OpenAI testet 3.000er-Limit pro Woche für das neue GPT-5 Thinking
Seit der Einführung von GPT-5 hagelt es Kritik: Nutzer stören sich an den Limits und der Intransparenz, wenn das System auf kleinere Modelle umschaltet. OpenAI versucht nun, die Wogen zu glätten - und die Akzeptanz für das Modell zu steigern.
Das war so klar bisher nicht gesagt worden. Laut OpenAI-Chef Sam Altman soll diese Grenze nicht nur die bisherigen Nutzungslimits anheben, sondern auch einen Ausgleich zwischen Kosten, Leistung und Nachfrage schaffen. In einer Reihe von Beiträgen auf der Plattform X kündigte Altman an, dass langfristig alle Modellklassen - also auch kleinere Varianten - wieder über den Stand vor Einführung von GPT-5 hinaus freigeschaltet werden sollen.
Ein Ziel sei es, GPT-5 zu einem der kostengünstigsten und leistungsfähigsten Modelle am Markt zu machen. Neben den Limit-Anpassungen arbeitet OpenAI an einer Funktion, die künftig klar anzeigen soll, wann GPT-5 Thinking aktiv ist und wann automatisch auf eine kleinere Variante wie GPT-5-mini gewechselt wird.
Diese Transparenz soll ein häufig geäußertes Nutzerproblem lösen: Bislang war nicht immer ersichtlich, welches Modell gerade antwortete. Die Nutzung der komplexeren "Reasoning"-Modelle ist laut Altman in den letzten Monaten stark gestiegen. Während sie früher kaum von einem Prozent der kostenlosen Nutzer verwendet wurden, liegt der Anteil inzwischen bei rund sieben Prozent.
Bei Plus-Abonnenten wuchs der Anteil von sieben auf 24 Prozent - Tendenz steigend. Wie OpenAI die Serverkapazitäten in den kommenden Monaten zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen und Anwendungsarten aufteilen will, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Dabei könnten Vergleiche zwischen ChatGPT und der API, zwischen Bestands- und Neukunden oder zwischen Forschungs- und Produktanwendungen eine Rolle spielen.
Was meint ihr - ist das Wochenlimit ein sinnvoller Kompromiss oder eine unnötige Begrenzung?
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Siehe auch:
OpenAI testet wöchentliches Limit für GPT-5 Thinking
OpenAI plant demnach, die Nutzung seines aktuellen Flaggschiffmodells GPT-5 neu zu regulieren und das auch ganz klar zu kommunizieren. Für die erweiterte "Thinking"-Funktion, die besonders aufwendige logische Schlüsse und komplexe Analysen ermöglicht, testet das Unternehmen derzeit ein Limit von 3.000 Nachrichten pro Woche für Plus-Abonnenten (via Bleeping Computer).Das war so klar bisher nicht gesagt worden. Laut OpenAI-Chef Sam Altman soll diese Grenze nicht nur die bisherigen Nutzungslimits anheben, sondern auch einen Ausgleich zwischen Kosten, Leistung und Nachfrage schaffen. In einer Reihe von Beiträgen auf der Plattform X kündigte Altman an, dass langfristig alle Modellklassen - also auch kleinere Varianten - wieder über den Stand vor Einführung von GPT-5 hinaus freigeschaltet werden sollen.
Ein Ziel sei es, GPT-5 zu einem der kostengünstigsten und leistungsfähigsten Modelle am Markt zu machen. Neben den Limit-Anpassungen arbeitet OpenAI an einer Funktion, die künftig klar anzeigen soll, wann GPT-5 Thinking aktiv ist und wann automatisch auf eine kleinere Variante wie GPT-5-mini gewechselt wird.
Diese Transparenz soll ein häufig geäußertes Nutzerproblem lösen: Bislang war nicht immer ersichtlich, welches Modell gerade antwortete. Die Nutzung der komplexeren "Reasoning"-Modelle ist laut Altman in den letzten Monaten stark gestiegen. Während sie früher kaum von einem Prozent der kostenlosen Nutzer verwendet wurden, liegt der Anteil inzwischen bei rund sieben Prozent.
