Wer verschmutzt mehr? Kampf der großen Tech-Konzerne eskaliert
Rechenzentren verbrauchen immer mehr Strom. Doch nicht nur der Energiehunger selbst sorgt für Diskussionen, sondern die Frage, wie man diesen Verbrauch klimatisch "richtig" bilanziert. Denn davon hängt ab, wer als Vorreiter der Energiewende gilt. Der Streit der großen Konzerne, wer wirklich "grün" ist, eskaliert.
Was bislang eine technische Frage schien, hat sich zu einem Grundsatzkonflikt zwischen den größten Tech-Konzernen der Welt entwickelt. Google und Microsoft setzen auf ein Konzept namens Hourly Accounting. Dabei soll jede einzelne Stunde Stromverbrauch eines Rechenzentrums durch gleichzeitig und lokal erzeugte CO₂-freie Energie abgedeckt werden. Ziel ist eine Echtzeit-Bilanz, die den tatsächlichen Energiemix im Netz abbildet - und nicht bloß rechnerische Durchschnittswerte.
Das konkurrierende Lager - Amazon, Meta und Salesforce - plädiert für das Emissions-First-Modell. Hier werden Emissionen auf Jahresbasis ausgeglichen, meist durch handelbare Grünstromzertifikate (RECs). Sauberer Strom kann also irgendwo auf der Welt erzeugt werden, solange er bilanziell die gleiche Menge fossiler Energie kompensiert. Erweiterte Varianten wie das "Emissionality"-Prinzip versuchen, die tatsächliche Klimawirkung dieser Zertifikate besser zu bewerten.
Beide Ansätze zielen auf Klimaneutralität - doch sie widersprechen sich im Grundverständnis. Hourly Accounting bewertet den Ort und Zeitpunkt des Verbrauchs, Emissions-First den globalen Nettoeffekt.
Als das GHGP Ende 2022 ankündigte, seine Scope-2-Regeln zu überarbeiten - finanziert mit rund 9 Millionen Dollar vom Bezos Earth Fund -, begann ein intensives Ringen um Einfluss. Innerhalb des GHGP entstand eine Arbeitsgruppe aus 45 Mitgliedern, doch laut Recherchen von WIRED waren die Sitze ungleicher verteilt: Google und Microsoft sowie ihnen nahestehende Organisationen waren direkt vertreten, während Amazon, Meta und Salesforce zunächst außen vor blieben.
Ein interner Kompromiss, der beide Methoden parallel prüfen sollte, wurde schließlich von der GHGP-Leitung gekippt: Das sogenannte "Marginal Impact Method"-Konzept - also der Emissions-First-Teil - wurde mit der Begründung gestoppt, es sei noch nicht ausgereift. Erst nach Protestbriefen und formellen Beschwerden gelangte eine abgeschwächte Version wieder in die öffentliche Konsultation.
Doch der Streit hat Spuren hinterlassen. WIRED beschreibt, wie enttäuschte Vertreter des Emissions-First-Lagers über den Austritt aus dem Protokoll nachdenken. Kurz nach der Ankündigung gründete sich ein neues Bündnis namens Carbon Measures, getragen unter anderem von Exxon Mobil und Air Liquide, das eigene Standards entwickeln will. Das könnte die bislang einheitliche CO₂-Bilanzierung in verschiedene Lager spalten - ein Problem, da Regulierungsbehörden weltweit auf GHGP-Regeln aufbauen.
Zudem steht das Protokoll selbst unter Druck: Die erwähnte Finanzspritze des Bezos Earth Fund ist laut internen Quellen aufgebraucht, neue Geldgeber halten sich zurück. Gleichzeitig soll das GHGP seine Methodik künftig mit der International Organization for Standardization (ISO) harmonisieren - ein Schritt, der Stabilität bringen könnte, aber auch die Komplexität weiter erhöht.
