Konferenzen "auf Steroiden":
HP zeigt 25.000$-Gerät für Google Beam
HP präsentiert mit HP Dimension with Google Beam eine 3D-Videokonferenzlösung, die virtuelle Meetings ohne Headsets oder Brillen ermöglicht. Die KI-gestützte Technologie erzeugt lebensechte 3D-Darstellungen der Gesprächspartner - für sportliche 25.000 $.
HP hat eine neue Lösung für die Unternehmenskommunikation vorgestellt: HP Dimension with Google Beam. Diese 3D-Videokonferenzlösung, die der kalifornische Suchmaschinenriese seit bereits Längerem vorbereitet und zuletzt auf der Google I/O final vorgestellt hat, soll virtuelle Meetings realistischer gestalten, ohne dass Teilnehmer Headsets, Brillen oder andere Wearables benötigen.
Die Technologie basiert auf einem speziellen 8K-Lichtfeldbildschirm mit sechs integrierten Kameras, die Teilnehmer aus verschiedenen Blickwinkeln erfassen. Ein proprietäres KI-Modell für volumetrische Videos ermöglicht die 3D-Darstellung aus verschiedenen Perspektiven. Die sechs Kameras erfassen den Sprecher aus unterschiedlichen Blickwinkeln, während die KI diese Streams in Echtzeit zusammenführt und eine 3D-Rekonstruktion erzeugt.
Laut HP schließt die neue Technologie eine Lücke in der modernen Arbeitswelt. Während herkömmliche Videokonferenztools Teams über Zeitzonen hinweg verbinden, fehlt ihnen oft die Fähigkeit, das persönliche Erlebnis zu replizieren. Das Unternehmen verweist auf Studien, wonach 73 Prozent der sogenannten Wissensarbeiter sich stärker mit ihren Kollegen verbunden fühlen möchten. Tests hätten gezeigt, dass Teilnehmer bei der Nutzung solcher Technologie eine 28 Prozent höhere Erinnerungsleistung, bis zu 39 Prozent mehr nonverbale Verhaltensweisen und mindestens 14 Prozent mehr Fokus auf den Gesprächspartner aufwiesen.
Die frühen Prototypen bestanden aus einer speziellen "Kabine" mit mehreren Kameras, einschließlich Infrarotemittern, und einem maßgefertigten Lichtfelddisplay. Diese aufwendige Hardware war notwendig, um die volumetrischen 3D-Daten des Benutzers zu erfassen und das lebensechte Bild zu projizieren. Über die Jahre entwickelte Google die Technologie weiter und machte sie kompakter und praxistauglicher.
Was haltet ihr von dieser neuen Technologie? Seht ihr einen Mehrwert für euer Unternehmen oder sind die Kosten zu hoch? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
- HP präsentiert 3D-Videokonferenzlösung mit Google Beam für 24.999 Dollar
- Technologie erzeugt lebensechte 3D-Darstellungen ohne VR-Headsets
- 8K-Lichtfeldbildschirm mit sechs Kameras erfasst Teilnehmer aus allen Winkeln
- KI-Modell verarbeitet Kamerastreams zu volumetrischen 3D-Darstellungen
- Tests zeigen verbesserte Erinnerungsleistung und nonverbale Kommunikation
- Ursprünglich als Project Starline 2021 von Google vorgestellt
- Markteinführung Ende 2025 in ausgewählten Ländern weltweit
Die Technologie basiert auf einem speziellen 8K-Lichtfeldbildschirm mit sechs integrierten Kameras, die Teilnehmer aus verschiedenen Blickwinkeln erfassen. Ein proprietäres KI-Modell für volumetrische Videos ermöglicht die 3D-Darstellung aus verschiedenen Perspektiven. Die sechs Kameras erfassen den Sprecher aus unterschiedlichen Blickwinkeln, während die KI diese Streams in Echtzeit zusammenführt und eine 3D-Rekonstruktion erzeugt.
Laut HP schließt die neue Technologie eine Lücke in der modernen Arbeitswelt. Während herkömmliche Videokonferenztools Teams über Zeitzonen hinweg verbinden, fehlt ihnen oft die Fähigkeit, das persönliche Erlebnis zu replizieren. Das Unternehmen verweist auf Studien, wonach 73 Prozent der sogenannten Wissensarbeiter sich stärker mit ihren Kollegen verbunden fühlen möchten. Tests hätten gezeigt, dass Teilnehmer bei der Nutzung solcher Technologie eine 28 Prozent höhere Erinnerungsleistung, bis zu 39 Prozent mehr nonverbale Verhaltensweisen und mindestens 14 Prozent mehr Fokus auf den Gesprächspartner aufwiesen.
Von Project Starline zu Google Beam
Die Entwicklung von Google Beam hat eine längere Geschichte. Google stellte "Project Starline" erstmals auf seiner I/O-Entwicklerkonferenz im Mai 2021 vor. Die Grundidee war, eine Videokonferenzerfahrung zu schaffen, die sich real anfühlt, ohne VR-Headsets zu benötigen.Die frühen Prototypen bestanden aus einer speziellen "Kabine" mit mehreren Kameras, einschließlich Infrarotemittern, und einem maßgefertigten Lichtfelddisplay. Diese aufwendige Hardware war notwendig, um die volumetrischen 3D-Daten des Benutzers zu erfassen und das lebensechte Bild zu projizieren. Über die Jahre entwickelte Google die Technologie weiter und machte sie kompakter und praxistauglicher.
Verfügbarkeit und Markteinführung
HP Dimension with Google Beam wird ab Ende 2025 für ausgewählte Kunden zu einem Preis von 24.999 US-Dollar erhältlich sein. Die Google Beam-Lizenz wird separat verkauft. Die Technologie wird zunächst in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan eingeführt. Unternehmen wie Salesforce, Deloitte und NEC haben bereits ihr Interesse bekundet und planen, die Technologie in ihren Büros zu integrieren.Was haltet ihr von dieser neuen Technologie? Seht ihr einen Mehrwert für euer Unternehmen oder sind die Kosten zu hoch? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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