Neue EV-Super-Batterie: VarEVolt-Akku in nur 18 Sekunden voll geladen
Die britische RML Group hat die VarEVolt-Batterietechnologie für E-Autos entwickelt. Entsprechende Akkus lassen sich in nur 18 Sekunden vollständig aufladen. Mit sechs Kilowatt pro Kilogramm erreicht die Batterie zudem die weltweit höchste Leistungsdichte.
Die britische RML Group hat jetzt eine weitere Batterietechnologie mit dem Namen VarEVolt entwickelt. Laut dem Hersteller soll sich ein solcher Akku in extrem kurzer Zeit komplett aufladen lassen. Der Hochleistungsakku erreicht mit sechs Kilowatt pro Kilogramm außerdem die weltweit höchste Leistungsdichte im Automobilbereich und übertrifft damit alle bisherigen Systeme deutlich.
Zum Vergleich: Der vollelektrische Porsche Taycan hat ein 5C-Rating und benötigt zwölf bis 15 Minuten für eine vollständige Ladung. Die Technologie ermöglicht es dem Akku auch, seine gesamte Energiereserve nahezu augenblicklich abzugeben. Das ist eine Eigenschaft, die besonders für Hochleistungsanwendungen interessant ist.
RML hat die VarEVolt-Technologie selbst entwickelt
Das modulare Design der VarEVolt-Batterie ermöglicht es Herstellern, sie je nach Fahrzeugtyp auf Reichweite, Leistung oder einen ausgewogenen Kompromiss zu optimieren. Diese Flexibilität macht die Technologie für verschiedene Anwendungsbereiche interessant, von Rennwagen bis hin zu spezialisierten Nutzfahrzeugen.
Die VarEVolt-Technologie basiert auf fortschrittlichen Lithium-Ionen-Zellen, die speziell für extreme Lade- und Entladeraten optimiert wurden. Das hohe C-Rating wird durch eine Kombination aus spezieller Zellchemie, optimiertem Wärmemanagement und innovativer Elektronik erreicht.
James Arkell, Leiter des Antriebsabteilung bei RML, betonte, dass die jetzt erlangte Zertifizierung das Unternehmen von kleineren Start-ups im E-Auto-Bereich abhebt und ihre Bereitschaft für größere Produktionsverträge unterstreicht. Derzeit produziert RML nur kleine Chargen der VarEVolt-Module, kann aber eigenen Aussagen zufolge schnell auf größere Stückzahlen hochskalieren, sobald die Nachfrage steigt.
Die Technologie könnte langfristig auch für andere Anwendungen interessant werden, etwa für Energiespeicher in Stromnetzen oder für elektrische Flugzeuge, bei denen das Gewicht eine kritische Rolle spielt. Allerdings müssen zunächst die Infrastruktur-Herausforderungen gelöst werden, bevor solche Systeme im Massenmarkt eingesetzt werden können.
Was haltet ihr von dieser Batterietechnologie? Seht ihr das 18-Sekunden-Laden als Durchbruch und wird die öffentliche Infrastruktur je dazu fähig sein?
Siehe auch:
Revolutionäre Schnellladetechnik
Die Batterietechnologie macht große Fortschritte. Die ersten E-Autos mit Semi-Solid-State-Akku kommen auf den Markt, Reichweiten von bis zu 3000 Kilometern sind theoretisch kein Problem mehr und auch die Langlebigkeit hat sich enorm verbessert.Die britische RML Group hat jetzt eine weitere Batterietechnologie mit dem Namen VarEVolt entwickelt. Laut dem Hersteller soll sich ein solcher Akku in extrem kurzer Zeit komplett aufladen lassen. Der Hochleistungsakku erreicht mit sechs Kilowatt pro Kilogramm außerdem die weltweit höchste Leistungsdichte im Automobilbereich und übertrifft damit alle bisherigen Systeme deutlich.
Auf 100 % in 18 Sekunden
Das Unternehmen erhielt kürzlich die Conformity of Production (CoP)-Zertifizierung, die den Weg für die Massenproduktion ebnet. Diese Zulassung bestätigt, dass die Technologie die strengen Sicherheits- und Qualitätsstandards für den Automobilbereich erfüllt. Wie das Fachmagazin Autocar berichtet, verfügt eine VarEVolt-Batterie über ein C-Rating von 200, was bedeutet, dass sie in etwa 18 Sekunden vollständig geladen oder entladen werden kann.Zum Vergleich: Der vollelektrische Porsche Taycan hat ein 5C-Rating und benötigt zwölf bis 15 Minuten für eine vollständige Ladung. Die Technologie ermöglicht es dem Akku auch, seine gesamte Energiereserve nahezu augenblicklich abzugeben. Das ist eine Eigenschaft, die besonders für Hochleistungsanwendungen interessant ist.