Übersicht Probleme zum GPT-5-Start:
- OpenAI erlebte nach dem Start von GPT-5 massive Nutzerkritik, vor allem wegen geänderter Limits und der Abschaltung älterer Modelle wie GPT-4o, was zu Unmut bei zahlenden Kunden führte.
- CEO Sam Altman räumte technische Probleme beim Rollout ein und versprach Korrekturen, darunter die Wiederherstellung des Zugangs zu GPT-4o für Plus-Abonnenten.
Bei Plus-Abonnenten wuchs der Anteil von sieben auf 24 Prozent - Tendenz steigend. Wie OpenAI die Serverkapazitäten in den kommenden Monaten zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen und Anwendungsarten aufteilen will, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Dabei könnten Vergleiche zwischen ChatGPT und der API, zwischen Bestands- und Neukunden oder zwischen Forschungs- und Produktanwendungen eine Rolle spielen.
Was meint ihr - ist das Wochenlimit ein sinnvoller Kompromiss oder eine unnötige Begrenzung?
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Was ist neu an GPT-5?
GPT-5 bringt laut OpenAI verbesserte Schreib- und Programmierfähigkeiten sowie eine intelligentere Modellwahl durch einen sogenannten Autoswitcher. Dieser soll je nach Anfrage automatisch das passende Submodell wählen.
Zudem wird GPT-5 als "PhD-Level-Experte auf Abruf" beworben. Allerdings berichten Nutzer von kürzeren, kälteren Antworten und kritisieren den Verlust der Persönlichkeit früherer Modelle wie GPT-4o.
Zudem wird GPT-5 als "PhD-Level-Experte auf Abruf" beworben. Allerdings berichten Nutzer von kürzeren, kälteren Antworten und kritisieren den Verlust der Persönlichkeit früherer Modelle wie GPT-4o.
Warum wird GPT-4o zurückgebracht?
Die Rückkehr von GPT-4o ist eine Reaktion auf massiven Nutzerprotest. Viele zahlende ChatGPT Plus-Nutzer empfanden GPT-5 als unpersönlich und unbrauchbar für gewohnte Workflows.
OpenAI-CEO Sam Altman bestätigte, dass Plus-Nutzer nun wieder GPT-4o wählen können. Die Entscheidung basiert auf Feedback aus Reddit und sozialen Medien, wo Nutzer ihre emotionale Bindung zu 4o betonten.
OpenAI-CEO Sam Altman bestätigte, dass Plus-Nutzer nun wieder GPT-4o wählen können. Die Entscheidung basiert auf Feedback aus Reddit und sozialen Medien, wo Nutzer ihre emotionale Bindung zu 4o betonten.
Wie kann ich zwischen GPT-5 und 4o wechseln?
OpenAI plant, die Benutzeroberfläche so zu überarbeiten, dass Nutzer einfacher zwischen GPT-5 und älteren Modellen wie GPT-4o umschalten können. Derzeit ist diese Funktion nur für ChatGPT Plus-Abonnenten verfügbar.
Die genaue Umsetzung ist noch in Arbeit, aber laut Altman soll es bald transparenter werden, welches Modell gerade antwortet - inklusive manueller Auswahloptionen.
Die genaue Umsetzung ist noch in Arbeit, aber laut Altman soll es bald transparenter werden, welches Modell gerade antwortet - inklusive manueller Auswahloptionen.
Warum wirkte GPT-5 anfangs "dümmer"?
Laut Sam Altman war der sogenannte Autoswitcher - das System, das automatisch das passende GPT-5-Submodell auswählt - zeitweise defekt. Dadurch wurden Anfragen nicht optimal verarbeitet.
Seit dem 8. August wurden laut OpenAI Korrekturen vorgenommen, sodass GPT-5 jetzt "intelligenter" wirkt. Auch die Entscheidungslogik zur Modellwahl wurde angepasst.
