Plex warnt vor Datenleck:
Nutzer sollen umgehend Passwörter ändern
Plex warnt seine Nutzer vor einem neuerlichen Datenleck und fordert alle auf, ihre Passwörter zu ändern. Ein Angreifer konnte E-Mail-Adressen, Benutzernamen und gehashte Passwörter aus einer Datenbank stehlen.
Plex rät seinen Nutzern dringend dazu, ihre Passwörter über eine spezielle Webseite zu ändern. Dabei sollte die Option "Verbundene Geräte nach Passwortänderung abmelden" aktiviert werden, um alle bestehenden Verbindungen zu trennen. Das bedeutet, dass sich Nutzer auf allen Geräten, einschließlich ihrer Plex Media Server, erneut anmelden müssen. Wer sich über externe Anbieter wie Google oder Apple bei Plex anmeldet, sollte zusätzlich alle aktiven Sitzungen beenden.
Obwohl die betroffenen Passwörter gehashed waren und daher nicht direkt lesbar sind, hat Plex nicht bekannt gegeben, welcher Hash-Algorithmus verwendet wurde. Das eröffnet die Möglichkeit, dass Angreifer versuchen könnten, die Passwörter durch Brute-Force-Attacken oder sogenannte Rainbow-Tables zu knacken. Wie Bleeping Computer berichtet, ist das auch nicht der erste derartige Vorfall für das Unternehmen.
Im August 2022 hatte es Plex bereits mit einem nahezu identischen Datenschutzvorfall zu tun, bei dem ebenfalls Authentifizierungsdaten und gehashte Passwörter kompromittiert wurden. Damals mussten Nutzer ebenfalls ihre Passwörter zurücksetzen und sich auf allen Geräten neu anmelden.
Das 2008 gegründete Unternehmen hat sich von einem einfachen Media-Server zu einer umfassenden Streaming-Plattform entwickelt, die sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte anbietet. Neben der Verwaltung persönlicher Mediensammlungen bietet Plex auch Live-TV, Podcasts und einen eigenen Video-on-Demand-Service.
Das Unternehmen betont, dass keine Kreditkarteninformationen betroffen waren, da diese nicht auf den Servern gespeichert werden. Zusätzlich empfiehlt Plex die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für zusätzlichen Schutz und warnt vor möglichen Phishing-Versuchen, die den Vorfall ausnutzen könnten.
Habt ihr bereits eure Plex-Passwörter geändert oder nutzt ihr die Plattform überhaupt? Teilt eure Erfahrungen mit uns!
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Siehe auch:
Zweiter Sicherheitsvorfall in drei Jahren
Die Streaming-Plattform Plex hat ihre Nutzer über einen Datenschutzvorfall informiert, bei dem Dritte Zugang zu einer begrenzten Menge von Kundendaten aus einer der Datenbanken bekommen konnten. Die gestohlenen Daten umfassen E-Mail-Adressen, Benutzernamen, sicher gehashte Passwörter und Authentifizierungsdaten. Das Unternehmen versichert, den Vorfall schnell eingedämmt zu haben, empfiehlt aber dennoch allen Nutzern, ihre Passwörter zu ändern.Plex rät seinen Nutzern dringend dazu, ihre Passwörter über eine spezielle Webseite zu ändern. Dabei sollte die Option "Verbundene Geräte nach Passwortänderung abmelden" aktiviert werden, um alle bestehenden Verbindungen zu trennen. Das bedeutet, dass sich Nutzer auf allen Geräten, einschließlich ihrer Plex Media Server, erneut anmelden müssen. Wer sich über externe Anbieter wie Google oder Apple bei Plex anmeldet, sollte zusätzlich alle aktiven Sitzungen beenden.
Obwohl die betroffenen Passwörter gehashed waren und daher nicht direkt lesbar sind, hat Plex nicht bekannt gegeben, welcher Hash-Algorithmus verwendet wurde. Das eröffnet die Möglichkeit, dass Angreifer versuchen könnten, die Passwörter durch Brute-Force-Attacken oder sogenannte Rainbow-Tables zu knacken. Wie Bleeping Computer berichtet, ist das auch nicht der erste derartige Vorfall für das Unternehmen.
Im August 2022 hatte es Plex bereits mit einem nahezu identischen Datenschutzvorfall zu tun, bei dem ebenfalls Authentifizierungsdaten und gehashte Passwörter kompromittiert wurden. Damals mussten Nutzer ebenfalls ihre Passwörter zurücksetzen und sich auf allen Geräten neu anmelden.
Millionen Nutzer betroffen
Plex ist eine beliebte Media-Streaming-Plattform, die es Nutzern ermöglicht, ihre eigenen Mediensammlungen zu organisieren und zu streamen. Die Plattform verzeichnet über 17 Millionen monatlich aktive Nutzer, insgesamt gibt es über 25 Millionen globale Plex-Nutzer aus 200 Ländern.Das 2008 gegründete Unternehmen hat sich von einem einfachen Media-Server zu einer umfassenden Streaming-Plattform entwickelt, die sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Inhalte anbietet. Neben der Verwaltung persönlicher Mediensammlungen bietet Plex auch Live-TV, Podcasts und einen eigenen Video-on-Demand-Service.
Das Unternehmen betont, dass keine Kreditkarteninformationen betroffen waren, da diese nicht auf den Servern gespeichert werden. Zusätzlich empfiehlt Plex die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für zusätzlichen Schutz und warnt vor möglichen Phishing-Versuchen, die den Vorfall ausnutzen könnten.
Habt ihr bereits eure Plex-Passwörter geändert oder nutzt ihr die Plattform überhaupt? Teilt eure Erfahrungen mit uns!
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Zusammenfassung
- Plex meldet Datenleck mit gestohlenen E-Mails, Nutzernamen und Passwörtern
- Nutzer werden dringend aufgefordert, ihre Passwörter umgehend zu ändern
- Nach Passwortänderung müssen sich Nutzer auf allen Geräten neu anmelden
- Bereits 2022 gab es einen ähnlichen Sicherheitsvorfall bei Plex
- Die Plattform mit über 25 Millionen Nutzern streamt persönliche Medien
- Kreditkartendaten waren nicht betroffen, da nicht auf den Servern gespeichert
- Plex empfiehlt zusätzlich die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung
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