Android bekommt Desktop-Modus, der auf Samsungs DeX basiert
Google plant, mit Android 16 einen Desktop-Modus einzuführen. Dabei setzt der man auf die Expertise von Samsung und dessen DeX-Technologie. Die Zusammenarbeit soll Android-Nutzern künftig ein produktiveres Arbeiten mit externen Displays ermöglichen.
Im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O wurde nun bestätigt, dass diese Verbesserungen in enger Zusammenarbeit mit Samsung entstehen. Dabei baut Google auf dem Fundament von Samsung DeX auf, um die Desktop-Fähigkeiten von Android zu erweitern.
Wie 9to5Google berichtet, betont Google in einem Blogbeitrag über adaptive Android-Apps, dass "die Fähigkeit einer App, sich nahtlos an verschiedene Bildschirmgrößen anzupassen, zunehmend wichtiger wird" - besonders angesichts der wachsenden Vielfalt an Formfaktoren und Funktionen wie dem neuen Desktop-Modus.
Mit Android 16 führt Google bedeutende Verbesserungen im Desktop-Windowing ein, die ein echtes Desktop-ähnliches Erlebnis auf großen Bildschirmen und bei der Verbindung mit externen Displays ermöglichen sollen. Samsung DeX, das bereits heute Galaxy-Smartphones und -Tablets in eine Desktop-ähnliche Umgebung verwandelt, wenn sie mit einem Monitor oder Fernseher verbunden sind, dient dabei als Vorbild. Die neue Funktion wird es Nutzern ermöglichen, Apps in separaten Fenstern zu öffnen und zu verschieben.
Google rührt die Werbetrommel für adaptive Apps - eine Basis für den Desktop-Modus
Die Technologie von Samsung hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2017 mit dem Galaxy S8 kontinuierlich weiterentwickelt. Ursprünglich benötigte DeX noch eine spezielle Dockingstation, mittlerweile funktioniert das System jedoch mit einem einfachen USB-C-auf-HDMI-Adapter oder sogar drahtlos mit kompatiblen Smart-TVs.
Für Google stellt die Integration eines vollwertigen Desktop-Modus in Android einen wichtigen Schritt dar, um mit Apples Continuity-Funktionen und Microsofts Bemühungen um nahtlose Geräteübergänge mitzuhalten. Während Samsung-Nutzer bereits seit Jahren von einer derartigen "Verlängerung" auf den Desktop profitieren, könnten bald alle Android-Geräte einen offenbar mehr als nur vergleichbaren Modus nutzen.
Wie bewertet ihr die Zusammenarbeit zwischen Google und Samsung beim Desktop-Modus? Glaubt ihr, dass diese Funktion das mobile Arbeiten verbessern wird? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Google bringt in Android 16 einen Desktop-Modus nach Samsung-DeX-Vorbild
- Die Funktion ermöglicht die Nutzung von Smartphones an externen Displays
- Apps können in separaten Fenstern geöffnet und verschoben werden
- Samsung DeX existiert seit 2017 und wurde mit dem Galaxy S8 eingeführt
- Die Zusammenarbeit soll Android-Nutzern produktiveres Arbeiten ermöglichen
- One UI 8 von Samsung wird voraussichtlich ein neues Design für DeX bringen
- Google will mit dieser Funktion mit Apple und Microsoft konkurrieren
Desktop-Modus wird Realität
Googles Android-Team arbeitet schon seit Längerem an einem Desktop-Modus für das die kommende 16. Version von Android. Diese Funktion soll es Nutzern ermöglichen, ihr Smartphone an externe Bildschirme anzuschließen und eine vollwertige Desktop-Erfahrung zu genießen.Im Rahmen der Entwicklerkonferenz Google I/O wurde nun bestätigt, dass diese Verbesserungen in enger Zusammenarbeit mit Samsung entstehen. Dabei baut Google auf dem Fundament von Samsung DeX auf, um die Desktop-Fähigkeiten von Android zu erweitern.
Wie 9to5Google berichtet, betont Google in einem Blogbeitrag über adaptive Android-Apps, dass "die Fähigkeit einer App, sich nahtlos an verschiedene Bildschirmgrößen anzupassen, zunehmend wichtiger wird" - besonders angesichts der wachsenden Vielfalt an Formfaktoren und Funktionen wie dem neuen Desktop-Modus.
Mit Android 16 führt Google bedeutende Verbesserungen im Desktop-Windowing ein, die ein echtes Desktop-ähnliches Erlebnis auf großen Bildschirmen und bei der Verbindung mit externen Displays ermöglichen sollen. Samsung DeX, das bereits heute Galaxy-Smartphones und -Tablets in eine Desktop-ähnliche Umgebung verwandelt, wenn sie mit einem Monitor oder Fernseher verbunden sind, dient dabei als Vorbild. Die neue Funktion wird es Nutzern ermöglichen, Apps in separaten Fenstern zu öffnen und zu verschieben.
Google rührt die Werbetrommel für adaptive Apps - eine Basis für den Desktop-Modus
Die Technologie von Samsung hat sich seit ihrer Einführung im Jahr 2017 mit dem Galaxy S8 kontinuierlich weiterentwickelt. Ursprünglich benötigte DeX noch eine spezielle Dockingstation, mittlerweile funktioniert das System jedoch mit einem einfachen USB-C-auf-HDMI-Adapter oder sogar drahtlos mit kompatiblen Smart-TVs.
Neue DeX-Benutzeroberfläche
Erste Informationen zu Samsungs kommendem One UI 8, das auf Android 16 basieren wird, deuten darauf hin, dass auch DeX ein neues Design erhält - und eher mit der nativen Android-Funktion zusammenwächst und nicht - wie im Herbst 2024 vermutet - verschwindet. Die Taskleiste wird zentriert wie in Windows angeordnet sein und zeigt Lieblings-Apps an - auch wenn diese nicht geöffnet sind. Zusätzlich wurde die App-Übersicht optimiert, die nun in einem kompakteren Fenster erscheint und mehr Arbeitsflächeneffizienz bietet.Für Google stellt die Integration eines vollwertigen Desktop-Modus in Android einen wichtigen Schritt dar, um mit Apples Continuity-Funktionen und Microsofts Bemühungen um nahtlose Geräteübergänge mitzuhalten. Während Samsung-Nutzer bereits seit Jahren von einer derartigen "Verlängerung" auf den Desktop profitieren, könnten bald alle Android-Geräte einen offenbar mehr als nur vergleichbaren Modus nutzen.
Wie bewertet ihr die Zusammenarbeit zwischen Google und Samsung beim Desktop-Modus? Glaubt ihr, dass diese Funktion das mobile Arbeiten verbessern wird? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Android 16: Erste Beta mit neuem "Material 3 Expressive" Design ist da
- Google veröffentlicht Android 16 Beta 4.1 mit wichtigen Bugfixes
- Android 16 wird bunter: Google enthüllt "Material 3 Expressive" Design
- Android 16: Bilder enthüllen riesiges Design-Update - bunter & moderner
- Android 16 Beta 4 veröffentlicht: letzter Schritt vor stabilem Release
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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