Elektroauto-Firma Faraday Future:
Feuer & Explosion am Hauptquartier
Der Hauptsitz der Elektroauto-Firma Faraday Future in der US-Westküstenmetropole Los Angeles ist stark beschädigt worden, nachdem ein Fahrzeug des Herstellers in einem Gebäudeteil in Brand geriet und es anschließend zu einer Explosion kam.
Wie unter anderem TechCrunch berichtet, geriet am frühen Sonntagmorgen letzter Woche ein elektrisch fahrendes SUV in Brand, woraufhin es zu einer Explosion kam, die so heftig war, dass ein Teil einer Wand herausgesprengt wurde. Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr von Los Angeles innerhalb von 40 Minuten gelöscht werden.
Faraday Future erklärte, dass es keine Verletzten unter den Mitarbeitern gab und keine Evakuierungsmaßnahmen nötig waren. Aktuell würden die genauen Gründe untersucht, um festzustellen, wie es zu dem Feuer kam, so ein Sprecher in einer Stellungnahme. Die Firma ist nach wie vor finanziell angeschlagen und kämpft derzeit unter anderem darum, ihren Hauptsitz in Los Angeles weiter nutzen zu können.
Bereits 2019 hatte man das Gebäude verkauft, um so neue Finanzreserven zu erschließen. Seitdem ist Faraday Future nur noch Mieter, wurde aber bereits 2024 verklagt, weil Zahlungen an den neuen Eigner des Gebäudes ausgeblieben waren. Im Nachgang wurde man sich außergerichtlich einig, wobei eine weitere Nutzung der Gebäude bis Ende September 2025 vereinbart wurde.
Aktuell ist unklar, ob und wie Faraday Future sein Hauptquartier weiter nutzen kann. Derzeit werden die Gebäude allerdings bereits von einem Immobilienunternehmen zur Miete durch andere Kunden vermarktet. Die Firma hat trotz ihres Bestehens seit 2014 bisher nur insgesamt 16 fertige Fahrzeuge verkauft. Nach diversen finanziellen Problemen schickt man sich nun an, elektrisch angetriebene Luxus-Minivans aus chinesischer Produktion unter seiner eigenen Marke auf dem US-Markt zu vertreiben.
Siehe auch:
Feuer macht Gebäude teilweise unbetretbar
Faraday Future gilt als einer der Hoffnungsträger neben Tesla, was den Bau von Elektrofahrzeugen in den Vereinigten Staaten angeht. Jetzt gab es einen Brand am Hauptquartier der Firma in Los Angeles, der später zu einer heftigen Explosion führte, durch die ein Teil des Gebäudes so stark beschädigt wurde, dass er nun nicht mehr betreten werden darf.Wie unter anderem TechCrunch berichtet, geriet am frühen Sonntagmorgen letzter Woche ein elektrisch fahrendes SUV in Brand, woraufhin es zu einer Explosion kam, die so heftig war, dass ein Teil einer Wand herausgesprengt wurde. Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr von Los Angeles innerhalb von 40 Minuten gelöscht werden.
Faraday Future müsste Gebäude eigentlich räumen
Bei dem betroffenen Gebäude ist eine kleinere zweistöckige Einheit, die neben dem eigentlichen Hauptquartier der Firma steht. Die zuständige Behörde für Gebäudesicherheit verpasste dem Haus ein sogenanntes "Red Tag", wodurch es erst wieder betreten werden darf, nachdem strukturelle Arbeiten erfolgt sind.Faraday Future erklärte, dass es keine Verletzten unter den Mitarbeitern gab und keine Evakuierungsmaßnahmen nötig waren. Aktuell würden die genauen Gründe untersucht, um festzustellen, wie es zu dem Feuer kam, so ein Sprecher in einer Stellungnahme. Die Firma ist nach wie vor finanziell angeschlagen und kämpft derzeit unter anderem darum, ihren Hauptsitz in Los Angeles weiter nutzen zu können.
Bereits 2019 hatte man das Gebäude verkauft, um so neue Finanzreserven zu erschließen. Seitdem ist Faraday Future nur noch Mieter, wurde aber bereits 2024 verklagt, weil Zahlungen an den neuen Eigner des Gebäudes ausgeblieben waren. Im Nachgang wurde man sich außergerichtlich einig, wobei eine weitere Nutzung der Gebäude bis Ende September 2025 vereinbart wurde.
Aktuell ist unklar, ob und wie Faraday Future sein Hauptquartier weiter nutzen kann. Derzeit werden die Gebäude allerdings bereits von einem Immobilienunternehmen zur Miete durch andere Kunden vermarktet. Die Firma hat trotz ihres Bestehens seit 2014 bisher nur insgesamt 16 fertige Fahrzeuge verkauft. Nach diversen finanziellen Problemen schickt man sich nun an, elektrisch angetriebene Luxus-Minivans aus chinesischer Produktion unter seiner eigenen Marke auf dem US-Markt zu vertreiben.
Zusammenfassung
- Hauptsitz von Faraday Future nach Brand und Explosion beschädigt
- Elektrisches SUV verursachte Brand mit anschließender heftiger Explosion
- Gebäudeteil erhielt 'Red Tag' und darf vorerst nicht betreten werden
- Keine Verletzten unter Mitarbeitern, Ursache wird noch untersucht
- Unternehmen kämpft seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten
- Firma hat seit Gründung 2014 nur 16 Fahrzeuge verkauft
- Mietvertrag für das Hauptquartier läuft bis Ende September 2025
Siehe auch:
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