Mac Pro: Apple stellt Desktop aufs Abstellgleis - Mac Studio übernimmt
Apples Mac Pro verliert immer mehr an Bedeutung. Einst Aushängeschild für professionelle Anwender, scheint der Desktop-Computer seine große Zeit hinter sich zu haben. Laut neuen Berichten stellt Apple das Gerät erst einmal auf das Abstellgleis.
Denn wie Bloomberg berichtet, arbeitet Apple nicht mehr an einem M4 Ultra-Chip, der für einen neuen Mac Pro vorgesehen war. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf einen M5-Ultra-Chip, der bisher nur für einen neuen Mac Studio geplant ist. Der Mac Studio soll demnach sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft von Apples professioneller Desktop-Strategie repräsentieren. Diese Entscheidung ist ein potenzieller Wendepunkt und könnte das Ende einer fast 20-jährigen Ära bedeuten, in der der Mac Pro als Synonym für professionelle Mac-Leistung galt.
Im Dezember 2013 veröffentlichte Apple dann eine neue zylindrische Version des Mac Pro, die umgangssprachlich als "Trashcan-Mac" bezeichnet wurde. Apple versprach damals die doppelte Gesamtleistung der ersten Generation bei nur einem Achtel des Volumens. Doch das radikale Design erwies sich als Fehlschlag.
Der 'Trashcan-Mac'
Der aktuelle Mac Pro
Das letzte bedeutende Update des Mac Pro erfolgte 2023 mit dem Wechsel zum M2-Ultra-Chip. Der aktuelle Mac Studio hat mit seinem M4 Max den Mac Pro jedoch schon hinter sich gelassen. Für viele Kunden ist der Mac Pro damit redundant geworden, da er im Wesentlichen ein größerer und teurerer Mac Studio mit PCIe-Erweiterungsslots ist. Der aktuelle Mac Pro mit M2 Ultra startet bei 8.299 Euro, während der Mac Studio mit M4 Max bereits für 2.299 Euro und mit M3 Ultra ab 4.799 Euro erhältlich ist.
Was denkt ihr über Apples Strategiewechsel weg vom Mac Pro hin zum Mac Studio? Seht ihr das als logische Entwicklung oder vermisst ihr die Modularität des klassischen Tower-Formats?
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Siehe auch:
Das Ende einer Ära zeichnet sich ab
Der Mac Pro, seit 2006 Apples Flaggschiff für professionelle Anwender und der leistungsstärkste Computer des Unternehmens, verliert offenbar an Bedeutung in Apples Produktstrategie. Denn während das Unternehmen neue MacBook Pros mit OLED und Touch plant, Anfang 2026 ein völlig neues Billig-MacBook auf den Markt bringt und der Mac Studio Anfang des Jahres mit dem M4-Max-Chip ausgestattet wurde, wird der große Desktop-Computer aus Cupertino zumindest erst einmal aufs Abstellgleis gestellt.Denn wie Bloomberg berichtet, arbeitet Apple nicht mehr an einem M4 Ultra-Chip, der für einen neuen Mac Pro vorgesehen war. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen auf einen M5-Ultra-Chip, der bisher nur für einen neuen Mac Studio geplant ist. Der Mac Studio soll demnach sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft von Apples professioneller Desktop-Strategie repräsentieren. Diese Entscheidung ist ein potenzieller Wendepunkt und könnte das Ende einer fast 20-jährigen Ära bedeuten, in der der Mac Pro als Synonym für professionelle Mac-Leistung galt.
Langsamer Bedeutungsverlust des Mac Pro
Ursprünglich als Intel-basierter Ersatz für die Power Mac-Reihe eingeführt, verfügte das erste Modell des Mac Pro über zwei Dual-Core-Xeon-Prozessoren und das charakteristische rechteckige Gehäuse des Power Mac G5. Der erste Mac Pro kostete bei seiner Markteinführung 2499 Dollar (etwa 2150 Euro) und richtete sich gezielt an Kreativprofis, Wissenschaftler und andere Anwender, die maximale Rechenleistung benötigten. Mit seinem modularen Design und den acht RAM-Steckplätzen bot er eine Flexibilität, die in der Mac-Produktlinie einzigartig war.Im Dezember 2013 veröffentlichte Apple dann eine neue zylindrische Version des Mac Pro, die umgangssprachlich als "Trashcan-Mac" bezeichnet wurde. Apple versprach damals die doppelte Gesamtleistung der ersten Generation bei nur einem Achtel des Volumens. Doch das radikale Design erwies sich als Fehlschlag.
Der 'Trashcan-Mac'
Der aktuelle Mac Pro
Das letzte bedeutende Update des Mac Pro erfolgte 2023 mit dem Wechsel zum M2-Ultra-Chip. Der aktuelle Mac Studio hat mit seinem M4 Max den Mac Pro jedoch schon hinter sich gelassen. Für viele Kunden ist der Mac Pro damit redundant geworden, da er im Wesentlichen ein größerer und teurerer Mac Studio mit PCIe-Erweiterungsslots ist. Der aktuelle Mac Pro mit M2 Ultra startet bei 8.299 Euro, während der Mac Studio mit M4 Max bereits für 2.299 Euro und mit M3 Ultra ab 4.799 Euro erhältlich ist.
Ungewisse Zukunft
Nutzer, die auf PCIe-Steckplätze, interne Speichererweiterung oder langfristige Modularität angewiesen sind, verlieren mit dem ausbleibenden Mac-Pro-Update die einzige Mac-Option mit sinnvoller interner Aufrüstbarkeit. Obwohl der Mac Studio leistungsfähig ist, bietet er wenig Anpassungsmöglichkeiten für Nutzer. Der Mac Pro bleibt mit dem M2 Ultra-Chip im Verkauf, seine langfristige Nutzbarkeit, besonders für Profis, ist jedoch fraglich.Was denkt ihr über Apples Strategiewechsel weg vom Mac Pro hin zum Mac Studio? Seht ihr das als logische Entwicklung oder vermisst ihr die Modularität des klassischen Tower-Formats?
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Zusammenfassung
- Mac Pro verliert an Bedeutung und erhält kein zeitnahes Upgrade
- Apple entwickelt keinen M4-Ultra-Chip für den Desktop-Computer mehr
- Mac Studio mit M4 Max überholt den Mac Pro und wird zum Flaggschiff für Profis
- Aktueller Mac Pro von 2023 mit M2-Ultra-Chip ist mit 8299 Euro teuer
- Kunden verlieren mit dem ausbleibenden Mac-Pro-Update modular aufrüstbare Option
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