Jetzt streicht US-Präsident Trump auch das Geld für die NASA
Die Trump-Regierung plant massive Einschnitte bei der NASA. Der Haushaltsentwurf sieht eine 20-Prozent-Kürzung vor, wobei besonders die wissenschaftlichen Programme betroffen sind. Experten sprechen von einem "Aussterbe-Ereignis" für die Wissenschaft.
Besonders stark betroffen sind die wissenschaftlichen Programme, deren Budget nahezu halbiert werden soll. Im Einzelnen plant der Entwurf, die Mittel für die Science Mission Directorate von aktuell 7,5 Milliarden Dollar auf lediglich 3,9 Milliarden Dollar zu senken.
Innerhalb dieser Kürzungen werden die verschiedenen wissenschaftlichen Bereiche unterschiedlich stark getroffen: Die Astrophysik soll um zwei Drittel auf 487 Millionen Dollar gesenkt werden, während die Heliophysik um mehr als zwei Drittel auf 455 Millionen Dollar reduziert wird.
Die Erdwissenschaften erfahren eine Kürzung um mehr als 50 Prozent auf 1,033 Milliarden Dollar, und die Planetenwissenschaften sollen um 30 Prozent auf 1,929 Milliarden Dollar gekürzt werden. Laut Berichten von Ars Technica werden zwar die laufenden Missionen, wie das Hubble-Weltraumteleskop und das James-Webb-Weltraumteleskop, weiterhin unterstützt, jedoch müssten bedeutende Projekte eingestellt werden.
Darunter fällt das bereits montierte Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop, das in zwei Jahren starten sollte, sowie die Mars Sample Return-Mission und die DAVINCI-Mission zur Venus.
Einige NASA-Projekte könnten vor dem Aus stehen
Sollten diese Kürzungen realisiert werden, wären sie die drastischsten seit der Gründung der NASA im Jahr 1958. Selbst in den 1970er Jahren, nach dem Apollo-Programm, blieben die wissenschaftlichen Missionen relativ unberührt. Die NASA hat sich über die Jahre als führende Institution in der Erforschung des Sonnensystems, der Astrophysik sowie der Erdbeobachtung etabliert.
Experten äußern besondere Bedenken hinsichtlich der Streichung des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops, das mit seinem 2,4-Meter-Spiegel einen weitaus größeren Himmelsausschnitt als das Hubble-Teleskop beobachten könnte. Die bereits investierten 4,3 Milliarden Dollar in dieses Projekt wären damit größtenteils verloren.
Im US-Kongress regt sich bereits Widerstand gegen die massiven Kürzungen. Historisch betrachtet haben Präsidentschaftsbudgets nur selten ohne Änderungen den Kongress passiert.
Was haltet ihr von den geplanten Kürzungen bei der NASA? Glaubt ihr, dass der Kongress diese verhindern wird, oder seht ihr die amerikanische Weltraumforschung tatsächlich in Gefahr? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!
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Drastische Einschnitte bei der NASA geplant
Die Trump-Regierung hat einen Haushaltsentwurf für das Fiskaljahr 2026 vorgestellt, der tiefgreifende Kürzungen der NASA-Mittel vorsieht. Der Vorschlag beinhaltet eine Reduzierung um fünf Milliarden Dollar (ungefähr 4,56 Milliarden Euro) von den derzeitigen 25 Milliarden Dollar für die US-Raumfahrtbehörde ausmacht.Besonders stark betroffen sind die wissenschaftlichen Programme, deren Budget nahezu halbiert werden soll. Im Einzelnen plant der Entwurf, die Mittel für die Science Mission Directorate von aktuell 7,5 Milliarden Dollar auf lediglich 3,9 Milliarden Dollar zu senken.
Innerhalb dieser Kürzungen werden die verschiedenen wissenschaftlichen Bereiche unterschiedlich stark getroffen: Die Astrophysik soll um zwei Drittel auf 487 Millionen Dollar gesenkt werden, während die Heliophysik um mehr als zwei Drittel auf 455 Millionen Dollar reduziert wird.
Die Erdwissenschaften erfahren eine Kürzung um mehr als 50 Prozent auf 1,033 Milliarden Dollar, und die Planetenwissenschaften sollen um 30 Prozent auf 1,929 Milliarden Dollar gekürzt werden. Laut Berichten von Ars Technica werden zwar die laufenden Missionen, wie das Hubble-Weltraumteleskop und das James-Webb-Weltraumteleskop, weiterhin unterstützt, jedoch müssten bedeutende Projekte eingestellt werden.
