Meta bestreitet Porno-Piraterie für KI-Training:
"Private Nutzung"
Meta sieht sich mit einer ungewöhnlichen Klage konfrontiert: Das Pornoproduktionsunternehmen Strike 3 Holdings wirft dem Tech-Konzern vor, illegal pornografische Filme für das Training seiner KI-Modelle heruntergeladen zu haben. Meta bestreitet das aber.
Strike 3 behauptet, 47 IP-Adressen von Facebook identifiziert zu haben, über die etwa 22 Werke illegal bezogen wurden. Besonders brisant: Das Unternehmen wirft Meta vor, ein "Stealth-Netzwerk" aus rund 2500 versteckten IP-Adressen genutzt zu haben, um weitere Downloads zu verschleiern. Wie Ars Technica berichtet, vermutet Strike 3, dass diese Inhalte für das Training von Metas "Movie Gen"-Modell und dem Large Language Model Llama verwendet wurden.
Meta führt weitere Argumente ins Feld: Die Downloads begannen bereits 2018, vier Jahre bevor das Unternehmen seine KI-Forschung zu multimodalen Modellen und generativer Videotechnologie startete. Zudem verbieten Metas Nutzungsbedingungen die Erstellung pornografischer Inhalte, was die Nützlichkeit solcher Materialien für das KI-Training grundsätzlich infrage stelle.
Die Zahlen sprechen durchaus für sich: Strike 3 reichte allein im Jahr 2022 fast 3000 Klagen ein und steuert mittlerweile auf etwa 20.000 Copyright-Verletzungsklagen zu. Das Geschäftsmodell basiert darauf, vermeintliche Urheberrechtsverletzer zu identifizieren, die ihre pornografischen Filme über BitTorrent und andere Peer-to-Peer-Software kopiert haben sollen, und diese dann rechtlich zu verfolgen.
Was haltet ihr von dieser ungewöhnlichen Klage gegen Meta? Glaubt ihr, dass solche Vorwürfe berechtigt sind, oder handelt es sich um typisches Copyright-Trolling? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
"Heiße" Vorwürfe gegen Meta
Meta steht vor einer außergewöhnlichen rechtlichen Auseinandersetzung: Das Pornoproduktionsunternehmen Strike 3 Holdings beschuldigt den Tech-Konzern, über einen Zeitraum von sieben Jahren zwischen 2018 und 2025 insgesamt 157 pornografische Filme illegal über das Peer-to-Peer-Netzwerk BitTorrent heruntergeladen zu haben. Die Vorwürfe wiegen schwer, da Strike 3 vermutet, dass Meta diese Inhalte für das Training seiner KI-Modelle verwendet haben könnte.Strike 3 behauptet, 47 IP-Adressen von Facebook identifiziert zu haben, über die etwa 22 Werke illegal bezogen wurden. Besonders brisant: Das Unternehmen wirft Meta vor, ein "Stealth-Netzwerk" aus rund 2500 versteckten IP-Adressen genutzt zu haben, um weitere Downloads zu verschleiern. Wie Ars Technica berichtet, vermutet Strike 3, dass diese Inhalte für das Training von Metas "Movie Gen"-Modell und dem Large Language Model Llama verwendet wurden.
Meta weist Vorwürfe zurück
Meta bestreitet die Anschuldigungen vehement und beantragt die Abweisung der Klage. Das Unternehmen argumentiert, dass Strike 3 sich lediglich auf "Vermutungen und Andeutungen" stütze und keine konkreten Beweise vorlegen könne. Die geringe Anzahl der Downloads - etwa 22 pro Jahr - deute eher auf private Nutzung durch Einzelpersonen hin als auf systematisches Sammeln von Trainingsdaten für KI-Systeme, so der Social-Media-Konzern.Meta führt weitere Argumente ins Feld: Die Downloads begannen bereits 2018, vier Jahre bevor das Unternehmen seine KI-Forschung zu multimodalen Modellen und generativer Videotechnologie startete. Zudem verbieten Metas Nutzungsbedingungen die Erstellung pornografischer Inhalte, was die Nützlichkeit solcher Materialien für das KI-Training grundsätzlich infrage stelle.
Strike 3 ist ein Copyright-Troll
Strike 3 Holdings hat sich einen zweifelhaften Ruf als sogenannter "Copyright-Troll" erworben - ein Begriff, den sogar Richter für Unternehmen verwenden, die ihre Urheberrechte hauptsächlich zur Gewinnerzielung durch Rechtsstreitigkeiten durchsetzen. Das Unternehmen produziert Erwachsenenfilme unter den Marken Blacked, Tushy und Vixen und ist für seine aggressive Rechtsdurchsetzung bekannt.Die Zahlen sprechen durchaus für sich: Strike 3 reichte allein im Jahr 2022 fast 3000 Klagen ein und steuert mittlerweile auf etwa 20.000 Copyright-Verletzungsklagen zu. Das Geschäftsmodell basiert darauf, vermeintliche Urheberrechtsverletzer zu identifizieren, die ihre pornografischen Filme über BitTorrent und andere Peer-to-Peer-Software kopiert haben sollen, und diese dann rechtlich zu verfolgen.
Was haltet ihr von dieser ungewöhnlichen Klage gegen Meta? Glaubt ihr, dass solche Vorwürfe berechtigt sind, oder handelt es sich um typisches Copyright-Trolling? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Pornoproduzent verklagt Meta wegen angeblich 157 illegal beschaffter Filme
- Strike 3 vermutet, dass Meta pornografische Inhalte für KI-Training nutzte
- Meta bestreitet Vorwürfe und verweist auf geringe Downloadmenge seit 2018
- Unternehmen argumentiert, dass Downloads eher private Nutzung nahelegen
- Metas Nutzungsbedingungen verbieten die Erstellung pornografischer Inhalte
- Strike 3 Holdings ist für aggressive Rechtsdurchsetzung als Copyright-Troll bekannt
- Pornoproduzent reichte allein im Jahr 2022 fast 3000 Klagen ein
Siehe auch:
- Sextortion per Webcam: Malware fotografiert Nutzer von Pornoseiten
- Pornhub-Traffic stürzt nach Alters-Checks in Großbritannien massiv ab
- 1&1 muss Pornoseiten-Sperre durchsetzen: OVG bestätigt Blockade
- Meta soll Pornos per Torrent geklaut und für KI-Training genutzt haben
- Aus Protest: Pornhub sagt Au revoir, zieht sich aus Frankreich zurück
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