Switch 2: Joy-Cons ohne Halleffekt - Driftproblem vorprogrammiert?
Einige Tage nach der ausführlichen Präsentation der Nintendo Switch 2 hat der japanische Spielekonzern klargestellt, dass man bei den neuen, größeren Joy-Cons nicht auf Hall-Effekt-Sticks setzt. Gibt es künftig also wieder Probleme mit Joy-Con-Drift?
Im Interview mit den Kollegen sagte Nate Bihldorff, der bei Nintendo of America als Senior Vice President of Product Development and Publishing tätig ist, dass man die Joy-Con 2 Controller "grundlegend neu designt" hat. "Es sind keine Hall-Effekt-Sticks, aber sie fühlen sich hervorragend an", sagte er weiter, als er gefragt wurde, weshalb sich die neuen Sticks sehr anders anfühlen als die Analog-Sticks der Original-Switch.
Nintendo hätte in der Theorie neben Hall-Effekt-Sticks auch noch andere Möglichkeiten, um dem altbekannten "Joy-Con-Drift" bei der Neuauflage seiner Analog-Sticks entgegenzuwirken. So könnte man auf ein TMR-Konzept (magnetischer Tunnelwiderstand) setzen oder andere Technologien nutzen. Allerdings würden die Japaner wohl auch in diesem Fall die Verbesserungen zu Marketing-Zwecken nutzen.
Dass genau dies aber bisher ausgeblieben ist, gilt bei manchen Nintendo-Fans schon jetzt als Zeichen, dass man einfach wieder den für das Unternehmen günstigsten Weg gewählt hat - und weiter auf die bei den Joy-Cons der ersten Generation verwendeten Analog-Sticks auf Basis von Potenziometern setzt.
Bei der Nintendo Switch der ersten Generation hatten die Analog-Sticks der Joy-Con-Controller schnell für massive Probleme durch "Drift" gesorgt. Nintendo musste sich später sogar mit Sammelklagen auseinandersetzen und bietet bis heute in manchen Ländern eine kostenlose Reparatur defekter Controller an, die vom "Joy-Con-Drift" betroffen sind.
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Siehe auch:
Nintendo sorgt für Klarheit - wenigstens ein bisschen
Bisher hielt sich Nintendo bezüglich der Frage nach den in den Controllern der Switch 2 verwendeten Technologie bedeckt. Auch lieferte das Unternehmen weiterhin nicht wirklich mehr Details, aber gegenüber dem US-Portal Nintendo Life hat man immerhin bestätigt, dass man keine Hall-Effect-Sticks verwendet.Im Interview mit den Kollegen sagte Nate Bihldorff, der bei Nintendo of America als Senior Vice President of Product Development and Publishing tätig ist, dass man die Joy-Con 2 Controller "grundlegend neu designt" hat. "Es sind keine Hall-Effekt-Sticks, aber sie fühlen sich hervorragend an", sagte er weiter, als er gefragt wurde, weshalb sich die neuen Sticks sehr anders anfühlen als die Analog-Sticks der Original-Switch.
Nintendo stellt die Switch 2 im Übersichtstrailer ausführlich vor
Nintendo hätte in der Theorie neben Hall-Effekt-Sticks auch noch andere Möglichkeiten, um dem altbekannten "Joy-Con-Drift" bei der Neuauflage seiner Analog-Sticks entgegenzuwirken. So könnte man auf ein TMR-Konzept (magnetischer Tunnelwiderstand) setzen oder andere Technologien nutzen. Allerdings würden die Japaner wohl auch in diesem Fall die Verbesserungen zu Marketing-Zwecken nutzen.
Dass genau dies aber bisher ausgeblieben ist, gilt bei manchen Nintendo-Fans schon jetzt als Zeichen, dass man einfach wieder den für das Unternehmen günstigsten Weg gewählt hat - und weiter auf die bei den Joy-Cons der ersten Generation verwendeten Analog-Sticks auf Basis von Potenziometern setzt.
Bei der Nintendo Switch der ersten Generation hatten die Analog-Sticks der Joy-Con-Controller schnell für massive Probleme durch "Drift" gesorgt. Nintendo musste sich später sogar mit Sammelklagen auseinandersetzen und bietet bis heute in manchen Ländern eine kostenlose Reparatur defekter Controller an, die vom "Joy-Con-Drift" betroffen sind.
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Zusammenfassung
- Nintendo bestätigt: Keine Hall-Effekt-Sticks in neuen Joy-Cons der Switch 2
- Neue Controller laut Nintendo 'grundlegend neu designt' und fühlen sich gut an
- Fans befürchten erneut Probleme mit Joy-Con-Drift bei der neuen Konsolengeneration
- Alternativen wie TMR-Konzept möglich, aber von Nintendo nicht kommuniziert
- Erste Switch-Generation litt unter massiven Problemen durch Joy-Con-Drift
- Nintendo musste sich mit Sammelklagen auseinandersetzen und bot Gratisreparaturen
Siehe auch:
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
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