Darunter fällt das bereits montierte Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop, das in zwei Jahren starten sollte, sowie die Mars Sample Return-Mission und die DAVINCI-Mission zur Venus.
Die Entwicklung des NASA-Budgets seit 1958
1950er
29. Juli 1958: NASA wird als Reaktion auf den sowjetischen Sputnik-Start gegründet. Das Budget steigt schnell an, um den Wettlauf im Weltraum zu finanzieren.
1960er
1964-1966: Das NASA-Budget erreicht seinen historischen Höhepunkt mit etwa 4% der gesamten US-Bundesausgaben (ca. 5,9 Milliarden USD jährlich, inflationsbereinigt etwa 46 Milliarden USD).
20. Juli 1969: Nach der erfolgreichen Apollo-11-Mondlandung beginnt die politische Unterstützung für Weltraumprojekte zu sinken, was zu einem Rückgang der Ausgaben führt.
1970er
Frühe 1970er: Das NASA-Budget sinkt drastisch auf etwa 1-2% der Bundesausgaben nach Abschluss des Apollo-Programms.
1980er
Ab 1980: Das NASA-Budget stabilisiert sich und bewegt sich zwischen 0,4% und 1% der gesamten US-Bundesausgaben.
2000er
2000-2020: Trotz prozentualer Stagnation steigen die absoluten Ausgaben durch Inflation und neue Projekte kontinuierlich an.
2020er
2025: Das vorgeschlagene NASA-Budget beträgt etwa 25,384 Milliarden USD, was einem Anstieg von etwa 2% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Gesamtausgaben: Seit ihrer Gründung hat die NASA insgesamt fast 650 Milliarden USD (nominal) ausgegeben.
Drastischste Kürzung seit NASA-Gründung
Diese drastischen Kürzungen könnten möglicherweise zur Schließung des Goddard Space Flight Centers in Maryland führen, wo etwa 10.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Casey Dreier, der Leiter der Weltraumpolitik bei der Planetary Society, bezeichnete die vorgeschlagenen Kürzungen aufgrund der Auswirkungen als "ein Aussterbe-Ereignis für die NASA-Wissenschaft".
Einige NASA-Projekte könnten vor dem Aus stehen
Sollten diese Kürzungen realisiert werden, wären sie die drastischsten seit der Gründung der NASA im Jahr 1958. Selbst in den 1970er Jahren, nach dem Apollo-Programm, blieben die wissenschaftlichen Missionen relativ unberührt. Die NASA hat sich über die Jahre als führende Institution in der Erforschung des Sonnensystems, der Astrophysik sowie der Erdbeobachtung etabliert.
Experten äußern besondere Bedenken hinsichtlich der Streichung des Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskops, das mit seinem 2,4-Meter-Spiegel einen weitaus größeren Himmelsausschnitt als das Hubble-Teleskop beobachten könnte. Die bereits investierten 4,3 Milliarden Dollar in dieses Projekt wären damit größtenteils verloren.
Im US-Kongress regt sich bereits Widerstand gegen die massiven Kürzungen. Historisch betrachtet haben Präsidentschaftsbudgets nur selten ohne Änderungen den Kongress passiert.
Was haltet ihr von den geplanten Kürzungen bei der NASA? Glaubt ihr, dass der Kongress diese verhindern wird, oder seht ihr die amerikanische Weltraumforschung tatsächlich in Gefahr? Teilt eure Gedanken dazu in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Trump-Regierung plant 20-prozentige Kürzung des NASA-Budgets für 2026
- Wissenschaftliche Programme der NASA sollen besonders stark betroffen sein
- Budget für Science Mission Directorate soll von 7,5 auf 3,9 Mrd. $ sinken
- Bedeutende Projekte wie Nancy-Grace-Roman-Teleskop könnten eingestellt werden
- Experten warnen vor einem 'Aussterbe-Ereignis' für die NASA-Wissenschaft
- Goddard Space Flight Center in Maryland könnte möglicherweise schließen
- Widerstand im US-Kongress gegen die massiven Kürzungen formiert sich bereits
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