Frankreich: Post durch Cyberattacke kurz vor Weihnachten lahmgelegt
Eine russische Hackergruppe will für einen großflächigen Ausfall der Computersysteme der französischen Post verantwortlich sein. Eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke legte gestern die Post- und Bankdienstleistungen von La Poste in Frankreich lahm.
Nach Angaben von La Poste konnten postalische Vorgänge oder Bankgeschäfte zumindest in den Filialen der Post und ihrer Partner noch persönlich abgewickelt werden. Die Website und die App sowie alle anderen öffentlichen Internetdienste der französischen Post waren hingegen nicht verfügbar.
Laut einem Bericht des Fernsehsenders France24 war es gestern teilweise nicht möglich, in Postfilialen hinterlegte Pakete abzuholen. Seit dem heutigen Vormittag soll sich die Situation laut der Zeitung Le Figaro wieder gebessert haben.
So sind die meisten Webdienste von La Poste und La Banque Postale mittlerweile wieder verfügbar, heißt es. Allerdings läuft die DDoS-Attacke, bei der eine Website mit einer extrem hohen Zahl von Zugriffsversuchen geflutet und somit deren Server überlastet werden, in abgeschwächter Intensität weiter an.
Erst vor einigen Monaten kam es zu einem ähnlichen Fall, als die Webdienste der französischen Post ebenfalls durch eine Cyberattacke stundenlang außer Gefecht gesetzt wurden. Für die aktuelle DDoS-Attacke beansprucht eine russischsprachige Gruppierung mit der Bezeichnung NoName057 (16) die Verantwortung, wobei dafür laut Agenturberichten noch keine Beweise vorliegen.
Siehe auch:
Anfragenflut legt Web-Services lahm
Aufgrund einer DDoS-Attacke sind die Onlinedienste der staatlichen französischen Post gestern nicht und inzwischen nur teilweise verfügbar. Wer ein Paket verfolgen, ein digitales Label benötigte oder das Online-Banking des Unternehmens nutzen wollte, schaute laut Berichten aus Frankreich seit gestern in die Röhre.Nach Angaben von La Poste konnten postalische Vorgänge oder Bankgeschäfte zumindest in den Filialen der Post und ihrer Partner noch persönlich abgewickelt werden. Die Website und die App sowie alle anderen öffentlichen Internetdienste der französischen Post waren hingegen nicht verfügbar.
Banküberweisungen gestört
La Banque Postale, also die französische Postbank, teilte ihrerseits mit, dass große Teile ihrer App nicht mehr nutzbar seien. Die Identifikation beim Online-Banking sei immerhin noch per SMS möglich. Die sonst übliche Bestätigung von Überweisungen in der App der Bank war nicht möglich. Auch das Abheben von Geld an Automaten und die Kartenzahlung waren nicht von dem Ausfall betroffen.Laut einem Bericht des Fernsehsenders France24 war es gestern teilweise nicht möglich, in Postfilialen hinterlegte Pakete abzuholen. Seit dem heutigen Vormittag soll sich die Situation laut der Zeitung Le Figaro wieder gebessert haben.
So sind die meisten Webdienste von La Poste und La Banque Postale mittlerweile wieder verfügbar, heißt es. Allerdings läuft die DDoS-Attacke, bei der eine Website mit einer extrem hohen Zahl von Zugriffsversuchen geflutet und somit deren Server überlastet werden, in abgeschwächter Intensität weiter an.
Erst vor einigen Monaten kam es zu einem ähnlichen Fall, als die Webdienste der französischen Post ebenfalls durch eine Cyberattacke stundenlang außer Gefecht gesetzt wurden. Für die aktuelle DDoS-Attacke beansprucht eine russischsprachige Gruppierung mit der Bezeichnung NoName057 (16) die Verantwortung, wobei dafür laut Agenturberichten noch keine Beweise vorliegen.
Zusammenfassung
- Russische Hackergruppe verursacht großflächigen Systemausfall bei La Poste
- Online-Dienste der französischen Post durch DDoS-Attacke lahmgelegt
- Bankgeschäfte in Filialen weiterhin möglich, aber App-Funktionen eingeschränkt
- Paketabholung in einigen Filialen zeitweise nicht möglich gewesen
- Webdienste mittlerweile teilweise wiederhergestellt trotz anhaltender Angriffe
- Hackergruppe NoName057 (16) beansprucht Verantwortung für den Cyberangriff
Siehe auch:
- Mega-Attacke schuld? Ausfall bei Steam, Probleme bei anderen Diensten
- Weltrekord: Neue DDoS-Attacke sprengt alle bisherigen Dimensionen
- Nächste Cyberattacke: Fluggesellschaften im Visier von Hackern
- Unterseekabel: Russische Attacken können zu Internet-Blackout führen
- Dilettantisch: X-Server vor gestriger DDoS-Attacke völlig ungeschützt
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