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Nintendo erklärt: Deshalb sind die Switch 2 und die Spiele so teuer
Die Switch 2 ist mit 450 Dollar bzw. 469,99 Euro deutlich teurer als die Vorgängerkonsole. Nintendo rechtfertigt das u. a. mit verbesserten Funktionen. In den USA ist das womöglich nicht das letzte Wort, das Unternehmen "beobachtet" besorgt die Trump-Zölle.
Nintendo of America-Präsident Doug Bowser rechtfertigte den höheren Preis mit den verbesserten Funktionen der Konsole. Dazu zählen der größere LCD-Bildschirm, leistungsstärkere Hardware, neu gestaltete Joy-Con-Controller und die integrierte GameChat-Funktion: "Wir wollen sicherstellen, dass das ein Gerät ist, das zugänglich ist, das Verbraucher als Teil ihrer gesamten Unterhaltungserfahrungen sehen und verstehen, dass es eine lange Lebensdauer hat", erklärte Bowser.
Diese unerwartete Entwicklung führte dazu, dass Nintendo die für den 9. April geplanten US-Vorbestellungen auf unbestimmte Zeit verschob, "um die möglichen Auswirkungen von Zöllen und sich entwickelnden Marktbedingungen zu bewerten". Der Veröffentlichungstermin am 5. Juni bleibt vorerst unverändert. Es ist derzeit aber unklar, ob die Konsole in den USA zu einem höheren Preis auf den Markt kommen könnte bzw. muss.
Bei den Spielepreisen verfolgt Nintendo nach eigenen Angaben keinen einheitlichen Ansatz. "Wir betrachten jedes Spiel und jede Erfahrung und bestimmen, was wir für den richtigen Preis halten", erklärte Bowser.
Was haltet ihr von Nintendos Preispolitik? Findet ihr die 450 Dollar für die Switch 2 gerechtfertigt oder ist das zu viel verlangt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Preisschock bei der Nintendo Switch 2
Nintendo hat letzte Woche die Switch 2 zum Preis von 449,99 Dollar bzw. 469,99 Euro vorgestellt und das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem 299,99-Dollar-Startpreis (bei uns waren es 329,99 Euro) der ursprünglichen Switch aus dem Jahr 2017. Auch die Spielepreise klettern auf bis zu 80 Dollar sowie 90 Euro für Titel wie Mario Kart World. Diese Preisgestaltung sorgt für Aufsehen und auch wir kritisierten diesen Sprung scharf.Nintendo of America-Präsident Doug Bowser rechtfertigte den höheren Preis mit den verbesserten Funktionen der Konsole. Dazu zählen der größere LCD-Bildschirm, leistungsstärkere Hardware, neu gestaltete Joy-Con-Controller und die integrierte GameChat-Funktion: "Wir wollen sicherstellen, dass das ein Gerät ist, das zugänglich ist, das Verbraucher als Teil ihrer gesamten Unterhaltungserfahrungen sehen und verstehen, dass es eine lange Lebensdauer hat", erklärte Bowser.
Nintendo stellt die Switch 2 im Übersichtstrailer ausführlich vor
Zölle als unerwarteter Faktor
In einem Interview mit CNBC betonte Bowser (via Ars Technica), dass frühere Zölle nicht in die ursprüngliche Preisgestaltung eingeflossen seien. Nintendo hatte zuvor proaktiv seine Produktionsstätten von China nach Vietnam und Kambodscha verlagert, um früheren Zollrunden auszuweichen. Doch das nutzt mittlerweile nichts mehr: Die jüngste Ankündigung von US-Präsident Trump über neue globale Zölle - darunter 46 Prozent auf Importe aus Vietnam und 49 Prozent aus Kambodscha - stellt eine neuerliche Herausforderung dar.Diese unerwartete Entwicklung führte dazu, dass Nintendo die für den 9. April geplanten US-Vorbestellungen auf unbestimmte Zeit verschob, "um die möglichen Auswirkungen von Zöllen und sich entwickelnden Marktbedingungen zu bewerten". Der Veröffentlichungstermin am 5. Juni bleibt vorerst unverändert. Es ist derzeit aber unklar, ob die Konsole in den USA zu einem höheren Preis auf den Markt kommen könnte bzw. muss.
Inflation als Preistreiber
Nintendo-Vizepräsident Bill Trinen weist auf die allgemeine Inflation als weiteren Faktor für die Preisgestaltung hin. "Wir leben leider in einer Ära, in der die Inflation alles beeinflusst", sagte er gegenüber Polygon. Tatsächlich entsprechen 299 Dollar aus dem Jahr 2017 heute etwa 391 Dollar.Bei den Spielepreisen verfolgt Nintendo nach eigenen Angaben keinen einheitlichen Ansatz. "Wir betrachten jedes Spiel und jede Erfahrung und bestimmen, was wir für den richtigen Preis halten", erklärte Bowser.
Was haltet ihr von Nintendos Preispolitik? Findet ihr die 450 Dollar für die Switch 2 gerechtfertigt oder ist das zu viel verlangt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Switch 2 kostet 450 Dollar bzw. 469,99 Euro - deutlich mehr als Vorgänger
- Nintendo rechtfertigt Preis mit verbesserten Funktionen und Inflation
- Spielepreise steigen auf bis zu 80 Dollar bzw. 90 Euro für Titel
- US-Vorbestellungen verschoben wegen möglicher neuer Trump-Zölle
- Nintendo verlagerte Produktion nach Vietnam und Kambodscha
- Veröffentlichungstermin am 5. Juni bleibt vorerst unverändert
- Spielepreise werden laut Nintendo individuell festgelegt
Siehe auch:
- Switch 2: Joy-Cons ohne Halleffekt - Drift-Problem vorprogrammiert?
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