Google stellt Wählscheiben-Keyboard vor - inkl. 3D-Daten zum Selbstbau
Das für die japanische Version der Google Gboard-Tastatur zuständige Team bleibt seiner Tradition treu, jährlich eine PC-Tastatur mit möglichst verrücktem Bedienkonzept zu präsentieren. Jetzt hat man die Gboard Dial Edition vorgestellt - eine Tastatur mit Wählscheiben.
Das Konzept hinter dem Gboard Dial Edition Keyboard gleicht dem, der über Jahrzehnte üblichen Wählscheibentelefone. In diesem Fall setzt man auf eine große, zentrale Wählscheibe, die in drei Ringen sämtliche Haupttasten einer PC-Tastatur zusammenfasst. Wünscht man einen bestimmten Buchstaben einzugeben, muss die Wählscheibe mit dem entsprechenden Loch für den jeweiligen Buchstaben bis zum Anschlag gezogen werden. Auch die Caps-Lock- und die Leertaste sind Teil der Haupt-Wählscheibe.
Bei Bedarf lassen sich laut den japanischen Google Gboard-Entwicklern auch parallele Eingaben über mehrere der Wählscheiben vornehmen. Als Vorteile ihres Konzepts nennen sie unter anderem, dass die Zahl der Fehleingaben ebenso minimiert wird wie das Risiko, am Repetitive-Strain-Injury-Syndrom zu erkranken.
Passend zum Konzept ihres Gboard Wählscheiben-Keyboards haben die Google-Entwickler auch einen Mausständer entwickelt, der an den Hörer-Halter alter Telefone erinnert. Legt man die Maus darauf ab, wird ein Schalter im Fuß aktiviert, der verschiedene Aktionen auslösen kann - etwa das Auflegen nach einem Videogespräch.
Über ein GitHub-Repository bietet das Gboard Japan Team PCB-Designs, 3D-Druckdateien und Komponentenlisten, passende Firmware und eine Bauanleitung an, die allesamt unter einer Apache 2.0 Open-Source-Lizenz stehen. Wer Zeit und Geduld mitbringt, kann so die Wählscheiben-Tastatur nachbauen und nach Belieben modifizieren. Siehe auch:
- Google Japans Gboard-Team stellt Tastatur mit Wählscheiben vor
- Kreative Eingabemethode mit zentraler Wählscheibe und mehreren Ringen
- Buchstaben und Funktionstasten werden durch Drehen der Scheiben eingegeben
- Team betont weniger Fehleingaben und reduziertes RSI-Syndrom-Risiko
- Zusätzlicher Mausständer erinnert an alte Telefonhalterungen
- Komplette Open-Source-Baupläne und 3D-Druckdateien auf GitHub verfügbar
- Kein kommerzieller Verkauf geplant, aber Selbstbau mit 3D-Drucker möglich
Immer wieder wilde Tastaturen
Das Gboard-Team von Google Japan hat mal wieder eine großartige gehabt: warum nicht ein Keyboard bauen, bei dem analoge Wählscheiben für die Eingabe verwendet werden? Das Resultat ihrer Arbeit haben die japanischen Google-Mitarbeiter jetzt in einem Video vorgestellt, wobei keinerlei Pläne bestehen, eine solche Tastatur als kommerzielles Produkt auf den Markt zu bringen. Wer will, kann das Keyboard aber mithilfe eines 3D-Druckers nachbauen.Das Konzept hinter dem Gboard Dial Edition Keyboard gleicht dem, der über Jahrzehnte üblichen Wählscheibentelefone. In diesem Fall setzt man auf eine große, zentrale Wählscheibe, die in drei Ringen sämtliche Haupttasten einer PC-Tastatur zusammenfasst. Wünscht man einen bestimmten Buchstaben einzugeben, muss die Wählscheibe mit dem entsprechenden Loch für den jeweiligen Buchstaben bis zum Anschlag gezogen werden. Auch die Caps-Lock- und die Leertaste sind Teil der Haupt-Wählscheibe.
Alle Tasten per Wählscheibe umgesetzt
Auch die Pfeiltasten, Sonderzeichen und sogar die Enter-Taste sind als Wählscheiben unterschiedlicher Größe realisiert - genau wie das Nummern-Pad. Ein interessantes Detail ist, dass einzig die Return-Taste nicht als runde Scheibe ausgeführt ist, sondern einfach über eine Ecke verfügt, an der man mit dem Finger ziehen kann, um sie rotieren zu lassen.Bei Bedarf lassen sich laut den japanischen Google Gboard-Entwicklern auch parallele Eingaben über mehrere der Wählscheiben vornehmen. Als Vorteile ihres Konzepts nennen sie unter anderem, dass die Zahl der Fehleingaben ebenso minimiert wird wie das Risiko, am Repetitive-Strain-Injury-Syndrom zu erkranken.
Passend zum Konzept ihres Gboard Wählscheiben-Keyboards haben die Google-Entwickler auch einen Mausständer entwickelt, der an den Hörer-Halter alter Telefone erinnert. Legt man die Maus darauf ab, wird ein Schalter im Fuß aktiviert, der verschiedene Aktionen auslösen kann - etwa das Auflegen nach einem Videogespräch.
Über ein GitHub-Repository bietet das Gboard Japan Team PCB-Designs, 3D-Druckdateien und Komponentenlisten, passende Firmware und eine Bauanleitung an, die allesamt unter einer Apache 2.0 Open-Source-Lizenz stehen. Wer Zeit und Geduld mitbringt, kann so die Wählscheiben-Tastatur nachbauen und nach Belieben modifizieren. Siehe auch:
- Gboard für Android: Google-Tastatur wird umfassend überarbeitet
- Gboard unter Android 12: Google frischt seine virtuelle Tastatur auf
- Googles Android-Tastatur zeigt jetzt Google-Werbung auf der Leertaste
- SwiftKey: Beta integriert Google-Suche in die Tastatur-App für Android
- Google Pixel Slate: Fotos zeigen neues Chrome OS-Tablet mit Tastatur
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Beliebt im Preisvergleich
Neue 3D-Drucker Downloads
Videos zum Thema 3D-Drucker
- Flashforge Creator 5 im Test: 3D-Drucken mit mehreren Farben
- Erste Action-Cam und mehr: Dreame bringt viele neue Produkte
- 3D-Druck: KI-Tool Tripo3D schickt Entwürfe direkt zum Drucker
- Tripo3D im Test: Von der Idee zum 3D-Druck mit Hilfe eines KI-Tools
- Bambu Lab A1 Mini: Kompakter 3D-Drucker zum kleinen Preis im Test
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Physik-Rätsel geklärt: Darum glühen elektrifizierte Essiggurken
- Zu hohe Kosten: Xiaomi stoppt Pläne für sein "Kamera-Monster"-Phone
- Forscher entwickeln Material für viel günstigeren grünen Wasserstoff
- Höhere Speicherkosten: Google hebt Preis für das Pixel 10a an
- Fitbit Edge: Das ist Googles kompakter Fitness-Tracker mit Display
- Sam Altman zu KI: Die Welt sollte auch "schlimme Dinge akzeptieren"
- Deals zum Wochenstart: 15 tolle Angebote bei Media Markt & Saturn
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen