iPhone Pocket: Apple verkauft jetzt limitierte 'Handy-Socken' für 250 €
Apple und der japanische Modedesigner Issey Miyake haben eine 'iPhone-Socke' vorgestellt, die als elegante Tragetasche für Smartphones dienen soll. Wie so oft verlangt das Unternehmen mit dem Apfel dafür einen Premium-Preis.
So hat Apple gemeinsam mit dem japanischen Modedesigner Issey Miyake iPhone Pocket vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein gestricktes Accessoire, das etwas an eine überdimensionale Socke erinnert. Die limitierte Auflage wird ab dem 14. November in ausgewählten Apple Stores und online in acht Ländern verfügbar sein. Deutsche Kunden können das Accessoire zunächst nicht kaufen.
Wie Apple in seiner offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, verlangt der Konzern für die kurze Variante der iPhone Pocket 160 Euro, die lange Version kostet 250 Euro. Molly Anderson, Apples Vizepräsidentin für Industrial Design, betont die gemeinsamen Designprinzipien beider Unternehmen: "Handwerkskunst, Einfachheit und Freude".
iPhone Pocket in der kürzeren Version für 160 Euro
Die Rechtfertigung für den hohen Preis liegt laut Apple in der Zusammenarbeit mit dem prestigeträchtigen Designstudio von Issey Miyake und der bereits erwähnten besonderen 3D-Stricktechnik, die in Japan entwickelt wurde. Kritiker argumentieren jedoch, dass selbst unter Berücksichtigung der Designermarke und der speziellen Fertigungstechnik der Preis in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert und Produktionsaufwand steht.
Apple rechtfertigt die hohen Preise teils damit, dass es betriebswirtschaftlich keinen Sinn mache, Artikel unter 25 Euro zu verkaufen. Auch die Bereitstellung in teuren Apple Stores und der langfristige Support für ältere Produkte würden entsprechende Aufschläge erfordern.
Die Kooperation mit Issey Miyake ist nicht zufällig. Das Designstudio fertigte bereits die ikonischen schwarzen Rollkragenpullover für Apple-Mitgründer Steve Jobs an. Miyake entwickelte sie speziell für Jobs, nachdem dieser von Sony-Chef Akio Morita inspiriert wurde. Ob das den hohen Preis der Apple Pocket aber rechtfertigt, muss letztlich jeder Käufer selbst entscheiden.
Was haltet ihr von Apples neuestem Accessoire? Ist eine gestrickte 'iPhone-Socke' für bis zu 250 Euro gerechtfertigt oder übertreibt Apple bei der Preisgestaltung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Apple und Issey Miyake
Während Apple ein Billig-MacBook für nächstes Jahr entwickelt, floppt das iPhone Air anscheinend. Apple soll die Produktion der zweiten Generation jetzt sogar auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt haben. Die anderen Modelle der iPhone-17-Serie verkaufen sich allerdings hervorragend und brechen sogar Rekorde. Damit Besitzer eines der teuren neuen Handys ihr Gerät auch sicher und mit Stil transportieren können, bietet das Unternehmen aus Cupertino seinen Fans jetzt eine ganz besondere Transportmöglichkeit an.So hat Apple gemeinsam mit dem japanischen Modedesigner Issey Miyake iPhone Pocket vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein gestricktes Accessoire, das etwas an eine überdimensionale Socke erinnert. Die limitierte Auflage wird ab dem 14. November in ausgewählten Apple Stores und online in acht Ländern verfügbar sein. Deutsche Kunden können das Accessoire zunächst nicht kaufen.
