Dateiverwaltung ermöglicht Aktionen während der Wiedergabe
- Hardware-Decoding für verschiedene Formate wurde deutlich verbessert
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