DJI bekommt Konkurrenz: Insta360 entwickelt "Antigravity" Drohnen
Insta360 startet Offensive gegen DJI: Geleakte Bilder zeigen zwei Prototyp-Drohnen mit dem Codenamen "Antigravity". Die 360-Grad-Kamera-Experten wollen mit ihrer ersten eigenen Drohne den Marktführer scheinbar auch in der Luft herausfordern.
Die durchgesickerten Aufnahmen gewähren einen ersten Blick auf Insta360s Ambitionen im Drohnenmarkt. Das kleinere Modell ähnelt stark der DJI Neo oder der DJI Flip und verfügt über eingebaute Propellerschutzringe. Das größere Modell orientiert sich am Design der DJI Mini-Serie mit ausklappbaren Propellerarmen, weist jedoch einen markanten Buckel auf der Rückseite auf - vermutlich für einen größeren Akku oder ein erweitertes Kameramodul.
Leak: So könnten die neuen Insta360-Drohnen aussehen
Wie Photorumors (via Notebookcheck) berichtet, positioniert Insta360 die Motoren und Arme so, dass sie außerhalb des Sichtfelds der Fisheye-Linsen liegen. Die Motoren sollen zudem um bis zu 20 Grad nach außen und unten geneigt werden, um im "Stitching-Blindspot" der Kameras zu verschwinden.
Das alles erinnert an die Insta360 Sphere aus 2022, eine 360-Grad-Kamera, die als Aufsatz für DJI Mavic Air 2 und Air 2S fungierte. Das damalige Zubehör kostete 430 Dollar (etwa 368 Euro) und ermöglichte es, die Drohne vollständig aus den Aufnahmen zu entfernen, wodurch eine "unsichtbare" fliegende Kamera entstand.
Beide Drohnen zielen vermutlich auf die unter 250 Gramm schwere Kategorie ab, die in vielen Ländern weniger strengen Regulierungen unterliegt. Dies würde sie zu direkten Konkurrenten der DJI Mini 5 Pro, DJI Neo und der DJI Flip machen. Das Tarnband auf den Prototypen deutet allerdings darauf hin, dass sich die Entwicklung noch in einer frühen Phase befindet.
Insta360s Stärke liegt zudem in der Software-Entwicklung: Die FlowState-Stabilisierung und KI-gestützten Editing-Tools könnten auch bei den Drohnen zum Einsatz kommen. Nutzer könnten aus 360-Grad-Rohmaterial nachträglich verschiedene Blickwinkel wählen, dynamische Schwenks erstellen oder FPV-ähnliche Flüge simulieren. Diese Flexibilität in der Nachbearbeitung könnte ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen Drohnenkameras sein.
Die Integration von 360-Grad-Kameras in Drohnen bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Das Gewicht der zusätzlichen Sensoren und die höhere Rechenleistung für die Echtzeit-Bildverarbeitung könnten die Flugzeit verkürzen. Zudem müssen die Kameras vor Wind und Vibrationen geschützt werden, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.
Die Drohnenbranche wird spannender: Was haltet ihr von Insta360s Vorstoß in DJIs Kerngeschäft? Teilt eure Einschätzung zu den 360-Grad-Drohnen in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Insta360 startet Drohnen-Offensive gegen DJI
Die Rivalität zwischen DJI und Insta360 nimmt eine neue Wendung: Während DJI mit seinen Osmo 360-Kameras weiter in Insta360s Kerngeschäft eindringt, bereitet sich der 360-Grad-Spezialist auf einen direkten Gegenangriff vor. Geleakte Bilder zeigen erstmals zwei Prototyp-Drohnen von Insta360, die den Codenamen "Antigravity" tragen.Die durchgesickerten Aufnahmen gewähren einen ersten Blick auf Insta360s Ambitionen im Drohnenmarkt. Das kleinere Modell ähnelt stark der DJI Neo oder der DJI Flip und verfügt über eingebaute Propellerschutzringe. Das größere Modell orientiert sich am Design der DJI Mini-Serie mit ausklappbaren Propellerarmen, weist jedoch einen markanten Buckel auf der Rückseite auf - vermutlich für einen größeren Akku oder ein erweitertes Kameramodul.