Strickware zum Premium-Preis
iPhone Pocket basiert auf einer besonderen 3D-Stricktechnik. Die dehnbare Konstruktion umschließt das iPhone vollständig, soll aber durch die offene Struktur einen Blick auf das Display erlauben. Das Accessoire kann als Handtasche, am Gürtel oder über die Schulter getragen werden. Yoshiyuki Miyamae, Designdirektor des Miyake Design Studios, beschreibt es als Erkundung der "Freude, das iPhone auf die eigene Art zu tragen".Wie Apple in seiner offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, verlangt der Konzern für die kurze Variante der iPhone Pocket 160 Euro, die lange Version kostet 250 Euro. Molly Anderson, Apples Vizepräsidentin für Industrial Design, betont die gemeinsamen Designprinzipien beider Unternehmen: "Handwerkskunst, Einfachheit und Freude".
iPhone Pocket in der kürzeren Version für 160 Euro
Absurde Preisgestaltung für gestrickte Hülle
Für einen Stoffbeutel mit Trageriemen könnte einigen Kunden dieser Preis etwas hoch erscheinen. Zum Vergleich: Herkömmliche iPhone-Hüllen kosten zwischen zehn und 50 Euro, hochwertige Ledertaschen bewegen sich im Bereich von 80 bis 120 Euro. Die iPhone Pocket übertrifft diese Preise deutlich, obwohl es im Wesentlichen aus einem einzigen Stück gestricktem Stoff besteht. Hochwertige Wollsocken im Einzelhandel kosten selten mehr als 20 Euro und sind dabei deutlich komplexer verarbeitet ist als die iPhone Pocket.Die Rechtfertigung für den hohen Preis liegt laut Apple in der Zusammenarbeit mit dem prestigeträchtigen Designstudio von Issey Miyake und der bereits erwähnten besonderen 3D-Stricktechnik, die in Japan entwickelt wurde. Kritiker argumentieren jedoch, dass selbst unter Berücksichtigung der Designermarke und der speziellen Fertigungstechnik der Preis in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Wert und Produktionsaufwand steht.
Apple und die Tradition teurer Zubehörteile
Die iPhone Pocket reiht sich damit in eine lange Liste kostspieliger Apple-Accessoires ein. Ein Apple Poliertuch kostet 25 Euro. Die passenden Rollen für den Mac Pro schlagen mit 850 Euro zu Buche. Für einen einfachen Lightning-auf-USB-Adapter verlangte Apple lange Zeit 25 Euro, obwohl vergleichbare Produkte von Drittanbietern für unter fünf Euro erhältlich sind.Apple rechtfertigt die hohen Preise teils damit, dass es betriebswirtschaftlich keinen Sinn mache, Artikel unter 25 Euro zu verkaufen. Auch die Bereitstellung in teuren Apple Stores und der langfristige Support für ältere Produkte würden entsprechende Aufschläge erfordern.
Limitierte Verfügbarkeit und Sammlercharakter
Die iPhone Pocket wird nur in ausgewählten Apple Stores weltweit verfügbar sein, darunter in London, New York, Tokio und Paris. Die kurze Version gibt es in acht Farben, die lange Variante in drei Farboptionen. Apple bewirbt das Accessoire als limitierte Edition, ohne jedoch konkrete Stückzahlen zu nennen.Die Kooperation mit Issey Miyake ist nicht zufällig. Das Designstudio fertigte bereits die ikonischen schwarzen Rollkragenpullover für Apple-Mitgründer Steve Jobs an. Miyake entwickelte sie speziell für Jobs, nachdem dieser von Sony-Chef Akio Morita inspiriert wurde. Ob das den hohen Preis der Apple Pocket aber rechtfertigt, muss letztlich jeder Käufer selbst entscheiden.
Was haltet ihr von Apples neuestem Accessoire? Ist eine gestrickte 'iPhone-Socke' für bis zu 250 Euro gerechtfertigt oder übertreibt Apple bei der Preisgestaltung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple und Issey Miyake präsentieren gestrickte iPhone-Pocket-Tragetasche
- Verfügbar ab 14. November in ausgewählten Ländern, nicht in Deutschland
- Besondere 3D-Stricktechnik ermöglicht vielseitige Trageoptionen
- Preise von 160 Euro für kurze und 250 Euro für lange Ausführung
- Teil von Apples bekannter Strategie mit hochpreisigen Accessoires
- Issey Miyake fertigte bereits Steve Jobs' ikonische Rollkragenpullover
Siehe auch:
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