Aqara W600 im Test: Smarte Heizung mit Thread und Zigbee
Das neue Aqara W600 Heizkörperthermostat verspricht eine intelligente Heizungssteuerung mit Thread und Zigbee. Wir haben getestet, ob sich der Alltag mit dem smarten Thermostat tatsächlich komfortabler gestalten lässt und wie es ums Energiesparen steht.
Das "optimale" Szenario: Morgens um 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Während draußen noch Dunkelheit herrscht, ist das Badezimmer bereits angenehm warm - ohne dass jemand nachts frierend aufstehen musste, um die Heizung aufzudrehen. Um 8 Uhr verlässt die Familie das Haus, und die Heizung fährt automatisch herunter. Gegen 17 Uhr, noch auf dem Heimweg, erwärmt sich das Wohnzimmer ganz von allein - ein Wintertag mit dem Aqara W600 Heizkörperthermostat.
Und das wurde vom chinesischen Unternehmen bereits auf der IFA 2025 in Berlin vorgestellt, nun folgt der offizielle Marktstart in Deutschland. Mit Unterstützung für Matter via Thread und Zigbee soll das Gerät flexibel in Smart-Home-Ökosysteme integrierbar sein. Wir haben das Thermostat im Alltagseinsatz getestet.
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat bietet Matter / Thread und Zigbee Support
Aqara W600 Heizkörperthermostat
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Nach dem Einschrauben und Einlegen der zwei AA-Batterien startet das Gerät automatisch die Ventilkalibrierung. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten. Das Display lässt sich übrigens um 180 Grad drehen, sodass die Temperaturanzeige auch bei vertikaler Montage gut ablesbar bleibt.
Aqara liefert viele Adapter mit, für die gängigsten Heizungen in Europa
Ein praktisches Detail: Das Thermostat unterstützt sowohl die horizontale als auch die vertikale Installation. Bei vertikaler Montage kann die Temperaturmessung allerdings durch die Nähe zum Heizkörper beeinträchtigt werden. Für solche Fälle empfiehlt sich die Kopplung mit einem externen Temperatursensor als Trigger für eventuelle Automatisierungen im Smarthome. Ähnlich empfehlen wir es, sollte der Heizkörper unter einer Dachschräge platziert sein - Stichwort Hitzestau.
Flexible Einrichtung des Aqara W600 für alle Smart-Home-Ökosysteme
Im Thread-Modus funktioniert das Gerät nativ mit Matter und lässt sich direkt in Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings einbinden - ohne zusätzlichen Aqara Hub. Thread bildet ein Mesh-Netzwerk, bei dem jedes weitere Thread-Gerät im Haushalt die Reichweite und Stabilität erhöht. Der Energieverbrauch des Protokolls ist gering, was zur langen Batterielaufzeit beiträgt.
Der Zigbee-Modus erfordert hingegen einen Aqara Hub (M100 ab 22,99 Euro), bietet dafür aber erweiterte Funktionen. Nur im Zigbee-Betrieb stehen intelligente Zeitpläne zur Verfügung, die auch bei einem Internetausfall lokal ausgeführt werden. Auch Features wie die Fenstererkennung und die Kopplung mehrerer Thermostate zu Gruppen funktionieren ausschließlich über Zigbee.
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Automatisierung mit dem W600
Diverse Auslöser stehen bereit
Die Temperatureinstellung erfolgt in präzisen 0,5-Grad-Schritten. Im Test erwies sich diese feine Abstufung als praxistauglich - gerade bei Kinderzimmern kann selbst dieser kleine Temperaturunterschied einen spürbaren Effekt zum Wohlfühlen leisten.
Besonders praktisch: Die Geofencing-Funktion aktiviert die Heizung bereits auf dem Heimweg. Über die Smartphone-Standortdaten erkennt das System, wenn sich Bewohner dem Zuhause nähern, und fährt die Heizung rechtzeitig hoch. In der Praxis funktionierte das zuverlässig, allerdings nur im Zigbee-Modus mit Aqara Hub.
Ist das Fenster zu lange auf Kipp? Kein Problem mit dem Aqara W600
Aqara W600 Heizkörperthermostat
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Im Test bewährte sich diese Funktion beim morgendlichen Lüften. Statt manuell die Heizung herunterdrehen zu müssen, regelt das System automatisch. Nach dem Schließen des Fensters kehrt die Heizung zum Sollwert zurück. Energieverschwendung durch geöffnete Fenster gehört damit der Vergangenheit an.
