Amazon: Ring-Sicherheitskameras werden Teil von Überwachungsnetz
Die Amazon-Tochter Ring tut sich mit der Firma Flock zusammen, die umfangreiche Überwachungslösungen entwickelt, welche in den USA häufig von Strafverfolgungsbehörden und Ermittlern genutzt werden. Bald können Videos von Ring-Kameras über Flock abgerufen werden.
Wie Ring über sein Blog mitteilte, erweitert man die "Community Requests" genannte Option, Daten und Videos von Überwachungskameras der Marke an Behörden wie die Polizei weiterzureichen, in den USA jetzt über eine Anbindung an die Nova genannte Plattform der Firma Flock Safety. Damit können Behörden, die Nova oder das sogenannte FlockOS nutzen, künftig einfach und schnell Aufnahmen von Ring-Kameras abrufen und auswerten lassen.
Amazon bzw. Ring betont in seinem Blog-Eintrag, dass die Besitzer von Ring-Kameras auch bei der Erweiterung der "Community Requests" um eine Anbindung an Flock Safety weiterhin die Möglichkeit haben, die Weitergabe von Aufnahmen ihrer Geräte abzulehnen oder vollständig zu verweigern. Grundsätzlich würden die Daten zudem sicher verpackt und nur unter Erfüllung einer Reihe von eng gesteckten Voraussetzungen weitergereicht, heißt es.
Flock Safety stand bereits häufiger in der Kritik, unter anderem wegen der nicht autorisierten Installation von tausenden Kameras an großen Straßen in einer Reihe von US-Bundesstaaten, mit denen man ohne Wissen der Behörden einfach begann, Kennzeichen von Autos und andere Aufnahmen zu sammeln und auszuwerten. Mittlerweile werden die Kameraaufnahmen von Flock aber auch von einer Reihe US-amerikanischer Polizeibehörden verwendet, um Ermittlungen in diversen Fällen durchzuführen.
Amazons Ring begründete die Öffnung seiner Kameras für Flock Safety unter anderem wie folgt (maschinelle Übersetzung): "Indem wir die Community Requests auf mehr Partner im Bereich der Community-Sicherheit ausweiten, hoffen wir, dass wir unsere Nachbarschaften und Gemeinden weiterhin zu sicheren Orten zum Leben, Arbeiten und Spielen machen können - denn jede Nachbarschaft hat ein Recht auf Sicherheit."
Die Flock-Anbindung der Ring-Kameras soll "in den kommenden Monaten" erfolgen, so das Unternehmen.
Siehe auch:
Alles für die 'Sicherheit'
Amazon vertreibt auch hierzulande seit Jahren eine Reihe mehr oder weniger günstiger Überwachungskameras der Marke Ring, die man vor geraumer Zeit übernommen hatte. In den Vereinigten Staaten werden die Amazon Ring Kameras jetzt Teil des Überwachungsnetzwerks der privaten Firma Flock, die die Inhalte unter anderem mit KI-Software auswertet, bei Bedarf an Behörden herausgibt und in der Vergangenheit vielfach mit äußerst fragwürdigen Methoden auffiel.Wie Ring über sein Blog mitteilte, erweitert man die "Community Requests" genannte Option, Daten und Videos von Überwachungskameras der Marke an Behörden wie die Polizei weiterzureichen, in den USA jetzt über eine Anbindung an die Nova genannte Plattform der Firma Flock Safety. Damit können Behörden, die Nova oder das sogenannte FlockOS nutzen, künftig einfach und schnell Aufnahmen von Ring-Kameras abrufen und auswerten lassen.
Flock kann Autos und Personen tracken
Flock ermöglicht unter anderem, Personen oder Fahrzeuge zu identifizieren und etwa Aufenthaltsorte zu ermitteln oder Wege zu verfolgen, die diese zurückgelegt haben - über eine riesiges Netzwerk aus tausenden Kameras hinweg. Mit der Weitergabe von Aufnahmen von Ring-Kameras dürfte das Überwachungsnetzwerk der Firma nun erheblich wachsen bzw. zumindest deutlich mehr mögliche Datenquellen erhalten.Amazon bzw. Ring betont in seinem Blog-Eintrag, dass die Besitzer von Ring-Kameras auch bei der Erweiterung der "Community Requests" um eine Anbindung an Flock Safety weiterhin die Möglichkeit haben, die Weitergabe von Aufnahmen ihrer Geräte abzulehnen oder vollständig zu verweigern. Grundsätzlich würden die Daten zudem sicher verpackt und nur unter Erfüllung einer Reihe von eng gesteckten Voraussetzungen weitergereicht, heißt es.
Flock Safety stand bereits häufiger in der Kritik, unter anderem wegen der nicht autorisierten Installation von tausenden Kameras an großen Straßen in einer Reihe von US-Bundesstaaten, mit denen man ohne Wissen der Behörden einfach begann, Kennzeichen von Autos und andere Aufnahmen zu sammeln und auszuwerten. Mittlerweile werden die Kameraaufnahmen von Flock aber auch von einer Reihe US-amerikanischer Polizeibehörden verwendet, um Ermittlungen in diversen Fällen durchzuführen.
Amazons Ring begründete die Öffnung seiner Kameras für Flock Safety unter anderem wie folgt (maschinelle Übersetzung): "Indem wir die Community Requests auf mehr Partner im Bereich der Community-Sicherheit ausweiten, hoffen wir, dass wir unsere Nachbarschaften und Gemeinden weiterhin zu sicheren Orten zum Leben, Arbeiten und Spielen machen können - denn jede Nachbarschaft hat ein Recht auf Sicherheit."
Die Flock-Anbindung der Ring-Kameras soll "in den kommenden Monaten" erfolgen, so das Unternehmen.
Zusammenfassung
- Amazon verbindet Ring-Kameras mit dem Überwachungsnetzwerk von Flock
- Flock wertet Kameraaufnahmen mit KI-Software aus und gibt sie an Behörden
- US-Strafverfolgungsbehörden können bald einfach auf Ring-Aufnahmen zugreifen
- Flock kann Personen und Fahrzeuge über tausende Kameras hinweg verfolgen
- Kamerabesitzer können die Weitergabe ihrer Aufnahmen weiterhin ablehnen
- Flock stand wegen nicht autorisierter Kamerainstallationen in der Kritik
Siehe auch:
Thema:
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