WhatsApp arbeitet an Möglichkeit zu mehreren Konten auf einem Gerät

Wer mehrere WhatsApp-Konten hat oder haben muss, kann sich freuen: Der Messenger testet eine Funktion für mehrere Accounts. Dazu sind nun die Details aus der Beta-Version aufgetaucht, sie zeigen, welche Vorteile das Feature für die Kommunikation bietet.
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Komfortabler Wechsel zwischen Profilen

WhatsApp arbeitet derzeit intensiv an einer nativen Unterstützung für mehrere Benutzerkonten auf dem iPhone. Wer bislang private und berufliche Kommunikation sauber auf einem Gerät trennen wollte, musste oft auf Workarounds wie die separate WhatsApp Business App zurückgreifen oder gar permanent ein zweites Smartphone mitführen. Das könnte bald der Vergangenheit angehören. Derzeit wird das zwar nur für iPhones getestet, und obwohl die aktuelle Beta-Phase spezifisch auf iOS ausgerichtet ist, werden solche Kernfunktionen in der Regel zeitnah auch für Android eingeführt.

Für IT-Profis und Endanwender bietet die Einführung einer nativen Kontenverwaltung erhebliche Vorteile in der täglichen Nutzung. Der Wettbewerber Telegram bietet eine ähnliche Funktionalität bereits seit Jahren an, weshalb der Schritt von WhatsApp längst überfällig erscheint. Durch die Integration direkt in die Haupt-App entfällt das ständige Ab- und Anmelden, was die Effizienz im Umgang mit dualen SIM-Karten oder getrennten Rufnummern massiv steigert. Gleichzeitig bleiben Chatverläufe und Metadaten strikt voneinander isoliert, was die Datensicherheit im professionellen Umfeld stärkt. WhatsApp Beta

Nahtlose Integration in die Einstellungen

Wie WhatsAppBetaInfo berichtet, ist die Funktion in der aktuellen TestFlight-Version 25.34.10.72 aufgetaucht. Tester finden im Einstellungsmenü einen neuen Bereich namens "Account List". Dort lassen sich bis zu zwei Konten parallel auf einer Installation verwalten. Dabei kann es sich um eine völlig neue Registrierung oder ein bestehendes Konto handeln, das zuvor auf einem anderen Gerät genutzt wurde.

Ein wesentlicher Aspekt der neuen Funktion ist die granulare Steuerung von Präferenzen. Jedes Konto behält seine eigenen Einstellungen für Benachrichtigungstöne, Datenschutzoptionen und Chat-Backups. Das verhindert, dass berufliche Nachrichten mit privaten Signaltönen vermischt werden oder Backup-Routinen ungewollt Datenvolumen verbrauchen.

Sicherheit und Kontext im Fokus

Neben der reinen Funktionalität spielt die Sicherheit eine zentrale Rolle. Die Multi-Account-Funktion ist vollständig kompatibel mit der App-Sperre via Face ID oder Touch ID. Wechselt der Nutzer zu einem geschützten Account, muss die Identität erneut bestätigt werden. Dies verhindert unbefugten Zugriff, selbst wenn das Gerät entsperrt an Dritte weitergegeben wird.

Um Verwirrung bei eingehenden Nachrichten zu vermeiden, hat WhatsApp die Benachrichtigungen optimiert. Push-Mitteilungen zeigen künftig nicht nur den Absender an, sondern auch, für welches der hinterlegten Konten die Nachricht bestimmt ist.

Nutzt ihr bereits Workarounds für mehrere Nummern oder habt ihr auf diese native Lösung gewartet? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinung zur Umsetzung gerne unten in die Kommentare.

Zusammenfassung
  • WhatsApp testet Funktion für mehrere Konten auf einem Gerät
  • Native Unterstützung für iPhone-Nutzer in Beta-Version verfügbar
  • Feature ermöglicht Trennung von privater und beruflicher Kommunikation
  • Jedes Konto behält eigene Einstellungen für Benachrichtigungen und Datenschutz
  • Kontenwechsel durch Face ID oder Touch ID abgesichert
  • Benachrichtigungen zeigen künftig auch das Zielkonto an
  • Funktion wird voraussichtlich zeitnah auch für Android-Nutzer verfügbar sein

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