China zeigt neues Lasersystem:
mobile Drohnenabwehr auf Rädern
China präsentiert mit dem OW5-A50 ein mobiles Laserwaffensystem zur Drohnenabwehr. Das auf einem 8x8-Schwerlastfahrgestell montierte System verfügt über 50 Kilowatt Leistung und kann ohne externe Stromversorgung operieren.
Eine Besonderheit des OW5-A50 ist seine vollständige Autonomie in Bezug auf die Stromversorgung. Das System benötigt während des Einsatzes keine externen Energiequellen, was seine Flexibilität und Einsatzfähigkeit erheblich steigert. Das mobile System gehört zu einer breiteren Familie von Laserwaffenlösungen, zu der auch die Modelle A10 und A30 zählen. Die Zahlenwerte im Namen geben dabei die Leistung in Kilowatt an. OW5-A50 ist demnach mit 50 Kilowatt das leistungsstärkste Modell der Serie.
Das Design des Systems ist hochintegriert, wobei der Lasersender im Fahrgestell des Fahrzeugs untergebracht ist. Bei einem Einsatz wird der Sender durch ein hydraulisches System aus dem Fahrgestell gehoben, wobei sich eine Schutzabdeckung öffnet. Dieser Sender kann dank seines Neige- und Rotationsservomechanismus in alle Richtungen feuern und wird durch optische Zielerfassungsgeräte sowie Feuerleitungsradar unterstützt.
Die Entwicklung von Laserwaffensystemen ist nicht neu - bereits in den 1980er Jahren experimentierten verschiedene Nationen mit dieser Technologie. Allerdings waren frühere Systeme oft zu groß, zu energieintensiv oder zu unzuverlässig für den praktischen Einsatz. Moderne Fortschritte in der Lasertechnologie, Energiespeicherung und Miniaturisierung haben jedoch kompakte und einsatzfähige Systeme wie den OW5-A50 ermöglicht.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Glaubt ihr, dass Laserwaffensysteme wie der OW5-A50 die Zukunft der Luftverteidigung darstellen, oder seht ihr andere Technologien im Vorteil? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Chinas OW5-A50 Lasersystem zur Drohnenabwehr mit 50 Kilowatt Leistung
- Montiert auf 8x8-Radfahrgestell mit autonomer Stromversorgung
- Das System kann ohne externe Energiequellen flexibel eingesetzt werden
- China bewirbt die Technologie aktiv für den Export in Nahost
- Hochintegriertes Design mit hydraulisch ausfahrbarem Lasersender
- Dreiteilige Konfiguration mit Start-/Lande-, Energie- und Kommandoeinheit
- Fortschritte in der Laser- und Energietechnik ermöglichen kompakte Bauweise
Chinas neues Laser-Abwehrsystem gegen Drohnen
China hat ein neues Laserwaffensystem zur Abwehr von Drohnen und anderen tieffliegenden Luftzielen vorgestellt. Das staatliche Rüstungsunternehmen Norinco präsentierte kürzlich sein OW5-A50-System in einem Werbevideo, das die erste öffentliche Vorführung dieser Technologie darstellt. Das System ist auf einem allradgetriebenen LKW montiert und speziell für die Bekämpfung kleiner, langsamer Flugobjekte konzipiert.Eine Besonderheit des OW5-A50 ist seine vollständige Autonomie in Bezug auf die Stromversorgung. Das System benötigt während des Einsatzes keine externen Energiequellen, was seine Flexibilität und Einsatzfähigkeit erheblich steigert. Das mobile System gehört zu einer breiteren Familie von Laserwaffenlösungen, zu der auch die Modelle A10 und A30 zählen. Die Zahlenwerte im Namen geben dabei die Leistung in Kilowatt an. OW5-A50 ist demnach mit 50 Kilowatt das leistungsstärkste Modell der Serie.
Internationale Vermarktung im Nahen Osten
Wie Defense Blog berichtet, wurde das System bereits auf Verteidigungsmessen in Saudi-Arabien, Katar und Ägypten präsentiert, wo China die Technologie aktiv für den Export bewirbt. Das System soll unter anderem gegen iranisch gefertigte Shahed-Drohnen eingesetzt werden können, die derzeit in verschiedenen Konfliktgebieten, darunter dem Ukraine-Krieg, zum Einsatz kommen.Das Design des Systems ist hochintegriert, wobei der Lasersender im Fahrgestell des Fahrzeugs untergebracht ist. Bei einem Einsatz wird der Sender durch ein hydraulisches System aus dem Fahrgestell gehoben, wobei sich eine Schutzabdeckung öffnet. Dieser Sender kann dank seines Neige- und Rotationsservomechanismus in alle Richtungen feuern und wird durch optische Zielerfassungsgeräte sowie Feuerleitungsradar unterstützt.
Modularer Aufbau
Das OW5-System ist in drei Hauptkomponenten unterteilt: ein Start- und Landesystem in der Mitte des Fahrzeugs, eine vorn montierte Einheit, die einer Batterie ähnelt, und ein Kommandoraum, der sich wahrscheinlich hinter einer Glastür am Heck des Fahrzeugs befindet. Diese Konfiguration deutet darauf hin, dass das OW5 sowohl über eine unabhängige Energieversorgung als auch über Kommandofähigkeiten verfügt, wodurch zusätzliche Stromerzeugungs- oder Startkommandofahrzeuge überflüssig werden.Die Entwicklung von Laserwaffensystemen ist nicht neu - bereits in den 1980er Jahren experimentierten verschiedene Nationen mit dieser Technologie. Allerdings waren frühere Systeme oft zu groß, zu energieintensiv oder zu unzuverlässig für den praktischen Einsatz. Moderne Fortschritte in der Lasertechnologie, Energiespeicherung und Miniaturisierung haben jedoch kompakte und einsatzfähige Systeme wie den OW5-A50 ermöglicht.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Glaubt ihr, dass Laserwaffensysteme wie der OW5-A50 die Zukunft der Luftverteidigung darstellen, oder seht ihr andere Technologien im Vorteil? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Laserattacke auf Flugzeug: Berlin bestellt chinesischen Botschafter ein
- Auf Knopfdruck geflickt: Laser-Kalt-Spritzen ist Reparatur-Technik 2.0
- LiDAR für alle? - Forscher entwickeln billigen Präzisions-Laser
- China: Schwacher Laser bringt Gigabit aus 36.000 km Höhe zur Erde
- Weit jenseits aller Gesetze: YouTuber bastelt extrem starken Laser
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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