Rechenfehler: Tausende Norweger dachten, sie seien Lotto-Millionäre
Ein Rechenfehler beim staatlichen norwegischen Lotteriebetreiber Norsk Tipping hat am vergangenen Freitag für große Verwirrung und Enttäuschung gesorgt. Zahlreiche Spieler dachten kurzzeitig, sie seien plötzlich zu Millionären geworden.
Die fehlerhaften Summen erschienen für kurze Zeit auf dem Online-Portal von Norsk Tipping, ehe der Fehler bemerkt und korrigiert wurde. Laut dem Unternehmen seien zu keinem Zeitpunkt fehlerhafte Auszahlungen erfolgt. Dennoch war der Schock für viele groß - denn angesichts eines vermeintlichen großen Gewinns haben nicht wenige Lottospieler direkt überreagiert.
Die mittlerweile zurückgetretene Geschäftsführerin Tonje Sagstuen erklärte, sie habe zahlreiche Nachrichten von Menschen erhalten, die nach der vermeintlichen Gewinnbenachrichtigung bereits Urlaube planten, Immobilienkäufe erwogen oder Renovierungen in Angriff nehmen wollten. "Ich kann mich bei ihnen nur entschuldigen", so Sagstuen.
Der neue Interimschef Vegar Strand kündigte an, verlorenes Vertrauen zurückgewinnen zu wollen: "Wir haben unsere Kundinnen und Kunden enttäuscht. Die Kritik ist berechtigt und wir übernehmen die volle Verantwortung", sagte er.
Eurojackpot ist eine europaweite Lotterie mit wöchentlich zwei Ziehungen und einem Mindestjackpot von zehn Millionen Euro. Norsk Tipping verwaltet das Spiel in Norwegen seit dessen Einführung im Jahr 2012. Nach dem jüngsten Vorfall will das Unternehmen nun interne Prozesse überprüfen, um ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden.
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Falsch umgerechnet
Aufgrund eines manuellen Fehlers wurden mehreren tausend Spielteilnehmern der europaweiten Lotterie Eurojackpot auf der Website kurzfristig viel zu hohe Gewinnsummen angezeigt. Hintergrund der Panne war eine falsche Umrechnung von Euro-Cent in norwegische Kronen: Anstatt die Eurocent-Beträge korrekt zu teilen, wurden sie versehentlich mit 100 multipliziert.Die fehlerhaften Summen erschienen für kurze Zeit auf dem Online-Portal von Norsk Tipping, ehe der Fehler bemerkt und korrigiert wurde. Laut dem Unternehmen seien zu keinem Zeitpunkt fehlerhafte Auszahlungen erfolgt. Dennoch war der Schock für viele groß - denn angesichts eines vermeintlichen großen Gewinns haben nicht wenige Lottospieler direkt überreagiert.
Die mittlerweile zurückgetretene Geschäftsführerin Tonje Sagstuen erklärte, sie habe zahlreiche Nachrichten von Menschen erhalten, die nach der vermeintlichen Gewinnbenachrichtigung bereits Urlaube planten, Immobilienkäufe erwogen oder Renovierungen in Angriff nehmen wollten. "Ich kann mich bei ihnen nur entschuldigen", so Sagstuen.
Reihe von Pannen
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Pannen beim norwegischen Glücksspielanbieter ein. Bereits im April kam es durch eine fehlerhafte Schnittstelle zwischen Kundendatenbank und Spielsystem zu Verzögerungen bei der Gewinnbestätigung. Im Februar hatte die norwegische Glücksspielaufsicht eine Geldstrafe gegen das Unternehmen in Aussicht gestellt, da das Instrument zur Selbstsperre von Spielern nicht zuverlässig funktionierte.Der neue Interimschef Vegar Strand kündigte an, verlorenes Vertrauen zurückgewinnen zu wollen: "Wir haben unsere Kundinnen und Kunden enttäuscht. Die Kritik ist berechtigt und wir übernehmen die volle Verantwortung", sagte er.
Eurojackpot ist eine europaweite Lotterie mit wöchentlich zwei Ziehungen und einem Mindestjackpot von zehn Millionen Euro. Norsk Tipping verwaltet das Spiel in Norwegen seit dessen Einführung im Jahr 2012. Nach dem jüngsten Vorfall will das Unternehmen nun interne Prozesse überprüfen, um ähnliche Fehler in Zukunft zu vermeiden.
Zusammenfassung
- Tausende Norweger erhielten fehlerhafte Millionengewinnanzeigen
- Norsk Tipping multiplizierte Cent-Beträge versehentlich mit 100
- Betroffene planten bereits Urlaube und Immobilienkäufe
- Geschäftsführerin Tonje Sagstuen trat nach dem Vorfall zurück
- Fehler reiht sich in eine Serie von Pannen beim Glücksspielanbieter ein
- Interimschef Vegar Strand will verlorenes Kundenvertrauen zurückgewinnen
- Interne Prozesse werden überprüft, um künftige Fehler zu vermeiden
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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