Kim Kardashian: Bin wegen ChatGPT in Jura-Prüfung durchgefallen
Die US-Reality-Ikone Kim Kardashian hat in einem Interview mit dem Magazin Vanity Fair über ihre eigenwillige Beziehung zum KI-Chatbot ChatGPT gesprochen. Diesem wirft sie vor, sie bei ihrem Jura-Studium regelrecht sabotiert zu haben.
ChatGPT liefere ihr laut eigener Aussage "ständig falsche Antworten", mit spürbaren Konsequenzen: Die 44-Jährige gab zu, deswegen bereits Prüfungsaufgaben falsch gelöst zu haben. Anschließend rege sie sich dann darüber auf und beschuldige die Software, sie "durchfallen zu lassen".
Kardashian beschrieb im Interview, wie der Chatbot "zurückredet" und ihr Ratschläge erteilt, sie solle mehr auf sich selbst vertrauen. Für sie fühle sich das wie eine Art absurde Freund-Feind-Beziehung an, sie nannte die KI daher scherzhaft ihren "Frenemy". Eine Freundin, die beim Interview anwesend war, kommentierte, die Beziehung erinnere an toxische Freundschaften, bei denen man sich trotz ständiger Konflikte nicht voneinander lösen könne.
Auch beruflich beschäftigt sie das Thema Recht: In der kommenden Serienproduktion "All's Fair" spielt Kardashian eine Anwältin in einer rein weiblichen Kanzlei in Los Angeles, die sich auf prominente Scheidungsfälle spezialisiert. An ihrer Seite treten unter anderem Naomi Watts, Niecy Nash-Betts und Sarah Paulson auf. Die Dreharbeiten und ihr reales Studium überschneiden sich, was ihren Wunsch, digitale Helfer einzusetzen, wohl noch verstärkt.
Siehe auch:
- Kim Kardashian nutzt ChatGPT für ihr Jura-Studium mit fragwürdigem Erfolg
- Die 44-Jährige beschuldigt den Chatbot, ihr falsche Antworten zu liefern
- Kardashian sieht die KI als ihren 'Frenemy' mit einer Art toxischer Beziehung
- Sie bestand 2021 die 'Baby Bar' und wartet auf ihr aktuelles Prüfungsergebnis
- Parallel zu ihrem Studium spielt sie eine Anwältin in der Serie 'All's Fair'
KI macht Fehler
Kardashian erklärte, sie nutze den Chatbot vor allem, wenn sie sich während des Lernens unsicher sei. Dann lade sie Fotos von Fällen oder Fragen hoch, um sich schnelle Erklärungen geben zu lassen. Doch anstatt Hilfe zu bekommen, fühle sie sich oft eher sabotiert.ChatGPT liefere ihr laut eigener Aussage "ständig falsche Antworten", mit spürbaren Konsequenzen: Die 44-Jährige gab zu, deswegen bereits Prüfungsaufgaben falsch gelöst zu haben. Anschließend rege sie sich dann darüber auf und beschuldige die Software, sie "durchfallen zu lassen".
Kardashian beschrieb im Interview, wie der Chatbot "zurückredet" und ihr Ratschläge erteilt, sie solle mehr auf sich selbst vertrauen. Für sie fühle sich das wie eine Art absurde Freund-Feind-Beziehung an, sie nannte die KI daher scherzhaft ihren "Frenemy". Eine Freundin, die beim Interview anwesend war, kommentierte, die Beziehung erinnere an toxische Freundschaften, bei denen man sich trotz ständiger Konflikte nicht voneinander lösen könne.
Überall Anwältinnen
Kardashian absolviert seit mehreren Jahren ein juristisches Ausbildungsprogramm in Kalifornien, das eine klassische Universitätsausbildung ersetzt. 2021 bestand sie die sogenannte "Baby Bar", eine erste große Hürde auf dem Weg zur Volljuristin. Im Sommer dieses Jahres legte sie Berichten zufolge die eigentliche Anwaltsprüfung ab und wartet derzeit auf das Ergebnis.Auch beruflich beschäftigt sie das Thema Recht: In der kommenden Serienproduktion "All's Fair" spielt Kardashian eine Anwältin in einer rein weiblichen Kanzlei in Los Angeles, die sich auf prominente Scheidungsfälle spezialisiert. An ihrer Seite treten unter anderem Naomi Watts, Niecy Nash-Betts und Sarah Paulson auf. Die Dreharbeiten und ihr reales Studium überschneiden sich, was ihren Wunsch, digitale Helfer einzusetzen, wohl noch verstärkt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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