Für die Industrie bedeutet das:
Es ist fast ironisch: Ausgerechnet bei der Frage nach weniger Emissionen verbrennen die Tech-Konzerne derzeit enorme Mengen Energie - politisch, finanziell, strategisch. Sie wissen, dass Nachhaltigkeit längst kein Randthema mehr ist, sondern Teil ihres Markenwerts. Und sie wissen auch, dass ihre Rechenzentren immer mehr Strom benötigen werden. Also wird hinter den Kulissen mit Nachdruck daran gearbeitet, dass die Regeln der CO₂-Bilanzierung dem eigenen Wachstumskurs folgen.
Siehe auch:
Zwei Wege zur gleichen Null
Im Zentrum des Streits steht das Greenhouse Gas Protocol (GHGP) - das weltweit maßgebliche Regelwerk zur Berechnung von CO₂-Emissionen in Unternehmen. Es definiert, wie indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom, Wärme oder jüngst auch Kühlung (Der sogenannte "Scope 2") zu erfassen sind. Auf diesen Standard stützen sich nicht nur freiwillige Nachhaltigkeitsberichte, sondern inzwischen auch EU-Verordnungen und kalifornische Klimagesetze.Was bislang eine technische Frage schien, hat sich zu einem Grundsatzkonflikt zwischen den größten Tech-Konzernen der Welt entwickelt. Google und Microsoft setzen auf ein Konzept namens Hourly Accounting. Dabei soll jede einzelne Stunde Stromverbrauch eines Rechenzentrums durch gleichzeitig und lokal erzeugte CO₂-freie Energie abgedeckt werden. Ziel ist eine Echtzeit-Bilanz, die den tatsächlichen Energiemix im Netz abbildet - und nicht bloß rechnerische Durchschnittswerte.
Das konkurrierende Lager - Amazon, Meta und Salesforce - plädiert für das Emissions-First-Modell. Hier werden Emissionen auf Jahresbasis ausgeglichen, meist durch handelbare Grünstromzertifikate (RECs). Sauberer Strom kann also irgendwo auf der Welt erzeugt werden, solange er bilanziell die gleiche Menge fossiler Energie kompensiert. Erweiterte Varianten wie das "Emissionality"-Prinzip versuchen, die tatsächliche Klimawirkung dieser Zertifikate besser zu bewerten.
Beide Ansätze zielen auf Klimaneutralität - doch sie widersprechen sich im Grundverständnis. Hourly Accounting bewertet den Ort und Zeitpunkt des Verbrauchs, Emissions-First den globalen Nettoeffekt.
Als das GHGP Ende 2022 ankündigte, seine Scope-2-Regeln zu überarbeiten - finanziert mit rund 9 Millionen Dollar vom Bezos Earth Fund -, begann ein intensives Ringen um Einfluss. Innerhalb des GHGP entstand eine Arbeitsgruppe aus 45 Mitgliedern, doch laut Recherchen von WIRED waren die Sitze ungleicher verteilt: Google und Microsoft sowie ihnen nahestehende Organisationen waren direkt vertreten, während Amazon, Meta und Salesforce zunächst außen vor blieben.
Der Streit zieht ins System ein
Der Konflikt verschob sich schnell von Fachdebatten in ein politisches Kräftemessen. Befürworter beider Modelle veröffentlichten Dutzende Studien, Whitepaper und Positionspapiere. Seit 2017 wurden mehr als 25 wissenschaftliche Arbeiten zum Thema vorgelegt - sieben davon allein von Google unterstützt.Ein interner Kompromiss, der beide Methoden parallel prüfen sollte, wurde schließlich von der GHGP-Leitung gekippt: Das sogenannte "Marginal Impact Method"-Konzept - also der Emissions-First-Teil - wurde mit der Begründung gestoppt, es sei noch nicht ausgereift. Erst nach Protestbriefen und formellen Beschwerden gelangte eine abgeschwächte Version wieder in die öffentliche Konsultation.
