Am KI-Boom vorbei? - AMD könnte zu spät gekommen sein
Der Chiphersteller AMD kommt mit seinen Eigenentwicklungen spät im KI-Boom an. Einige befürchten nun sogar, dass es zu spät sein könnte. Das hätte natürlich spürbare Folgen auf die Geschäftsentwicklung der kommenden Jahre.
Anleger werden die Ergebnisse des Chipherstellers für das vierte Quartal am Dienstag genau unter die Lupe nehmen, insbesondere im Hinblick auf die Strategie im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Grund: Die großen Betreiber von KI-Datenzentren haben längst begonnen, eigene Chips zu entwickeln, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
"Anleger sehen Custom Silicon und Nvidia als die Zukunft des KI-Chipmarktes", sagt Ryuta Makino, Analyst bei AMD-Investor Gabelli Funds. Es könnte also passieren, dass alles, was Nvidia nicht abdeckt, direkt mit selbst entwickelten Chips, die man dann bei einem Auftragsproduzenten fertigen lässt, erledigt wird. In diesem Fall hätte AMD wahrscheinlich umsonst viel Geld in die schnelle Entwicklung eigener KI-Rechenmodule investiert.
Für AMD könnte die Skepsis der Anleger zum Problem werden. Denn während andere Chiphersteller wie Broadcom und Marvell Technology, die ebenfalls etwas von dem Book profitieren, ihre Aktienkurse massiv steigern konnten, verzeichnete AMD im letzten Jahr einen Kursrückgang von 18 Prozent.
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Siehe auch:
Custom-Chips im Anflug
Als der Bedarf an bestimmten Rechenleistungen durch die beginnende KI-Entwicklung rasant zunahm, war eigentlich nur Nvidia passend mit den benötigten Chipmodulen zur Stelle und konnte entsprechend profitieren. Inzwischen hat aber auch AMD seine Entwicklung in dem Bereich ordentlich beschleunigt und zieht mit eigenen Produkten nach.Anleger werden die Ergebnisse des Chipherstellers für das vierte Quartal am Dienstag genau unter die Lupe nehmen, insbesondere im Hinblick auf die Strategie im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Grund: Die großen Betreiber von KI-Datenzentren haben längst begonnen, eigene Chips zu entwickeln, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
"Anleger sehen Custom Silicon und Nvidia als die Zukunft des KI-Chipmarktes", sagt Ryuta Makino, Analyst bei AMD-Investor Gabelli Funds. Es könnte also passieren, dass alles, was Nvidia nicht abdeckt, direkt mit selbst entwickelten Chips, die man dann bei einem Auftragsproduzenten fertigen lässt, erledigt wird. In diesem Fall hätte AMD wahrscheinlich umsonst viel Geld in die schnelle Entwicklung eigener KI-Rechenmodule investiert.
DeepSeek kommt noch dazu
Aber auch die Fortschritte des chinesischen KI-Dienstes DeepSeek mit Modellen, die Berichten zufolge westliche Konkurrenten zu niedrigeren Kosten erreichen oder sogar übertreffen können, werfen Bedenken auf. Die hohen Ausgaben für die KI-Infrastruktur, die die Rallye der Chipaktien antreibt, könnten sich relativieren.Für AMD könnte die Skepsis der Anleger zum Problem werden. Denn während andere Chiphersteller wie Broadcom und Marvell Technology, die ebenfalls etwas von dem Book profitieren, ihre Aktienkurse massiv steigern konnten, verzeichnete AMD im letzten Jahr einen Kursrückgang von 18 Prozent.
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Zusammenfassung
- AMD kommt mit KI-Chips spät auf den Markt, Befürchtungen wegen Timing
- Nvidia dominierte bisher den KI-Chipmarkt mit passenden Produkten
- Großunternehmen entwickeln zunehmend eigene, maßgeschneiderte KI-Chips
- Anleger sehen Custom Silicon und Nvidia als Zukunft des KI-Chipmarktes
- Fortschritte chinesischer KI-Dienste könnten die Chip-Nachfrage beeinflussen
- AMDs Aktienkurs sank im letzten Jahr trotz des allgemeinen KI-Booms
- Investoren prüfen AMDs Q4-Ergebnisse und KI-Strategie genau
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AMDs Aktienkurs
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