KI-Integration: Microsoft 365-Abos werden teils deutlich teurer
Microsoft treibt die Preise für seine Microsoft-365-Abonnements weiter nach oben. Nachdem das Unternehmen Anfang des Jahres erstmals die Kosten für Personal- und Home-Abos anhob, folgt nun der geschäftliche Bereich.
Zur Rechtfertigung verweist Microsoft nicht nur auf steigende Betriebskosten, sondern insbesondere auf die massive Erweiterung seines Produktportfolios: Mehr als 1100 neue Funktionen seien allein im vergangenen Jahr in Microsoft 365, Security-Produkten, Copilot und SharePoint hinzugekommen, hieß es.
Die neuen Preise in den Tarifen für Microsoft 365
Ein wesentlicher Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau von KI-Funktionen. "Copilot Chat" wird künftig nahtlos in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote integriert sein und ermöglicht eine durchgängige Chat-Interaktion innerhalb dieser Anwendungen. Neu hinzu kommen ein besseres Verständnis von Posteingang und Kalender sowie ein sogenannter Agent Mode, mit dem sich Dokumente oder Präsentationen Schritt für Schritt automatisiert erstellen lassen. Für IT-Abteilungen stellt Microsoft zudem zentrale Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen bereit, um den Einsatz der KI besser zu kontrollieren.
Im Bereich Sicherheit rüstet das Unternehmen seine Angebote vor allem für E- und Business-Tarife auf. So erhalten Office 365 E3 und Microsoft 365 E3 erweiterte Defender-Funktionen gegen Phishing, Malware und gefährliche Links. Auch die günstigeren E1- und Business-Pläne profitieren künftig von automatischen URL-Prüfungen, die beim Anklicken verdächtige Webseiten blockieren.
Parallel dazu integriert Microsoft seine Security-Copilot-Agenten direkt in Defender, Entra, Intune und Purview. Mit über 70 vorgefertigten Agenten sollen Sicherheitsteams schneller reagieren und komplexe Vorfälle effizienter bearbeiten können. Die Auslieferung an E5-Kunden erfolgt nach einer 30-tägigen Vorabankündigung.
Mit diesen umfangreichen Neuerungen sieht Microsoft die kommenden Preisaufschläge als gerechtfertigt an, für Unternehmen bedeutet das allerdings spürbar höhere Kosten ab Mitte 2026. Aktuell sind nur die neuen Dollar-Preise bekannt. Wie die Änderungen hierzulande konkret umgesetzt werden, dürfte in Kürze klarer werden.
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Kunden bekommen mehr
Die neuen Preise für Unternehmenskunden werden am 1. Juli 2026 in Kraft treten, teilte das Unternehmen mit. Microsoft will Firmen damit eine längere Übergangszeit einräumen, um Budgets und IT-Planungen anzupassen. Während private Nutzer bereits seit der Einführung von Office 365 zwölf Jahre lang stabile Preise hatten und nun deutliche Aufschläge zahlen müssen, richtet sich der heute angekündigte Schritt gezielt an Firmenkunden.Zur Rechtfertigung verweist Microsoft nicht nur auf steigende Betriebskosten, sondern insbesondere auf die massive Erweiterung seines Produktportfolios: Mehr als 1100 neue Funktionen seien allein im vergangenen Jahr in Microsoft 365, Security-Produkten, Copilot und SharePoint hinzugekommen, hieß es.
Die neuen Preise in den Tarifen für Microsoft 365
Ein wesentlicher Fokus liegt auf dem weiteren Ausbau von KI-Funktionen. "Copilot Chat" wird künftig nahtlos in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote integriert sein und ermöglicht eine durchgängige Chat-Interaktion innerhalb dieser Anwendungen. Neu hinzu kommen ein besseres Verständnis von Posteingang und Kalender sowie ein sogenannter Agent Mode, mit dem sich Dokumente oder Präsentationen Schritt für Schritt automatisiert erstellen lassen. Für IT-Abteilungen stellt Microsoft zudem zentrale Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen bereit, um den Einsatz der KI besser zu kontrollieren.
Unser Tipp: Langweilige Schnappschüsse waren gestern! Wer seinen Fotos neues Leben einhauchen will, sollte einen Blick auf Pollo.ai werfen. Mit der dortigen Image-to-Video-Funktion werden aus starren Bildern im Handumdrehen bewegte Szenen. Das klappt verblüffend gut, ganz ohne Profi-Wissen dank der neuesten KI-Modelle - etwa Pollo 2.0, OpenAI Sora 2, Google Veo 3.1 & Co. (Anzeige)
Im Bereich Sicherheit rüstet das Unternehmen seine Angebote vor allem für E- und Business-Tarife auf. So erhalten Office 365 E3 und Microsoft 365 E3 erweiterte Defender-Funktionen gegen Phishing, Malware und gefährliche Links. Auch die günstigeren E1- und Business-Pläne profitieren künftig von automatischen URL-Prüfungen, die beim Anklicken verdächtige Webseiten blockieren.
Mehr Hilfe bei Security
Auch das Management von Endgeräten wird ausgebaut: Microsoft 365 E3/E5 umfasst künftig zusätzliche Intune-Werkzeuge für Fernsupport, Analysen und proaktives Risikomanagement. Die E5-Lizenz erhält darüber hinaus Funktionen wie Endpoint Privilege Management, Enterprise App Management und Cloud PKI, die insbesondere die sichere Nutzung von KI-Systemen stärken sollen.Parallel dazu integriert Microsoft seine Security-Copilot-Agenten direkt in Defender, Entra, Intune und Purview. Mit über 70 vorgefertigten Agenten sollen Sicherheitsteams schneller reagieren und komplexe Vorfälle effizienter bearbeiten können. Die Auslieferung an E5-Kunden erfolgt nach einer 30-tägigen Vorabankündigung.
Mit diesen umfangreichen Neuerungen sieht Microsoft die kommenden Preisaufschläge als gerechtfertigt an, für Unternehmen bedeutet das allerdings spürbar höhere Kosten ab Mitte 2026. Aktuell sind nur die neuen Dollar-Preise bekannt. Wie die Änderungen hierzulande konkret umgesetzt werden, dürfte in Kürze klarer werden.
Zusammenfassung
- Microsoft erhöht ab 1. Juli 2026 die Preise für Geschäftsabonnements
- Preiserhöhung wird mit über 1100 neuen Funktionen im letzten Jahr begründet
- Copilot Chat wird nahtlos in Word, Excel, PowerPoint und andere Apps integriert
- E3- und E5-Tarife erhalten erweiterte Sicherheitsfunktionen gegen Cyberbedrohungen
- Endgeräte-Management wird durch zusätzliche Intune-Werkzeuge verbessert
- Security-Copilot-Agenten werden direkt in Defender und andere Dienste integriert
- Konkrete Euro-Preise für den deutschen Markt werden in Kürze bekannt gegeben
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