Größter Krypto-Betrug aller Zeiten:
Milliardenwerte beschlagnahmt
In London ist eine Chinesin wegen eines gigantischen Krypto-Betrugs schuldig gesprochen worden. Wie die Metropolitan Police mitteilte, konnten im Rahmen der Ermittlungen auch rund 61.000 Bitcoin im Wert von rund 6 Milliarden Euro beschlagnahmt werden.
Ein weiterer Beteiligter, ein Malaysier aus Derbyshire, gestand am Dienstag vor Gericht, die Gelder der Chinesin gewaschen zu haben. Ihm wird vorgeworfen, wissentlich kriminelle Vermögenswerte durch Kryptowährungstransaktionen verschoben zu haben. Gegen ihn laufen Pfändungsverfahren über mehr als 18 Millionen Euro. Das Strafmaß für beide Angeklagten soll im November verkündet werden.
Die Polizei sprach von einer siebenjährigen, internationalen Ermittlung, die durch einen Hinweis auf verdächtige Vermögensübertragungen ins Rollen kam. Die Hauptbeschuldigte habe sich mithilfe gefälschter Dokumente der chinesischen Justiz entzogen und versucht, die gestohlenen Gelder in Großbritannien durch Immobilienkäufe zu verschleiern.
Viele der Opfer des Betrugs stammten laut chinesischen Medien aus wohlhabenden Kreisen, darunter Geschäftsleute, Banker und Juristen. Sie hatten teils Millionenbeträge investiert, angelockt vom Ruf der Täterin als angebliche "Göttin des Reichtums". Das britische Innenministerium betonte nach dem Schuldspruch, die Verurteilung sei ein klares Signal, dass das Vereinigte Königreich kein sicherer Hafen für internationale Geldwäscher sei. Ermittler warnten zugleich, dass Kryptowährungen zunehmend von organisierten Kriminellen genutzt würden, um illegale Vermögen zu verschleiern.
Siehe auch:
Riesiger Anlagebetrug
Die 47-jährige Beschuldigte, die unter anderem auch unter dem falschen Namen Yadi Zhang auftrat, bekannte sich am Montag vor dem Southwark Crown Court schuldig, illegal erworbene Kryptowährungen besessen und verschoben zu haben. Sie hatte zwischen 2014 und 2017 in China mehr als 128.000 Menschen mit einem großangelegten Anlagebetrug um ihr Geld gebracht und die Erlöse in Bitcoin umgewandelt. Nach jahrelanger Flucht wurde sie schließlich in Großbritannien festgenommen, berichtete die BBC.Ein weiterer Beteiligter, ein Malaysier aus Derbyshire, gestand am Dienstag vor Gericht, die Gelder der Chinesin gewaschen zu haben. Ihm wird vorgeworfen, wissentlich kriminelle Vermögenswerte durch Kryptowährungstransaktionen verschoben zu haben. Gegen ihn laufen Pfändungsverfahren über mehr als 18 Millionen Euro. Das Strafmaß für beide Angeklagten soll im November verkündet werden.
Die Polizei sprach von einer siebenjährigen, internationalen Ermittlung, die durch einen Hinweis auf verdächtige Vermögensübertragungen ins Rollen kam. Die Hauptbeschuldigte habe sich mithilfe gefälschter Dokumente der chinesischen Justiz entzogen und versucht, die gestohlenen Gelder in Großbritannien durch Immobilienkäufe zu verschleiern.
"Göttin des Reichtums"
Bereits 2023 war eine Komplizin der Frau, ebenfalls eine chinesische Staatsbürgerin, zu fast sieben Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte Teile der erbeuteten Gelder in Luxusimmobilien in London und Dubai investiert. Von ihr wurden Bitcoin im Wert von mehr als 340 Millionen Euro beschlagnahmt.Viele der Opfer des Betrugs stammten laut chinesischen Medien aus wohlhabenden Kreisen, darunter Geschäftsleute, Banker und Juristen. Sie hatten teils Millionenbeträge investiert, angelockt vom Ruf der Täterin als angebliche "Göttin des Reichtums". Das britische Innenministerium betonte nach dem Schuldspruch, die Verurteilung sei ein klares Signal, dass das Vereinigte Königreich kein sicherer Hafen für internationale Geldwäscher sei. Ermittler warnten zugleich, dass Kryptowährungen zunehmend von organisierten Kriminellen genutzt würden, um illegale Vermögen zu verschleiern.
Zusammenfassung
- Chinesin in London wegen milliardenschwerem Krypto-Betrug verurteilt
- 61000 Bitcoin im Wert von 6 Milliarden Euro beschlagnahmt worden
- Über 128.000 Menschen wurden zwischen 2014 und 2017 in China betrogen
- Malaysischer Mittäter gestand die Geldwäsche der illegalen Bitcoin
- Siebenjährige internationale Ermittlungen führten zur Aufdeckung
- Komplizin bereits 2023 zu fast sieben Jahren Haft verurteilt
- Wohlhabende Opfer investierten Millionen bei der 'Göttin des Reichtums'
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