Leak: So könnten die neuen Insta360-Drohnen aussehen
Wie Photorumors (via Notebookcheck) berichtet, positioniert Insta360 die Motoren und Arme so, dass sie außerhalb des Sichtfelds der Fisheye-Linsen liegen. Die Motoren sollen zudem um bis zu 20 Grad nach außen und unten geneigt werden, um im "Stitching-Blindspot" der Kameras zu verschwinden.
Kampf um die 250-Gramm-Klasse mit 360-Grad-Expertise
Insta360s Drohnen-Strategie baut auf der langjährigen Erfahrung mit 360-Grad-Kameras auf. Beide Prototypen scheinen mit nach oben und unten gerichteten Fisheye-Linsen ausgestattet zu sein, die nahtlose Rundum-Aufnahmen ermöglichen sollen.Das alles erinnert an die Insta360 Sphere aus 2022, eine 360-Grad-Kamera, die als Aufsatz für DJI Mavic Air 2 und Air 2S fungierte. Das damalige Zubehör kostete 430 Dollar (etwa 368 Euro) und ermöglichte es, die Drohne vollständig aus den Aufnahmen zu entfernen, wodurch eine "unsichtbare" fliegende Kamera entstand.
Beide Drohnen zielen vermutlich auf die unter 250 Gramm schwere Kategorie ab, die in vielen Ländern weniger strengen Regulierungen unterliegt. Dies würde sie zu direkten Konkurrenten der DJI Mini 5 Pro, DJI Neo und der DJI Flip machen. Das Tarnband auf den Prototypen deutet allerdings darauf hin, dass sich die Entwicklung noch in einer frühen Phase befindet.
Insta360s Stärke liegt zudem in der Software-Entwicklung: Die FlowState-Stabilisierung und KI-gestützten Editing-Tools könnten auch bei den Drohnen zum Einsatz kommen. Nutzer könnten aus 360-Grad-Rohmaterial nachträglich verschiedene Blickwinkel wählen, dynamische Schwenks erstellen oder FPV-ähnliche Flüge simulieren. Diese Flexibilität in der Nachbearbeitung könnte ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlichen Drohnenkameras sein.
Die Integration von 360-Grad-Kameras in Drohnen bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Das Gewicht der zusätzlichen Sensoren und die höhere Rechenleistung für die Echtzeit-Bildverarbeitung könnten die Flugzeit verkürzen. Zudem müssen die Kameras vor Wind und Vibrationen geschützt werden, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.
Marktstart noch ungewiss
Wann die "Antigravity"-Drohnen offiziell vorgestellt werden, bleibt unklar. Die Existenz von Testeinheiten zeigt jedoch, dass Insta360 den Drohnenmarkt ernst nimmt. Preise, technische Spezifikationen und Verfügbarkeit sind nicht bekannt.Die Drohnenbranche wird spannender: Was haltet ihr von Insta360s Vorstoß in DJIs Kerngeschäft? Teilt eure Einschätzung zu den 360-Grad-Drohnen in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Insta360 entwickelt zwei Drohnen-Prototypen namens 'Antigravity'
- Modelle ähneln DJI-Produkten mit spezieller Kameraanordnung
- Motoren im Stitching-Blindspot der Kameras positioniert
- Erfahrung aus Insta360 Sphere fließt in Entwicklung ein
- Drohnen zielen auf Unter-250-Gramm-Klasse ab
- Einsatz von FlowState-Stabilisierung und KI-Editing-Tools möglich
- Technische Herausforderungen: Gewicht und Umwelteinflüsse
Siehe auch:
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- China zeigt neues Lasersystem: Mobile Drohnenabwehr auf Rädern
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