Black Panther-Regisseur verrät erste Details zum Akte-X-Reboot

Das geplante Reboot von Akte X von Ryan Coogler nimmt konkrete Formen an und setzt auf eine bewährte Struktur: Entgegen aktueller Trends wird die Serie zur Mischung aus bizarren Einzelfällen und Verschwörungsepisoden zurückkehren.
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Coogler setzt auf bewährte Struktur

Regisseur Ryan Coogler (Black Panther, Sinners) treibt die Entwicklung der geplanten Neuauflage der Science-Fiction-Kultserie Akte X (The X-Files) aktiv voran. Entgegen der Befürchtung vieler Langzeitfans, das Reboot könnte sich ausschließlich auf eine moderne, durchgehende Erzählweise konzentrieren, bestätigte der Filmemacher nun die Rückkehr zum klassischen Format.

Die neue Serie soll die traditionelle Zweiteilung des Originals beibehalten: Es wird sowohl abgeschlossene "Monster of the Week"-Episoden als auch Folgen geben, die den übergreifenden Verschwörungsmythos weiterspinnen. Coogler priorisiert das Projekt derzeit stark und stellte klar, dass die Arbeiten daran noch vor dem dritten Teil der Black Panther-Reihe abgeschlossen werden sollen.

Die Entscheidung für das Hybridformat ist für Kenner der Materie natürlich von großer Bedeutung. Das Original, das von 1993 bis 2002 sowie in zwei späteren Staffeln lief, bezog seinen Reiz aus dem Wechselspiel zwischen bizarren Einzelfällen und dem komplexen Handlungsbogen rund um außerirdische Invasoren und Regierungsverschwörungen. Während moderne Streaming-Serien oft zu reinen "Zehn-Stunden-Filmen" tendieren, will Coogler nah an der Idee des Originals bleiben.

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Einblicke in die Vision des Regisseurs

Detaillierte Informationen zu seiner Herangehensweise gab der Regisseur kürzlich im Happy Sad Confused with Josh Horowitz-Podcast preis. Dort erklärte Coogler seine emotionale Verbindung zum Stoff: "Es wäre nicht Akte X, wenn wir nicht beides machen würden. Wir beabsichtigen, sowohl Monster der Woche als auch die übergreifende Verschwörung zu haben."


Er führte weiter aus, dass er die Serie früher gemeinsam mit seiner Mutter gesehen habe und diese Erinnerung ein Hauptantrieb für seine Arbeit am Reboot sei. Coogler betonte zudem, dass er niemanden enttäuschen wolle, da er sich des Drucks durch die loyale Fanbasis bewusst sei.

Hinsichtlich der Besetzung gibt es bislang keine offiziellen Bestätigungen, jedoch interessante Entwicklungen. Coogler hat Gespräche mit Gillian Anderson geführt, die im Original die skeptische Agentin Dana Scully verkörperte. Auch wenn er sich als großen Fan von Anderson und ihrem damaligen Partner David Duchovny (Fox Mulder) bezeichnete, wollte er eine direkte Beteiligung der beiden weder bestätigen noch dementieren. Fest steht hingegen, dass der ursprüngliche Serienschöpfer Chris Carter nicht direkt involviert ist, dem Projekt aber seinen Segen gegeben hat.

Hintergründe und das kulturelle Erbe

Das kulturelle Erbe von Akte X reicht weit über die eigentliche Serie hinaus, was Coogler in seiner Planung berücksichtigt. Er verglich die Dynamik zwischen einem Skeptiker und einem Gläubigen, die gemeinsam Fälle lösen, mit dem Ansatz der ersten Staffel von True Detective. Das Konzept habe sich als zeitlos erwiesen, so Coogler, der derzeit als einer der größten Nachwuchsstars Hollywoods gilt.

Haltet ihr eine Neuauflage von Akte X für eine gute Idee oder sollte man Kultserien lieber ruhen lassen? Wir sind gespannt auf eure Perspektive. Schreibt uns eure Meinung gerne unten in die Kommentare.

Zusammenfassung
  • Ryan Coogler entwickelt Akte-X-Reboot mit klassischem Hybridformat
  • Serie wird sowohl 'Monster der Woche' als auch Verschwörungsmythos enthalten
  • Produktion soll noch vor dem dritten Black-Panther-Film abgeschlossen werden
  • Coogler führte bereits Gespräche mit Originaldarstellerin Gillian Anderson
  • Chris Carter ist nicht direkt beteiligt, hat aber sein Einverständnis gegeben
  • Coogler vergleicht Konzept mit der ersten Staffel von True Detective

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