Wenn Bilanzierung zur Strategie wird
Im Ergebnis scheint das Hourly-Modell den entscheidenden Schritt nach vorn gemacht zu haben: Die GHGP-Leitung ließ es als Pflichtvorschlag in die Kommentierungsphase gehen. Das wäre ein erheblicher Erfolg für Google und Microsoft - und ein Rückschlag für die Konkurrenten, deren global orientierte Methode nun in einer Nebenarbeitsgruppe weiterentwickelt werden soll.Doch der Streit hat Spuren hinterlassen. WIRED beschreibt, wie enttäuschte Vertreter des Emissions-First-Lagers über den Austritt aus dem Protokoll nachdenken. Kurz nach der Ankündigung gründete sich ein neues Bündnis namens Carbon Measures, getragen unter anderem von Exxon Mobil und Air Liquide, das eigene Standards entwickeln will. Das könnte die bislang einheitliche CO₂-Bilanzierung in verschiedene Lager spalten - ein Problem, da Regulierungsbehörden weltweit auf GHGP-Regeln aufbauen.
Zudem steht das Protokoll selbst unter Druck: Die erwähnte Finanzspritze des Bezos Earth Fund ist laut internen Quellen aufgebraucht, neue Geldgeber halten sich zurück. Gleichzeitig soll das GHGP seine Methodik künftig mit der International Organization for Standardization (ISO) harmonisieren - ein Schritt, der Stabilität bringen könnte, aber auch die Komplexität weiter erhöht.
Was auf dem Spiel steht
Hinter der technischen Fassade geht es längst um die Deutungshoheit über Klimatransparenz in der digitalen Ära. Wenn künftig Milliarden für KI-Infrastruktur fließen, bestimmt die Art der Bilanzierung, welche Firmen ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen - und welche regulatorisch in Schwierigkeiten geraten. Eine verpflichtende stündliche Bilanzierung würde den Druck auf Rechenzentren massiv erhöhen, lokal verfügbare CO₂-freie Energie zu beschaffen.Für die Industrie bedeutet das:
- Wer frühzeitig in regionale Solar- oder Windparks investiert, kann seine Bilanz stabil halten.
- Wer auf Zertifikatehandel setzt, riskiert, dass dieser Weg regulatorisch entwertet wird.
- Und wer sich gar aus dem Protokoll zurückzieht, läuft Gefahr, seine Klimadaten künftig nicht mehr nach anerkannten Maßstäben ausweisen zu können.
Ein fragiles Gleichgewicht
Das Greenhouse Gas Protocol war geschaffen worden, um Transparenz zu schaffen - und wird nun selbst zum Schauplatz strategischer Intransparenz. Der Streit um die "richtige" Null zeigt, wie schwierig Klimapolitik im Zeitalter der Rechenzentren geworden ist: Was gestern noch als freiwillige Nachhaltigkeitsinitiative galt, entscheidet heute über Marktwert, Investorenvertrauen und politische Glaubwürdigkeit. So sehr die Methoden sich unterscheiden, ihr gemeinsamer Nenner bleibt: Keiner will auf dem Papier derjenige sein, dessen Serverfarmen den Fortschritt ausbremsen.Es ist fast ironisch: Ausgerechnet bei der Frage nach weniger Emissionen verbrennen die Tech-Konzerne derzeit enorme Mengen Energie - politisch, finanziell, strategisch. Sie wissen, dass Nachhaltigkeit längst kein Randthema mehr ist, sondern Teil ihres Markenwerts. Und sie wissen auch, dass ihre Rechenzentren immer mehr Strom benötigen werden. Also wird hinter den Kulissen mit Nachdruck daran gearbeitet, dass die Regeln der CO₂-Bilanzierung dem eigenen Wachstumskurs folgen.
Was ist eine CO₂-Bilanz?
Eine CO₂-Bilanz erfasst alle Treibhausgasemissionen, die durch eine Aktivität, ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Person verursacht werden. Sie wird in CO₂-Äquivalenten gemessen, da auch andere Treibhausgase wie Methan oder Lachgas eingerechnet werden.