Zusätzlich bietet das W600 eine Frostschutzfunktion. Sinkt die Raumtemperatur unter fünf Grad, aktiviert sich automatisch die Heizung, um ein Einfrieren der Rohre zu verhindern. Die Funktion lässt sich auf Werte zwischen 5 und 15 Grad anpassen.
Externe Sensoren können dem Heizkörper präzisere Raumtemperaturen senden
In unserem Testaufbau haben wir unter anderem einen externen Sensor mittig im Raum platziert. Das Thermostat nutzte dann diese Messwerte als Referenz. Die Temperaturregelung wurde dadurch merklich präziser, insbesondere in größeren Räumen. Für die Sensorkopplung empfiehlt sich ebenfalls der Zigbee-Modus. Am besten also man packt sich zum Black Friday direkt einen Aqara Hub M3 mit in den Warenkorb.
Wer mehrere Heizkörper in einem Raum betreibt, kann die Thermostate übrigens auch synchronisieren. Ändert man die Temperatur an einem Gerät, passen sich die anderen automatisch an. Dies vereinfacht die Bedienung deutlich und sorgt für eine gleichmäßige Raumtemperatur.
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat kann auch an ruhigen Orten eingesetzt werden
Aqara W600 Heizkörperthermostat
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Die Bedienung erfolgt über eine einzelne Taste am Gerät. Ein Druck zeigt die aktuelle Temperatur, durch Drehen lässt sich die Solltemperatur verstellen. Eine Kindersicherung verhindert zudem ungewollte Änderungen - nach dreisekündigem Tastendruck aktiviert sich die Sperre, die durch ein Schloss-Symbol angezeigt wird.
Aqara W600: Cleanes Design trifft auf lange Batterielaufzeiten
Zwei AA-Batterien sind schnell gewechselt, und die lange Laufzeit reduziert den Wartungsaufwand. Im Vergleich zum Vorgängermodell E1, das je nach Nutzung alle 6 bis 12 Monate neue Batterien benötigt, stellt das eine spürbare Verbesserung dar.
Übersicht unseres Zuhauses
Manuelle Einstellungen
Im Thread-Modus funktioniert die Steuerung auch über Apples HomeKit, Google Home und Amazon Alexa. Sprachbefehle wie "Hey Siri, stelle die Temperatur im Wohnzimmer auf 21 Grad" funktionierten im Test zuverlässig. Die Reaktionszeit war dank Thread-Protokoll mit unter einer Sekunde zudem erfreulich kurz.
Matter als herstellerübergreifender Standard verspricht Kompatibilität zwischen verschiedenen Smart-Home-Ökosystemen. In der Praxis bedeutet das: Aqaras W600-Thermostat lässt sich problemlos mit Geräten anderer Hersteller kombinieren - etwa Philips-Hue-Lampen oder Eve-Sensoren. Die Zukunftssicherheit durch Matter ist also ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Mit einem Smart Home können die Energiekosten gesenkt werden
Aqara W600 Heizkörperthermostat
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Besonders die Kombination aus Fenstererkennung und automatischer Absenkung bei Abwesenheit dürfte sich positiv auf die Energiebilanz auswirken. Studien gehen davon aus, dass intelligente Heizkörperthermostate Einsparungen von 10 bis 20 Prozent ermöglichen können - abhängig vom bisherigen Heizverhalten.
Einziger Wermutstropfen: Für den vollen Funktionsumfang im Zigbee-Modus benötigt man einen Aqara Hub. Der Hub M3, der sowohl als Thread Border Router als auch als Zigbee-Hub fungiert, kostet zusätzlich etwa 100 Euro. Wer bereits einen kompatiblen Thread Border Router besitzt - etwa einen HomePod (Mini) oder Amazon Echo ab der 4. Generation - kann das W600 allerdings auch ohne Hub im Thread-Modus nutzen.
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Thread-Integration macht das W600 zukunftssicher und ermöglicht die Einbindung in nahezu jedes gängige Smart-Home-System. Für 49,99 Euro erhält man zudem ein ausgereiftes Produkt, das im Alltag tatsächlich spürbare Verbesserungen beim Heizkomfort bringt.
Rückblickend auf unser Szenario: Die Familie verlässt um 8 Uhr das Haus, die Heizung fährt automatisch herunter. Niemand muss mehr daran denken, und keine Energie wird verschwendet. Genau dafür sind smarte Thermostate da - und das Aqara W600 erfüllt diesen Zweck zuverlässig.
