Zufall? Musk-KI Grok verwies ständig auf weißen Genozid in Südafrika
Elon Musks KI-Chatbot sorgte für Aufsehen: Grok antwortete auf X mit irrelevanten Kommentaren über angebliche Gewalt gegen Weiße in Südafrika - selbst bei harmlosen Fragen zu Baseball oder Cartoons. Der Fehler scheint inzwischen behoben zu sein.
In einem bezeichnenden Fall fragte ein Nutzer nach dem Gehalt eines Baseballspielers. Grok antwortete stattdessen mit Ausführungen über umstrittene Behauptungen zu einem "weißen Genozid" in Südafrika. Die Bandbreite der fehlgeleiteten Antworten war bemerkenswert: Egal ob es um Cartoons, Zahnärzte oder Landschaftsbilder ging - der Chatbot lenkte die Gespräche konsequent in Richtung Südafrika.
Wie TechCrunch berichtet, ist dieser Vorfall ein weiteres Beispiel dafür, dass KI-Chatbots noch eine sehr junge Technologie sind und nicht immer zuverlässig funktionieren. Mehr noch: Das sie bewusst manipuliert werden können, um eine bestimmte Agenda zu forcieren. Es ist zudem nicht abwegig, wenn man spekuliert, dass der gebürtige Südafrikaner und politisch rechte Musk sein Team angewiesen hat, diese als rassistisch gesehenes Narrativ zu fördern.
Der Zeitpunkt dürfte auch kein Zufall sein: Denn vor einigen Tagen hat die Trump-Regierung, die an sich durch eine harte Linie gegen Einwanderer zu punkten versucht, die ersten (und einzigen) Immigranten mit offenen Armen empfangen - allesamt weiße Südafrikaner.
Grok wurde im November 2023 von xAI veröffentlicht und sollte laut Musk eine "wahrheitsliebende" Alternative zu anderen KI-Systemen darstellen, die seiner Meinung nach zu stark von politischer Korrektheit geprägt seien. Die Ursache für Groks merkwürdiges Verhalten ist (offiziell) bislang unklar. Inzwischen scheint der Fehler jedoch behoben zu sein, und der Chatbot antwortet wieder normal auf Nutzeranfragen.
Eine offizielle Stellungnahme von xAI zu dem Vorfall steht noch aus. Das Unternehmen, das Musk im Juli 2023 gründete, hat sich zum Ziel gesetzt, "die wahre Natur des Universums zu verstehen" und arbeitet an verschiedenen KI-Projekten, von denen Grok das bisher sichtbare ist.
Was haltet ihr von solchen KI-Fehlfunktionen? Teilt eure Erfahrungen mit Chatbots in den Kommentaren und lasst uns wissen, ob ihr ähnliche Vorfälle erlebt habt.
Siehe auch:
Unerwartete Antworten von Musks Chatbot
Der KI-Chatbot Grok von Elon Musks Unternehmen xAI zeigte am Mittwoch ein ungewöhnliches und auch überaus bedenkliches Verhalten: Bei Anfragen auf der Social-Media-Plattform X antwortete er wiederholt mit Informationen zu einem angeblichen "weißen Genozid" in Südafrika - auch wenn die ursprünglichen Fragen damit nichts zu tun hatten.In einem bezeichnenden Fall fragte ein Nutzer nach dem Gehalt eines Baseballspielers. Grok antwortete stattdessen mit Ausführungen über umstrittene Behauptungen zu einem "weißen Genozid" in Südafrika. Die Bandbreite der fehlgeleiteten Antworten war bemerkenswert: Egal ob es um Cartoons, Zahnärzte oder Landschaftsbilder ging - der Chatbot lenkte die Gespräche konsequent in Richtung Südafrika.
Wie TechCrunch berichtet, ist dieser Vorfall ein weiteres Beispiel dafür, dass KI-Chatbots noch eine sehr junge Technologie sind und nicht immer zuverlässig funktionieren. Mehr noch: Das sie bewusst manipuliert werden können, um eine bestimmte Agenda zu forcieren. Es ist zudem nicht abwegig, wenn man spekuliert, dass der gebürtige Südafrikaner und politisch rechte Musk sein Team angewiesen hat, diese als rassistisch gesehenes Narrativ zu fördern.
Der Zeitpunkt dürfte auch kein Zufall sein: Denn vor einigen Tagen hat die Trump-Regierung, die an sich durch eine harte Linie gegen Einwanderer zu punkten versucht, die ersten (und einzigen) Immigranten mit offenen Armen empfangen - allesamt weiße Südafrikaner.
Grok wurde im November 2023 von xAI veröffentlicht und sollte laut Musk eine "wahrheitsliebende" Alternative zu anderen KI-Systemen darstellen, die seiner Meinung nach zu stark von politischer Korrektheit geprägt seien. Die Ursache für Groks merkwürdiges Verhalten ist (offiziell) bislang unklar. Inzwischen scheint der Fehler jedoch behoben zu sein, und der Chatbot antwortet wieder normal auf Nutzeranfragen.
Eine offizielle Stellungnahme von xAI zu dem Vorfall steht noch aus. Das Unternehmen, das Musk im Juli 2023 gründete, hat sich zum Ziel gesetzt, "die wahre Natur des Universums zu verstehen" und arbeitet an verschiedenen KI-Projekten, von denen Grok das bisher sichtbare ist.
Was haltet ihr von solchen KI-Fehlfunktionen? Teilt eure Erfahrungen mit Chatbots in den Kommentaren und lasst uns wissen, ob ihr ähnliche Vorfälle erlebt habt.
Zusammenfassung
- Musks KI-Chatbot Grok lieferte unaufgefordert Meldungen zu weißem Genozid
- Selbst bei harmlosen Fragen schwenkte die KI auf das südafrikanische Thema
- Der Fehler trat auf X auf und wurde inzwischen offenbar behoben
- Zeitlich fiel die Fehlfunktion mit der Aufnahme weißer Südafrikaner in die USA
- Grok wurde als wahrheitsliebende Alternative zu politisch korrekten KIs beworben
- Die genaue Ursache für das rechte Narrativ des Chatbots bleibt offiziell unklar
- XAI hat sich bisher nicht offiziell zu dem Vorfall geäußert
Siehe auch:
- Schock für NASA: Trump plant massive Kürzungen - zu Musks Freude
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- Tesla möchte Musk loswerden? Nachfolger-Suche soll bereits gestartet sein
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Thema:
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