Die Bilanzierung umfasst direkte Emissionen (z.B. Verbrennung von Benzin im Auto) und indirekte Emissionen (z.B. Stromproduktion, Herstellung von Gütern). Je nach Betrachtungsweise werden verschiedene Systemgrenzen gezogen.
Ziel ist es, Klimaauswirkungen transparent zu machen und Reduktionspotenziale zu identifizieren. CO₂-Bilanzen sind Grundlage für Klimaschutzstrategien von Staaten, Unternehmen und Einzelpersonen.
Die Bilanzierung umfasst direkte Emissionen (z.B. Verbrennung von Benzin im Auto) und indirekte Emissionen (z.B. Stromproduktion, Herstellung von Gütern). Je nach Betrachtungsweise werden verschiedene Systemgrenzen gezogen.
Ziel ist es, Klimaauswirkungen transparent zu machen und Reduktionspotenziale zu identifizieren. CO₂-Bilanzen sind Grundlage für Klimaschutzstrategien von Staaten, Unternehmen und Einzelpersonen.
Wie wird eine CO₂-Bilanz berechnet?
Die Berechnung erfolgt nach international standardisierten Methoden wie dem Greenhouse Gas Protocol. Dabei werden alle relevanten Aktivitäten erfasst und mit Emissionsfaktoren multipliziert - etwa Kilogramm CO₂ pro Kilowattstunde Strom oder Liter Benzin.
Man unterscheidet drei Bereiche (Scopes): Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Quellen, Scope 2 indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie, Scope 3 alle weiteren indirekten Emissionen in der Wertschöpfungskette.
Bei Produkten wird oft eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt: Von der Rohstoffgewinnung über Produktion, Transport und Nutzung bis zur Entsorgung werden alle Phasen betrachtet. Dies zeigt, wo die größten Klimalasten entstehen.
Man unterscheidet drei Bereiche (Scopes): Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Quellen, Scope 2 indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie, Scope 3 alle weiteren indirekten Emissionen in der Wertschöpfungskette.
Bei Produkten wird oft eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt: Von der Rohstoffgewinnung über Produktion, Transport und Nutzung bis zur Entsorgung werden alle Phasen betrachtet. Dies zeigt, wo die größten Klimalasten entstehen.
Wie hoch ist der CO₂-Fußabdruck von Privatpersonen?
In Deutschland liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Ausstoß bei etwa 11 Tonnen CO₂-Äquivalenten pro Jahr. Für das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens wären langfristig nur etwa 1-2 Tonnen pro Person verträglich.
Die größten Posten sind Heizung und Strom (rund 20 Prozent), Mobilität insbesondere Autofahren und Fliegen (etwa 20 Prozent), Ernährung vor allem Fleisch- und Milchprodukte (15 Prozent) sowie Konsum von Gütern und Dienstleistungen (40 Prozent).
Individuelle Unterschiede sind enorm: Wer viel fliegt, groß wohnt, ein großes Auto fährt und viel Fleisch isst, kann leicht 20 Tonnen erreichen. Wer bewusst konsumiert, öffentliche Verkehrsmittel nutzt und sich pflanzlich ernährt, kommt auf 5-7 Tonnen.
Die größten Posten sind Heizung und Strom (rund 20 Prozent), Mobilität insbesondere Autofahren und Fliegen (etwa 20 Prozent), Ernährung vor allem Fleisch- und Milchprodukte (15 Prozent) sowie Konsum von Gütern und Dienstleistungen (40 Prozent).
Individuelle Unterschiede sind enorm: Wer viel fliegt, groß wohnt, ein großes Auto fährt und viel Fleisch isst, kann leicht 20 Tonnen erreichen. Wer bewusst konsumiert, öffentliche Verkehrsmittel nutzt und sich pflanzlich ernährt, kommt auf 5-7 Tonnen.
Was bedeutet CO₂-Kompensation?
CO₂-Kompensation bedeutet, unvermeidbare Emissionen durch Klimaschutzprojekte an anderer Stelle auszugleichen. Anbieter verkaufen Zertifikate, deren Erlöse in Aufforstung, erneuerbare Energien oder Energieeffizienz-Programme fließen.