Habt ihr bereits Erfahrungen mit smarten Heizkörperthermostaten gemacht? Welche Features sind euch im Alltag besonders wichtig? Teilt gerne eure Eindrücke in den Kommentaren.
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Und das wurde vom chinesischen Unternehmen bereits auf der IFA 2025 in Berlin vorgestellt, nun folgt der offizielle Marktstart in Deutschland. Mit Unterstützung für Matter via Thread und Zigbee soll das Gerät flexibel in Smart-Home-Ökosysteme integrierbar sein. Wir haben das Thermostat im Alltagseinsatz getestet.
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat bietet Matter / Thread und Zigbee Support
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Installation ohne Fachkenntnisse
Die Montage des Aqara W600 gelingt auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse. Das Thermostat lässt sich per Hand an handelsüblichen M30×1,5-Ventilen befestigen - Werkzeug ist, abgesehen von einem simplen Schraubendreher, nicht erforderlich. Im Lieferumfang befinden sich sechs weitere Adapter für diverse Ventiltypen: RA, RAV, RAVL, Caleffi, Giacomini und M28 x 1,5. Die dürften die meisten in Deutschland verbauten Heizkörperventile abdecken.Nach dem Einschrauben und Einlegen der zwei AA-Batterien startet das Gerät automatisch die Ventilkalibrierung. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten. Das Display lässt sich übrigens um 180 Grad drehen, sodass die Temperaturanzeige auch bei vertikaler Montage gut ablesbar bleibt.
Aqara liefert viele Adapter mit, für die gängigsten Heizungen in Europa
Ein praktisches Detail: Das Thermostat unterstützt sowohl die horizontale als auch die vertikale Installation. Bei vertikaler Montage kann die Temperaturmessung allerdings durch die Nähe zum Heizkörper beeinträchtigt werden. Für solche Fälle empfiehlt sich die Kopplung mit einem externen Temperatursensor als Trigger für eventuelle Automatisierungen im Smarthome. Ähnlich empfehlen wir es, sollte der Heizkörper unter einer Dachschräge platziert sein - Stichwort Hitzestau.
Dual-Protokoll für maximale Flexibilität
Das Aqara W600 hebt sich durch seine Dual-Protokoll-Unterstützung von vielen Konkurrenzprodukten ab. Nutzer können zwischen Thread und Zigbee wechseln, wobei beide Funkstandards unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten.
Flexible Einrichtung des Aqara W600 für alle Smart-Home-Ökosysteme
Im Thread-Modus funktioniert das Gerät nativ mit Matter und lässt sich direkt in Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung SmartThings einbinden - ohne zusätzlichen Aqara Hub. Thread bildet ein Mesh-Netzwerk, bei dem jedes weitere Thread-Gerät im Haushalt die Reichweite und Stabilität erhöht. Der Energieverbrauch des Protokolls ist gering, was zur langen Batterielaufzeit beiträgt.
Der Zigbee-Modus erfordert hingegen einen Aqara Hub (M100 ab 22,99 Euro), bietet dafür aber erweiterte Funktionen. Nur im Zigbee-Betrieb stehen intelligente Zeitpläne zur Verfügung, die auch bei einem Internetausfall lokal ausgeführt werden. Auch Features wie die Fenstererkennung und die Kopplung mehrerer Thermostate zu Gruppen funktionieren ausschließlich über Zigbee.
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Intelligente Heizpläne für jeden Raum
In unserem Testszenario kommen die smarten Zeitpläne voll zur Geltung. Für das Badezimmer haben wir einen Plan erstellt, der morgens um 6:30 Uhr aufheizt und um 8 Uhr die Temperatur absenkt. Das Wohnzimmer bleibt tagsüber kühler und wird erst ab 16:30 Uhr beheizt. Im Zigbee-Modus lassen sich bis zu sieben Zeitperioden pro Tag definieren, mit fünf vordefinierten Modi für verschiedene Tageszeiten.
Automatisierung mit dem W600
Diverse Auslöser stehen bereit
Die Temperatureinstellung erfolgt in präzisen 0,5-Grad-Schritten. Im Test erwies sich diese feine Abstufung als praxistauglich - gerade bei Kinderzimmern kann selbst dieser kleine Temperaturunterschied einen spürbaren Effekt zum Wohlfühlen leisten.
Besonders praktisch: Die Geofencing-Funktion aktiviert die Heizung bereits auf dem Heimweg. Über die Smartphone-Standortdaten erkennt das System, wenn sich Bewohner dem Zuhause nähern, und fährt die Heizung rechtzeitig hoch. In der Praxis funktionierte das zuverlässig, allerdings nur im Zigbee-Modus mit Aqara Hub.
