Polit-Hack auf Columbia-Universität:
Displays zeigen Trump-Konterfei an
Mitten im Ringen der renommierten Columbia University mit der Trump-Regierung hat ein sogenannter "Hacktivist" umfangreiche Daten der Uni erbeutet und sich den Spaß erlaubt, viele Displays auf dem Campus das Gesicht von Donald Trump anzeigen zu lassen.
Der Ausfall vieler Computer auf dem Campus der Columbia University begann am 24. Juni. Zu diesem Zeitpunkt sorgte der Hacker auch dafür, dass auf Informations-Displays statt der üblichen Daten ein Foto angezeigt wurde, das einen lächelnden US-Präsidenten Donald Trump zeigte (unser Titelbild war es wohl eher nicht). Unter anderem war Trumps Konterfei auf öffentlich sichtbaren Monitoren im Studentenzentrum der Columbia-Universität zu sehen.
Insgesamt will der Angreifer an etwa 460 Gigabyte Daten der Uni gelangt sein, in denen unter anderem die Sozialversicherungsnummern von 1,8 Millionen Menschen enthalten sind. Außerdem enthält der Datensatz angeblich Informationen zur Entlohnung der Mitarbeiter, Details zu Unterstützungspaketen für bestimmte Studenten sowie umfangreiche Daten zu Entscheidungen über die Zulassung der Studenten sowie über Bewerbungen für bestimmte Programme.
Der Columbia-Hack soll den Zeitraum von 2019 von 2024 abdecken. Nach eigenen Angaben hatte der Angreifer über mindestens zwei Monate hinweg Zugriff auf die Server der Uni. Die Universität streitet seit geraumer Zeit mit der neuen US-Regierung unter Donald Trump, um finanzielle Mittel zu erlangen, die ihr wegen des Vorwurfs entzogen worden, nicht genug gegen Antisemitismus unter ihren Studierenden unternommen zu haben.
Siehe auch:
Angreifer legt Uni-Computer lahm, stiehlt Daten
Laut Berichten des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg und der New York Times kam es in der letzten Woche zu einem weitreichenden "Shutdown" der Computersysteme der Columbia University in New York. Ein Angreifer hatte die Systeme lahmgelegt und umfangreiche Daten der Universität abgegriffen. Der Angriff hat offenbar einen politischen Hintergrund.Der Ausfall vieler Computer auf dem Campus der Columbia University begann am 24. Juni. Zu diesem Zeitpunkt sorgte der Hacker auch dafür, dass auf Informations-Displays statt der üblichen Daten ein Foto angezeigt wurde, das einen lächelnden US-Präsidenten Donald Trump zeigte (unser Titelbild war es wohl eher nicht). Unter anderem war Trumps Konterfei auf öffentlich sichtbaren Monitoren im Studentenzentrum der Columbia-Universität zu sehen.
Hacker will Daten auf 'positive Diskriminierung' prüfen
Der Angreifer soll Kontakt zu Bloomberg aufgenommen haben, um seine Motive klarzumachen. Er habe Daten zu den Studierenden an der Uni entwendet, um zu überprüfen, ob die Universität bei der Zulassung neuer Studenten sogenannte "Affirmative Action" betrieben hatte. Damit ist eine seit Herbst 2023 vom US-Verfassungsgericht untersagte Praxis gemeint, bei der Menschen bevorzugt für ein Studium an der Uni zugelassen werden, die als benachteiligt eingeschätzt werden.Insgesamt will der Angreifer an etwa 460 Gigabyte Daten der Uni gelangt sein, in denen unter anderem die Sozialversicherungsnummern von 1,8 Millionen Menschen enthalten sind. Außerdem enthält der Datensatz angeblich Informationen zur Entlohnung der Mitarbeiter, Details zu Unterstützungspaketen für bestimmte Studenten sowie umfangreiche Daten zu Entscheidungen über die Zulassung der Studenten sowie über Bewerbungen für bestimmte Programme.
Der Columbia-Hack soll den Zeitraum von 2019 von 2024 abdecken. Nach eigenen Angaben hatte der Angreifer über mindestens zwei Monate hinweg Zugriff auf die Server der Uni. Die Universität streitet seit geraumer Zeit mit der neuen US-Regierung unter Donald Trump, um finanzielle Mittel zu erlangen, die ihr wegen des Vorwurfs entzogen worden, nicht genug gegen Antisemitismus unter ihren Studierenden unternommen zu haben.
Zusammenfassung
- Hacker drang in Columbia-Universitätssysteme ein und zeigte Trump-Bilder
- Angreifer erbeutete 460 Gigabyte Daten mit sensiblen Informationen
- Attacke mit politischem Hintergrund zur Überprüfung von Zulassungspraxis
- Hacker hatte über zwei Monate Zugriff auf die Universitätsserver
- Sozialversicherungsnummern von 1,8 Millionen Menschen kompromittiert
- Der Vorfall ereignete sich inmitten des Streits zwischen der Universität und Trump
- Computersysteme der Universität waren seit dem 24. Juni lahmgelegt
Siehe auch:
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