Kritiker bemängeln, dass Kompensation oft als Ablasshandel missbraucht wird: Statt Emissionen zu reduzieren, werden sie nur verlagert. Viele Projekte sind zudem fragwürdig - etwa Bäume, die später abgeholzt werden, oder Anlagen, die ohnehin gebaut worden wären.
Seriöse Ansätze setzen auf zusätzliche, überprüfbare und dauerhafte CO₂-Bindung oder -Vermeidung. Kompensation sollte jedoch immer nachrangig sein: Erst vermeiden, dann reduzieren, nur als letzten Schritt kompensieren.
Kritiker bemängeln, dass Kompensation oft als Ablasshandel missbraucht wird: Statt Emissionen zu reduzieren, werden sie nur verlagert. Viele Projekte sind zudem fragwürdig - etwa Bäume, die später abgeholzt werden, oder Anlagen, die ohnehin gebaut worden wären.
Seriöse Ansätze setzen auf zusätzliche, überprüfbare und dauerhafte CO₂-Bindung oder -Vermeidung. Kompensation sollte jedoch immer nachrangig sein: Erst vermeiden, dann reduzieren, nur als letzten Schritt kompensieren.
Welche Rolle spielen Unternehmen und Politik?
Große Konzerne verursachen den Löwenanteil globaler Emissionen. Die 100 größten fossilen Energieunternehmen waren für über 70 Prozent der industriellen Treibhausgasemissionen seit 1988 verantwortlich. Ihre Geschäftsmodelle basieren oft auf fossilen Brennstoffen.
Immer mehr Unternehmen veröffentlichen CO₂-Bilanzen und setzen sich Klimaziele. Manche streben "Klimaneutralität" an - oft jedoch durch fragwürdige Kompensation statt echter Reduktion. Greenwashing ist verbreitet.
Politische Rahmenbedingungen sind entscheidend: CO₂-Preise, Emissionsgrenzwerte, Förderprogramme für erneuerbare Energien und Effizienzstandards lenken Wirtschaft und Gesellschaft. Ohne ambitionierte Politik sind Klimaziele nicht erreichbar.
Immer mehr Unternehmen veröffentlichen CO₂-Bilanzen und setzen sich Klimaziele. Manche streben "Klimaneutralität" an - oft jedoch durch fragwürdige Kompensation statt echter Reduktion. Greenwashing ist verbreitet.
Politische Rahmenbedingungen sind entscheidend: CO₂-Preise, Emissionsgrenzwerte, Förderprogramme für erneuerbare Energien und Effizienzstandards lenken Wirtschaft und Gesellschaft. Ohne ambitionierte Politik sind Klimaziele nicht erreichbar.
Zusammenfassung
- Greenhouse Gas Protocol wird zum Schlachtfeld großer Tech-Konzerne
- Google und Microsoft favorisieren stundenbasierte Echtzeit-Bilanzierung
- Amazon, Meta und Salesforce setzen auf jahresbezogene Zertifikatlösungen
- Streit um Methodik eskaliert zu ungleich verteiltem Einfluss im Protokoll
- Vom Bezos Earth Fund finanzierte Überarbeitung sorgt für Machtkämpfe
- Ergebnis könnte die einheitliche CO₂-Bilanzierung weltweit gefährden
- Methodenwahl entscheidet über zukünftige Nachhaltigkeitsbewertungen
Siehe auch:
- Miese Bilanz: Neue Analyse entlarvt CO₂-Versprechen der Tech-Giganten
- Climeworks: CO₂-Abscheider kompensiert nicht einmal die eigene Arbeit
- CO₂-Kompensation: Microsofts Greenwashing-Partner ist pleite
- Amazon-Datenzentren sollen mit Abwärme ihr eigenes CO₂ wegfiltern
- KI-Boom treibt CO₂-Emissionen der Tech-Konzerne massiv in die Höhe
Thema:
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