Fenstererkennung spart Energie
Eine der nützlichsten Funktionen im Alltag ist die automatische Fenstererkennung. Fällt die Temperatur innerhalb von fünf Minuten um mindestens drei Grad, pausiert das Thermostat für 30 Minuten. In Kombination mit einem Aqara Tür-/Fenstersensor lässt sich die Heizung auch direkt beim Öffnen eines Fensters abschalten.
Ist das Fenster zu lange auf Kipp? Kein Problem mit dem Aqara W600
Aqara W600 Heizkörperthermostat
Code WINFW600 für 49,99 Euro bei Amazon
Im Test bewährte sich diese Funktion beim morgendlichen Lüften. Statt manuell die Heizung herunterdrehen zu müssen, regelt das System automatisch. Nach dem Schließen des Fensters kehrt die Heizung zum Sollwert zurück. Energieverschwendung durch geöffnete Fenster gehört damit der Vergangenheit an.
Zusätzlich bietet das W600 eine Frostschutzfunktion. Sinkt die Raumtemperatur unter fünf Grad, aktiviert sich automatisch die Heizung, um ein Einfrieren der Rohre zu verhindern. Die Funktion lässt sich auf Werte zwischen 5 und 15 Grad anpassen.
Externe Sensoren für präzisere Steuerung
Das Aqara W600 verfügt über einen eingebauten Temperatursensor. Aufgrund der direkten Nähe zum Heizkörper kann dieser jedoch die tatsächliche Raumtemperatur nur bedingt erfassen. Für genauere Messungen lässt sich das Thermostat mit externen Aqara-Sensoren koppeln - etwa dem Temperatur- und Feuchtigkeitssensor oder dem Aqara W100 Raumthermostat.
Externe Sensoren können dem Heizkörper präzisere Raumtemperaturen senden
In unserem Testaufbau haben wir unter anderem einen externen Sensor mittig im Raum platziert. Das Thermostat nutzte dann diese Messwerte als Referenz. Die Temperaturregelung wurde dadurch merklich präziser, insbesondere in größeren Räumen. Für die Sensorkopplung empfiehlt sich ebenfalls der Zigbee-Modus. Am besten also man packt sich zum Black Friday direkt einen Aqara Hub M3 mit in den Warenkorb.
Wer mehrere Heizkörper in einem Raum betreibt, kann die Thermostate übrigens auch synchronisieren. Ändert man die Temperatur an einem Gerät, passen sich die anderen automatisch an. Dies vereinfacht die Bedienung deutlich und sorgt für eine gleichmäßige Raumtemperatur.
Flüsterleiser Betrieb
Mit maximal 30 Dezibel arbeitet das W600 äußerst leise. Im Schlafzimmertest war das Thermostat selbst nachts beim Nachregeln kaum hörbar - lediglich ein leises Surren beim Öffnen oder Schließen des Ventils. Die Angabe des Herstellers, dass man selbst beim Schlafen nicht gestört werde, können wir bestätigen.
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat kann auch an ruhigen Orten eingesetzt werden
Aqara W600 Heizkörperthermostat
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Die Bedienung erfolgt über eine einzelne Taste am Gerät. Ein Druck zeigt die aktuelle Temperatur, durch Drehen lässt sich die Solltemperatur verstellen. Eine Kindersicherung verhindert zudem ungewollte Änderungen - nach dreisekündigem Tastendruck aktiviert sich die Sperre, die durch ein Schloss-Symbol angezeigt wird.
Batterielaufzeit von bis zu zwei Jahren
Aqara gibt die Batterielaufzeit mit bis zu zwei Jahren an. Die Angabe basiert auf etwa acht Monaten aktiver Heizperiode pro Jahr im Thread-Modus. Im Zigbee-Betrieb mit häufigen Automationen könnte die Laufzeit etwas kürzer ausfallen. Nach wenigen Wochen Dauerbetrieb im Test zeigte die Batterieanzeige noch keine Abnutzung.
Aqara W600: Cleanes Design trifft auf lange Batterielaufzeiten
Zwei AA-Batterien sind schnell gewechselt, und die lange Laufzeit reduziert den Wartungsaufwand. Im Vergleich zum Vorgängermodell E1, das je nach Nutzung alle 6 bis 12 Monate neue Batterien benötigt, stellt das eine spürbare Verbesserung dar.
