Android erhält wichtiges Sicherheitsfeature:
Neustart nach drei Tagen
Google bringt ein neues Android-Sicherheitsfeature: Geräte werden nach drei Tagen Inaktivität automatisch neu gestartet. Das verbessert den Datenschutz, da Geräte in einen gesicherten Zustand zurückversetzt werden - ähnlich, wie es bei iPhones der Fall ist.
Im BFU-Zustand sind viele Funktionen des Smartphones deaktiviert, darunter kabelgebundene und drahtlose Datenzugriffe. Zudem bleiben die Daten verschlüsselt, bis der Nutzer seine PIN oder sein Passwort eingibt. Biometrische Entsperrmethoden wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung sind in diesem Zustand ebenfalls nicht verfügbar.
Die neue Funktion ähnelt dem "Inactivity Reboot"-Feature, das Apple bereits im vergangenen Jahr mit iOS 18.1 eingeführt hat. Wie 9to5Google berichtet, soll diese Maßnahme insbesondere Behörden Probleme bereiten, die auf beschlagnahmte Geräte zugreifen wollen. Selbst mit forensischen USB-Toolkits können sie dann nicht mehr auf Smartphones zugreifen, die sich im BFU-Zustand befinden.
Das alternative Android-Betriebssystem GrapheneOS bietet bereits eine ähnliche Funktion an. Dort können Nutzer die Zeitspanne für den automatischen Neustart individuell zwischen zehn Minuten und 72 Stunden einstellen, während die Standardeinstellung bei 18 Stunden liegt. GrapheneOS ist bekannt für seinen Fokus auf Sicherheit und Datenschutz und wird oft von Nutzern mit erhöhten Sicherheitsanforderungen verwendet.
Bisher hat Google keine detaillierten Informationen darüber veröffentlicht, welche Android-Versionen unterstützt werden oder ob Nutzer die Funktion über Einstellungen anpassen können. Auch gibt es keine Hinweise darauf, ob das System den Nutzer benachrichtigt, wenn ein automatischer Neustart stattgefunden hat.
Was haltet ihr von diesem neuen Sicherheitsfeature? Haltet ihr es für sinnvoll, dass euer Smartphone nach drei Tagen Inaktivität automatisch neu startet, oder wäre eine einstellbare Zeitspanne wie bei GrapheneOS besser? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neues Sicherheitsupdate für Android-Smartphones
Google verteilt ein wichtiges Sicherheitsfeature für Android-Geräte, das bisher erst für Android 16 erwartet wurde. Mit dem aktuellen Google Play Services Update v25.14 führt der Konzern eine automatische Neustart-Funktion ein, die Smartphones nach drei Tagen Inaktivität neu startet. Diese Funktion versetzt Geräte in den sogenannten "Before First Unlock"-Zustand (BFU), der einen erheblich verbesserten Datenschutz bietet.Im BFU-Zustand sind viele Funktionen des Smartphones deaktiviert, darunter kabelgebundene und drahtlose Datenzugriffe. Zudem bleiben die Daten verschlüsselt, bis der Nutzer seine PIN oder sein Passwort eingibt. Biometrische Entsperrmethoden wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung sind in diesem Zustand ebenfalls nicht verfügbar.
Die neue Funktion ähnelt dem "Inactivity Reboot"-Feature, das Apple bereits im vergangenen Jahr mit iOS 18.1 eingeführt hat. Wie 9to5Google berichtet, soll diese Maßnahme insbesondere Behörden Probleme bereiten, die auf beschlagnahmte Geräte zugreifen wollen. Selbst mit forensischen USB-Toolkits können sie dann nicht mehr auf Smartphones zugreifen, die sich im BFU-Zustand befinden.
Das alternative Android-Betriebssystem GrapheneOS bietet bereits eine ähnliche Funktion an. Dort können Nutzer die Zeitspanne für den automatischen Neustart individuell zwischen zehn Minuten und 72 Stunden einstellen, während die Standardeinstellung bei 18 Stunden liegt. GrapheneOS ist bekannt für seinen Fokus auf Sicherheit und Datenschutz und wird oft von Nutzern mit erhöhten Sicherheitsanforderungen verwendet.
Breite Verfügbarkeit ohne OS-Update
Ein großer Vorteil der Implementierung über Google Play Services ist, dass die meisten Android-Geräte das neue Sicherheitsfeature erhalten können, ohne auf ein vollständiges Betriebssystem-Update warten zu müssen. Die Funktion wird laut Google in den kommenden Wochen schrittweise verteilt.Bisher hat Google keine detaillierten Informationen darüber veröffentlicht, welche Android-Versionen unterstützt werden oder ob Nutzer die Funktion über Einstellungen anpassen können. Auch gibt es keine Hinweise darauf, ob das System den Nutzer benachrichtigt, wenn ein automatischer Neustart stattgefunden hat.
Was haltet ihr von diesem neuen Sicherheitsfeature? Haltet ihr es für sinnvoll, dass euer Smartphone nach drei Tagen Inaktivität automatisch neu startet, oder wäre eine einstellbare Zeitspanne wie bei GrapheneOS besser? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google führt automatischen Neustart für Android-Geräte nach drei Tagen ein
- Funktion versetzt Smartphones in sicheren 'Before First Unlock'-Zustand
- Im BFU-Zustand sind viele Funktionen deaktiviert und Daten verschlüsselt
- Ähnliches Feature bereits bei iOS 18.1 und GrapheneOS vorhanden
- Verteilung erfolgt über Google Play Services für die meisten Android-Geräte
- Genaue Details zur Unterstützung und Anpassbarkeit bislang nicht bekannt
- Maßnahme erschwert Zugriff auf beschlagnahmte Geräte durch Behörden
Siehe auch:
- Chipolo Pop: Europäische AirTag-Alternative beherrscht iOS und Android
- Mehr Speicher, mehr RAM: Google erhöht Android 15-Anforderungen
- Android 12: Google beendet den Support - Millionen Nutzer betroffen
- One UI 7: Samsung teilt genaueren Zeitplan für Android-15-Verteilung
- Google schließt Android Zero-Days - eine schon staatlich missbraucht
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