Nach Erfolg des F1-Films:
Apple TV+ will Formel-1-Streaming-Rechte
Apple hat offenbar Benzin gerochen und möchte sich die US-Übertragungsrechte für die Formel 1 sichern. Der Konzern befindet sich in Verhandlungen mit Liberty Media, während der aktuelle Vertrag mit Disneys ESPN Ende 2025 ausläuft.
Der von Joseph Kosinski inszenierte Film "F1" hat weltweit bereits rund 300 Millionen Dollar (etwa 256 Millionen Euro) an den Kinokassen eingespielt und ist damit Apples bisher erfolgreichster Kinofilm. Dies übertrifft die Einspielergebnisse früherer Apple-Produktionen wie Martin Scorseses "Killers of the Flower Moon" mit 158 Millionen Dollar und Ridley Scotts "Napoleon" mit 221 Millionen Dollar, und zwar deutlich. Der Film mit Brad Pitt als ehemaliger Formel-1-Fahrer, der aus dem Ruhestand zurückkehrt, startete Ende Juni mit einem Eröffnungswochenende von 57 Millionen Dollar in den USA und 146 Millionen Dollar weltweit.
Der Kinoerfolg scheint Apples Interesse an der echten Formel 1 weiter verstärkt zu haben. Laut der Financial Times steht der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino aktuell in Gesprächen mit Liberty Media, den US-Eigentümern der Formel 1. Die Verhandlungen kommen zu einem günstigen Zeitpunkt, da ESPN seine exklusive Verhandlungsphase für eine Vertragsverlängerung ohne Abschluss verstreichen ließ, wodurch der Weg für andere Bieter frei wurde.
Noch ist keine Entscheidung gefallen, und neben Apple werden voraussichtlich auch andere Bieter in das Rennen um die Übertragungsrechte einsteigen. ESPN könnte ebenfalls noch im Rennen bleiben, obwohl die exklusive Verhandlungsphase ohne Einigung endete. Auch Amazon Prime Video und andere Streaming-Dienste gelten als potenzielle Interessenten.
Was meint ihr: Wäre Apple der richtige Partner für die Formel 1 in den USA? Würdet ihr für F1-Rennen ein Streaming-Abo abschließen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
Apple will Formel-1-Rechte nach Filmerfolg sichern
Apple befindet sich in aktiven Verhandlungen, um die US-Übertragungsrechte für die Formel 1 zu erwerben. Der Technologiekonzern möchte die Rennen ab 2026 auf seiner Streaming-Plattform Apple TV+ zeigen. Möglich wird das, weil der aktuelle Vertrag zwischen der Rennserie und Disneys ESPN Ende 2025 ausläuft. Das ist natürlich kein Zufall, denn Apples Formel-1-Film mit Brad Pitt in der Hauptrolle ist aktuell ein großer Kinoerfolg.Der von Joseph Kosinski inszenierte Film "F1" hat weltweit bereits rund 300 Millionen Dollar (etwa 256 Millionen Euro) an den Kinokassen eingespielt und ist damit Apples bisher erfolgreichster Kinofilm. Dies übertrifft die Einspielergebnisse früherer Apple-Produktionen wie Martin Scorseses "Killers of the Flower Moon" mit 158 Millionen Dollar und Ridley Scotts "Napoleon" mit 221 Millionen Dollar, und zwar deutlich. Der Film mit Brad Pitt als ehemaliger Formel-1-Fahrer, der aus dem Ruhestand zurückkehrt, startete Ende Juni mit einem Eröffnungswochenende von 57 Millionen Dollar in den USA und 146 Millionen Dollar weltweit.
Der Kinoerfolg scheint Apples Interesse an der echten Formel 1 weiter verstärkt zu haben. Laut der Financial Times steht der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino aktuell in Gesprächen mit Liberty Media, den US-Eigentümern der Formel 1. Die Verhandlungen kommen zu einem günstigen Zeitpunkt, da ESPN seine exklusive Verhandlungsphase für eine Vertragsverlängerung ohne Abschluss verstreichen ließ, wodurch der Weg für andere Bieter frei wurde.
Apples Sportambitionen
Für Apple wäre die Formel 1 nicht der erste Ausflug in die Welt der Live-Sportübertragungen. Der Konzern hat bereits 2022 einen Deal mit der Major League Baseball abgeschlossen, um freitags Spiele zu übertragen. Zudem besteht eine umfassendere Vereinbarung mit der Major League Soccer (MLS). Apple zahlt für die MLS-Rechte mindestens 250 Millionen Dollar pro Saison und war dabei alles andere als schüchtern, denn das ist deutlich mehr als die 90 Millionen Dollar, die die US-Fußball-Liga zuvor von Fox, ESPN und Univision erhielt.Expansion in den amerikanischen Markt
Die Formel 1 expandiert aggressiv in den USA und hat in den letzten Jahren Rennen in Miami und Las Vegas zum bestehenden Grand Prix in Austin, Texas, hinzugefügt. Hauptverantwortlich für den US-Boom ist die populäre Netflix-Dokumentarserie "Drive to Survive", die vor allem jüngere Zielgruppen anzieht.Noch ist keine Entscheidung gefallen, und neben Apple werden voraussichtlich auch andere Bieter in das Rennen um die Übertragungsrechte einsteigen. ESPN könnte ebenfalls noch im Rennen bleiben, obwohl die exklusive Verhandlungsphase ohne Einigung endete. Auch Amazon Prime Video und andere Streaming-Dienste gelten als potenzielle Interessenten.
Was meint ihr: Wäre Apple der richtige Partner für die Formel 1 in den USA? Würdet ihr für F1-Rennen ein Streaming-Abo abschließen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Apple verhandelt aktiv über US-Übertragungsrechte der Formel 1 ab 2026
- Aktueller Vertrag zwischen F1 und Disneys ESPN läuft Ende 2025 aus
- Apples F1-Film mit Brad Pitt spielt weltweit etwa 256 Millionen Euro ein
- Der Konzern hat bereits Erfahrung mit MLB und MLS Live-Sportübertragungen
- Netflix-Serie 'Drive to Survive' trug maßgeblich zum F1-Boom in den USA bei
- Neben Apple könnten auch Amazon Prime Video und andere Dienste bieten
- Formel 1 expandiert in den USA mit Rennen in Austin, Miami und Las Vegas
Siehe auch:
- "F1" rast an Kinospitze: Brad Pitt beschert Apple den ersten Mega-Erfolg
- Formel 1: Schwäche des William-Teams verursacht durch Microsoft Excel
- RTL und Sky werden Partner: Mehr Fußball und Formel 1 im Free-TV
- Formel-1-Rennen Brasilien: Sky streamt das Rennen kostenlos, so gehts
- Apple möchte sich Formel-1-Streaming-Deal zwei Mrd. Dollar kosten lassen
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