Adobe führt KI-Agenten ein:
Kreative Assistenten werden komplexer
Adobe steht vor einem fundamentalen Wandel seiner kreativen Software. Statt einfacher KI-Funktionen kommen selbstständig arbeitende Agenten, die komplette Workflows übernehmen können. Was das für die Arbeit mit Photoshop und Co. bedeutet.
Komplexe Änderungen werden nach und nach abgearbeitet
Nutzer können per natürlicher Sprache mehr als tausend Aktionen auslösen, etwa um störende Bildelemente zu entfernen oder einen dramatischen Himmel hinzuzufügen.
Adobe spricht dabei von einer "Partnerschaft mit der KI" und nicht von Automatisierung um jeden Preis. Die Vorstellungskraft des Menschen bleibe das kreative Zentrum, betont das Unternehmen. Die Agenten sollen als Werkzeuge fungieren, um Ideen schneller und einfacher umzusetzen. Auch andere Adobe-Produkte erhalten Unterstützung durch KI-Agenten.
In Acrobat übernimmt der bestehende "AI Assistant" schon jetzt Aufgaben wie Inhaltszusammenfassungen oder das Beantworten von Fragen zu Dokumenten. Künftig sollen spezialisierte Agenten dazukommen, die etwa als Recherche- oder Vertriebsassistent fungieren. Sie könnten Dokumente analysieren, gezielt Informationen extrahieren und auf relevante Inhalte hinweisen.
Photoshop macht kreative Vorschläge
Ein besonders niederschwelliges Angebot plant Adobe für Express-Nutzer. Hier soll ein kreativer Begleiter durch den gesamten Gestaltungsprozess führen. Anwender geben lediglich an, was sie erstellen möchten - den Rest übernimmt zunächst die KI, die Vorschläge für Layouts und Designs liefert. Der Nutzer kann diese jederzeit anpassen und weiterentwickeln.
Was haltet ihr von Adobes Plänen für KI-Agenten? Seht ihr darin eher eine Hilfe für eure kreativen Projekte oder befürchtet ihr, dass die Technologie zu viel kreativen Einfluss nehmen könnte? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Adobe setzt auf KI-Agenten
Mit den neuen KI-Agenten will Adobe nun das nächste Kapitel aufschlagen. Statt Einzelfunktionen zu automatisieren, sollen künftig ganze Arbeitsprozesse begleitet und beschleunigt werden. Adobe treibt damit die Integration künstlicher Intelligenz weiter voran. Künftig sollen KI-Agenten nicht mehr nur unterstützen, sondern ganze kreative Prozesse eigenständig umsetzen. Dabei verfolgt das Unternehmen ein klares Ziel. Die Technologie soll Anwender von Routinetätigkeiten entlasten, ohne ihnen die kreative Kontrolle aus der Hand zu nehmen.Action Panel in Photoshop
Ein erster konkreter Ausblick auf diese Entwicklung wird zur nächsten Adobe MAX-Konferenz erwartet. Dort soll in Photoshop ein neues "Action Panel" vorgestellt werden - die Basis für den ersten echten KI-Agenten im kreativen Umfeld. Das System erkennt Inhalte auf Bildern, macht Bearbeitungsvorschläge und setzt diese direkt um.
Komplexe Änderungen werden nach und nach abgearbeitet
Nutzer können per natürlicher Sprache mehr als tausend Aktionen auslösen, etwa um störende Bildelemente zu entfernen oder einen dramatischen Himmel hinzuzufügen.
Adobe spricht dabei von einer "Partnerschaft mit der KI" und nicht von Automatisierung um jeden Preis. Die Vorstellungskraft des Menschen bleibe das kreative Zentrum, betont das Unternehmen. Die Agenten sollen als Werkzeuge fungieren, um Ideen schneller und einfacher umzusetzen. Auch andere Adobe-Produkte erhalten Unterstützung durch KI-Agenten.
Agenten für Video, PDF und Express-Projekte
Premiere Pro etwa nutzt bereits die sogenannte Media Intelligence, die Objekte und Szenen erkennt. In Zukunft sollen KI-Agenten hier bei der Rohschnitt-Erstellung helfen - durch Vorschläge zu passenden Sequenzen, Schnittpunkten oder Farbkorrekturen. Ziel ist es, den gesamten Bearbeitungsprozess effizienter zu gestalten, ohne die kreative Entscheidungsfreiheit einzuschränken.In Acrobat übernimmt der bestehende "AI Assistant" schon jetzt Aufgaben wie Inhaltszusammenfassungen oder das Beantworten von Fragen zu Dokumenten. Künftig sollen spezialisierte Agenten dazukommen, die etwa als Recherche- oder Vertriebsassistent fungieren. Sie könnten Dokumente analysieren, gezielt Informationen extrahieren und auf relevante Inhalte hinweisen.
Photoshop macht kreative Vorschläge
Ein besonders niederschwelliges Angebot plant Adobe für Express-Nutzer. Hier soll ein kreativer Begleiter durch den gesamten Gestaltungsprozess führen. Anwender geben lediglich an, was sie erstellen möchten - den Rest übernimmt zunächst die KI, die Vorschläge für Layouts und Designs liefert. Der Nutzer kann diese jederzeit anpassen und weiterentwickeln.
Firefly als Grundlage, Agenten als nächste Stufe
Die neue Technologie baut auf Adobes bereits erfolgreicher KI-Plattform "Firefly" auf. Seit deren Einführung wurden weltweit mehr als 20 Milliarden kommerziell sichere Assets generiert - aktuell rund eine Milliarde pro Monat. Allein in Photoshop nutzen bereits über 75 Prozent der Anwender die Firefly-Funktionen in ihrem Arbeitsalltag.Was haltet ihr von Adobes Plänen für KI-Agenten? Seht ihr darin eher eine Hilfe für eure kreativen Projekte oder befürchtet ihr, dass die Technologie zu viel kreativen Einfluss nehmen könnte? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Adobe entwickelt KI-Agenten für komplexe kreative Workflows
- Photoshop erhält 'Action Panel' als Basis für ersten KI-Agenten
- Premiere Pro nutzt KI für Rohschnitt-Erstellung und Farbkorrekturen
- Acrobat-Agenten sollen als Recherche- und Vertriebsassistenten dienen
- Adobe Express plant KI-Begleiter für den gesamten Gestaltungsprozess
- Firefly-Plattform generiert monatlich eine Milliarde Assets
- 75 Prozent der Photoshop-Nutzer verwenden bereits Firefly-Funktionen
Siehe auch:
Themen:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
Neue Adobe-Downloads
Videos zum Thema Adobe
Interessante Links
Beiträge aus dem Forum
Adobe Lightroom Cloud im Preisvergleich
Neue Nachrichten
- OpenAI Dots und GPT-6.1 Sol: Neue KI-Agenten und Sparmodell sind da
- Microsoft erklärt, warum es keine Surface-PCs mit AMD-CPU (mehr) gibt
- Die sind doch nicht dicht: Dyson setzt Verkauf teurer KI-Zahnbürste aus
- Trump macht Ernst und benennt "Künstliche Intelligenz" offiziell um
- Neue KI-Seite des Weißen Hauses bestätigt: Trump verlor die Wahl 2020
- Google Fotos erhält lange ersehntes Feature: Verpixeln direkt in App
- Statt spezialisierter Systeme: Schlichtes ChatGPT fährt einen Toyota
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!