RML hat die VarEVolt-Technologie selbst entwickelt
Einsatzgebiet und Design
Die VarEVolt-Batterie wird bereits im futuristischen Czinger 21C Hybrid-Hypercar eingesetzt, der 4,5 Kilowattstunden Energie in nur 40 Sekunden entladen kann. Czinger produzierte in der ersten Serie nur 80 Exemplare dieses Luxus-Sportwagens, der mit seinem 3D-gedruckten Chassis und seiner unkonventionellen Sitzanordnung für Aufsehen sorgte.Das modulare Design der VarEVolt-Batterie ermöglicht es Herstellern, sie je nach Fahrzeugtyp auf Reichweite, Leistung oder einen ausgewogenen Kompromiss zu optimieren. Diese Flexibilität macht die Technologie für verschiedene Anwendungsbereiche interessant, von Rennwagen bis hin zu spezialisierten Nutzfahrzeugen.
Technische Hintergründe und Entwicklung
RML entwickelte die Batterie intern, da kein externer Lieferant ihre spezifischen Anforderungen erfüllen konnte. Das Unternehmen, das ursprünglich als Ray Mallock Limited gegründet wurde, blickt auf eine lange Geschichte im Motorsport zurück und hat bereits Erfahrungen mit der Entwicklung von Hochleistungsfahrzeugen gesammelt.Die VarEVolt-Technologie basiert auf fortschrittlichen Lithium-Ionen-Zellen, die speziell für extreme Lade- und Entladeraten optimiert wurden. Das hohe C-Rating wird durch eine Kombination aus spezieller Zellchemie, optimiertem Wärmemanagement und innovativer Elektronik erreicht.
Herausforderungen und Zukunftsaussichten
Ein Akku, der in 18 Sekunden vollgeladen werden kann, benötigt eine Stromquelle, die eher einem Umspannwerk als einer herkömmlichen Level-3-Ladestation ähnelt. Die erforderliche Ladeleistung würde mehrere Megawatt betragen und damit weit mehr, als die meisten Stromnetze an einem einzelnen Punkt bereitstellen können. Daher eignet sich die VarEVolt-Technologie vorerst hauptsächlich für Rennstrecken, Privatsammlungen und spezialisierte Anwendungen.James Arkell, Leiter des Antriebsabteilung bei RML, betonte, dass die jetzt erlangte Zertifizierung das Unternehmen von kleineren Start-ups im E-Auto-Bereich abhebt und ihre Bereitschaft für größere Produktionsverträge unterstreicht. Derzeit produziert RML nur kleine Chargen der VarEVolt-Module, kann aber eigenen Aussagen zufolge schnell auf größere Stückzahlen hochskalieren, sobald die Nachfrage steigt.
Die Technologie könnte langfristig auch für andere Anwendungen interessant werden, etwa für Energiespeicher in Stromnetzen oder für elektrische Flugzeuge, bei denen das Gewicht eine kritische Rolle spielt. Allerdings müssen zunächst die Infrastruktur-Herausforderungen gelöst werden, bevor solche Systeme im Massenmarkt eingesetzt werden können.
Was haltet ihr von dieser Batterietechnologie? Seht ihr das 18-Sekunden-Laden als Durchbruch und wird die öffentliche Infrastruktur je dazu fähig sein?
Zusammenfassung
- Britische RML Group entwickelt VarEVolt-Akku mit Ladung in 18 Sekunden
- Mit sechs Kilowatt pro Kilogramm höchste Leistungsdichte im Automobilbereich
- Conformity of Production-Zertifizierung ebnet Weg für die Massenproduktion
- Modulares Design ermöglicht Optimierung nach Reichweite oder Leistung
- Die Technologie basiert auf speziell optimierten Lithium-Ionen-Zellen
- Hohe Ladeleistung benötigt mehrere Megawatt und überfordert normale Netze
- Einsatzgebiet sind zunächst Hypercars und andere Spezialfahrzeuge
Siehe auch:
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