App-Steuerung und Sprachbefehle
Die zur Inbetriebnahme benötigte Aqara Home App bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Neben den Zeitplänen lassen sich hier auch Szenen und Automationen erstellen. Das bekannte Setting: So kann etwa die Heizung beim Verlassen des Hauses die Temperatur automatisch absenken oder sich bei der Rückkehr aktivieren.
Übersicht unseres Zuhauses
Manuelle Einstellungen
Im Thread-Modus funktioniert die Steuerung auch über Apples HomeKit, Google Home und Amazon Alexa. Sprachbefehle wie "Hey Siri, stelle die Temperatur im Wohnzimmer auf 21 Grad" funktionierten im Test zuverlässig. Die Reaktionszeit war dank Thread-Protokoll mit unter einer Sekunde zudem erfreulich kurz.
Matter als herstellerübergreifender Standard verspricht Kompatibilität zwischen verschiedenen Smart-Home-Ökosystemen. In der Praxis bedeutet das: Aqaras W600-Thermostat lässt sich problemlos mit Geräten anderer Hersteller kombinieren - etwa Philips-Hue-Lampen oder Eve-Sensoren. Die Zukunftssicherheit durch Matter ist also ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Energieeinsparung im Praxistest
Eine genaue Quantifizierung der Heizkosteneinsparung ist schwierig, da sie von vielen Faktoren abhängt. Im Testzeitraum von zwei bis drei Wochen ließ sich jedoch ein deutlich verändertes Heizverhalten feststellen. Durch die präzisen Zeitpläne und die Abwesenheitserkennung heizte das System deutlich bedarfsgerechter als herkömmliche Thermostate.
Mit einem Smart Home können die Energiekosten gesenkt werden
Aqara W600 Heizkörperthermostat
Code WINFW600 für 49,99 Euro bei Amazon
Besonders die Kombination aus Fenstererkennung und automatischer Absenkung bei Abwesenheit dürfte sich positiv auf die Energiebilanz auswirken. Studien gehen davon aus, dass intelligente Heizkörperthermostate Einsparungen von 10 bis 20 Prozent ermöglichen können - abhängig vom bisherigen Heizverhalten.
Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt
Mit 49,99 Euro positioniert sich das Aqara W600 im unteren Preissegment smarter Heizkörperthermostate. Vergleichbare Geräte anderer Hersteller mit Thread-Unterstützung bewegen sich häufig in Preisbereichen zwischen 60 und 80 Euro. Die Dual-Protokoll-Fähigkeit und die lange Batterielaufzeit machen das W600 somit zu einem mehr als attraktiven Angebot.Einziger Wermutstropfen: Für den vollen Funktionsumfang im Zigbee-Modus benötigt man einen Aqara Hub. Der Hub M3, der sowohl als Thread Border Router als auch als Zigbee-Hub fungiert, kostet zusätzlich etwa 100 Euro. Wer bereits einen kompatiblen Thread Border Router besitzt - etwa einen HomePod (Mini) oder Amazon Echo ab der 4. Generation - kann das W600 allerdings auch ohne Hub im Thread-Modus nutzen.
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Fazit: Gelungene Weiterentwicklung
Das Aqara W600 Heizkörperthermostat überzeugt im Test durch seine Dual-Protokoll-Unterstützung, die lange Batterielaufzeit und den leisen Betrieb. Die Installation gelingt problemlos und die Bedienung ist intuitiv. Besonders im Zigbee-Modus mit Hub entfaltet das Gerät sein volles Potenzial mit intelligenten Zeitplänen, Fenstererkennung und Sensorintegration.Die Thread-Integration macht das W600 zukunftssicher und ermöglicht die Einbindung in nahezu jedes gängige Smart-Home-System. Für 49,99 Euro erhält man zudem ein ausgereiftes Produkt, das im Alltag tatsächlich spürbare Verbesserungen beim Heizkomfort bringt.
Rückblickend auf unser Szenario: Die Familie verlässt um 8 Uhr das Haus, die Heizung fährt automatisch herunter. Niemand muss mehr daran denken, und keine Energie wird verschwendet. Genau dafür sind smarte Thermostate da - und das Aqara W600 erfüllt diesen Zweck zuverlässig.
Habt ihr bereits Erfahrungen mit smarten Heizkörperthermostaten gemacht? Welche Features sind euch im Alltag besonders wichtig? Teilt gerne eure Eindrücke in den Kommentaren.
Aqara W600 Heizkörperthermostat Jetzt für 49,99 Euro bei Amazon
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