Seit dem 8. August wurden laut OpenAI Korrekturen vorgenommen, sodass GPT-5 jetzt "intelligenter" wirkt. Auch die Entscheidungslogik zur Modellwahl wurde angepasst.
Welche Modelle wurden entfernt?
Mit dem Rollout von GPT-5 wurden mehrere ältere Modelle wie GPT-4.5, o3, o3-Pro und 4o zunächst deaktiviert. Dies führte zu heftiger Kritik, da viele Nutzer diese gezielt für spezialisierte Aufgaben nutzten.
Die spontane Entfernung ohne Vorwarnung sorgte für Unmut - insbesondere bei Nutzern, die Workflows mit mehreren Modellen aufgebaut hatten. OpenAI bringt jetzt zumindest GPT-4o für Plus-Nutzer zurück.
Die spontane Entfernung ohne Vorwarnung sorgte für Unmut - insbesondere bei Nutzern, die Workflows mit mehreren Modellen aufgebaut hatten. OpenAI bringt jetzt zumindest GPT-4o für Plus-Nutzer zurück.
Gibt es technische Vorteile von GPT-5?
GPT-5 soll laut OpenAI weniger halluzinieren, also seltener falsche Informationen liefern. Zudem wurde die Modellarchitektur optimiert, um relevantere und kontextbezogene Antworten zu geben.
Für Entwickler interessant: Die API-Nutzung hat sich seit dem Start verdoppelt. Das deutet auf gesteigertes Interesse und potenziell bessere Performance bei komplexen Aufgaben hin.
Für Entwickler interessant: Die API-Nutzung hat sich seit dem Start verdoppelt. Das deutet auf gesteigertes Interesse und potenziell bessere Performance bei komplexen Aufgaben hin.
Wie reagieren Nutzer auf GPT-5?
Die Reaktionen sind gemischt. Während einige Nutzer die neuen Funktionen begrüßen, äußern viele auf Reddit und X Enttäuschung über die gefühlte Kälte und Unpersönlichkeit von GPT-5.
Besonders betroffen sind Nutzer, die ChatGPT emotional oder kreativ nutzen. Einige berichten sogar, sie hätten das Gefühl, einen Freund verloren zu haben - was zur Rückkehr von GPT-4o führte.
Besonders betroffen sind Nutzer, die ChatGPT emotional oder kreativ nutzen. Einige berichten sogar, sie hätten das Gefühl, einen Freund verloren zu haben - was zur Rückkehr von GPT-4o führte.
Was plant OpenAI als Nächstes?
OpenAI will die Benutzeroberfläche verbessern, die Modelltransparenz erhöhen und die Stabilität des Systems weiter optimieren. Zudem sollen Plus-Nutzer künftig höhere Nutzungslimits erhalten.
Die Rückmeldungen aus der Community werden laut Altman aktiv berücksichtigt. Wie lange ältere Modelle wie GPT-4o verfügbar bleiben, hängt vom Nutzungsverhalten ab.
Die Rückmeldungen aus der Community werden laut Altman aktiv berücksichtigt. Wie lange ältere Modelle wie GPT-4o verfügbar bleiben, hängt vom Nutzungsverhalten ab.
Zusammenfassung
- OpenAI testet für Plus-Abonnenten ein wöchentliches Limit von 3000 Nachrichten
- Unzufriedenheit über bisherige Limits und fehlende Transparenz
- Zukünftig wird angezeigt, wann auf kleinere Modellvarianten umgeschaltet wird
- Der Anteil der Nutzer von Reasoning-Modellen ist deutlich gestiegen
- Plus-Abonnenten nutzen zu 24 Prozent komplexere Reasoning-Modelle
- Sam Altman plant, GPT-5 zu einem günstigen Spitzenmodell zu machen
- Die Verteilung der Serverkapazitäten zwischen Nutzergruppen wird bald bekannt gegeben
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