Apple entgeht dank neuer Browserwahl wohl Millionenstrafe der EU
Der US-Computerkonzern Apple entgeht offenbar einer potenziell teuren Geldstrafe der EU, nachdem man die Funktion zur Browserwahl bei Apples Betriebssystemen nachgebessert hat. Man hatte Apple wegen Verstößen gegen das Digitalmärktegesetz im Visier.
Apple hatte die in iOS enthaltene Funktion zur Auswahl eines bevorzugten Browsers vor einiger Zeit als Reaktion auf die drohende Strafe der EU wieder eingeführt und später noch einmal nachgebessert. Offenbar betrachten die EU-Wettbewerbshüter die Angelegenheit damit als beendet, da wohl keine Bedenken mehr wegen einer möglichen Behinderung von konkurrierenden Anbietern mehr bestehen.
Zuvor wollte die EU herausfinden, ob Apple mit dem Design der Wahlfunktion auf seinen iPhones möglicherweise dafür sorgt, dass die Nutzer weniger wahrscheinlich einen alternativen Browser oder eine andere Suchmaschine auswählen. Allerdings sind Apples "Probleme" mit der EU-Kommission mit dem Ende des Verfahrens wegen der Browser- bzw. Suchmaschinenwahl nicht ganz vom Tisch.
So wird die EU dem Bericht zufolge zwar in der nächsten Woche die Beilegung ihrer Ermittlungen in diesem Bereich verkünden, gleichzeitig will man aber wahrscheinlich Geldstrafen gegen Apple und den Internetkonzern Meta wegen anderer Verstöße gegen den DMA verkünden. Dabei geht es um den Verdacht, dass Apple den Wettbewerb behindert, indem man es Softwareanbietern schwerer macht, die Nutzer ihrer Apps kostenlos über Angebote außerhalb des Apple App Stores zu informieren.
Siehe auch:
EU will Verfahrensende nächste Woche verkünden
Laut den Quellen der US-Nachrichtenagentur Reuters will die Europäische Kommission ihre Untersuchung gegen Apple wegen möglicher Verstöße gegen den seit letztem Jahr geltenden Digital Markets Act (DMA) bereits in der nächsten Woche für beendet erklären. Damit würde ein Verfahren enden, das Apple möglicherweise hunderte Millionen Euro an Strafe gekostet hätte.Apple hatte die in iOS enthaltene Funktion zur Auswahl eines bevorzugten Browsers vor einiger Zeit als Reaktion auf die drohende Strafe der EU wieder eingeführt und später noch einmal nachgebessert. Offenbar betrachten die EU-Wettbewerbshüter die Angelegenheit damit als beendet, da wohl keine Bedenken mehr wegen einer möglichen Behinderung von konkurrierenden Anbietern mehr bestehen.
Zuvor wollte die EU herausfinden, ob Apple mit dem Design der Wahlfunktion auf seinen iPhones möglicherweise dafür sorgt, dass die Nutzer weniger wahrscheinlich einen alternativen Browser oder eine andere Suchmaschine auswählen. Allerdings sind Apples "Probleme" mit der EU-Kommission mit dem Ende des Verfahrens wegen der Browser- bzw. Suchmaschinenwahl nicht ganz vom Tisch.
So wird die EU dem Bericht zufolge zwar in der nächsten Woche die Beilegung ihrer Ermittlungen in diesem Bereich verkünden, gleichzeitig will man aber wahrscheinlich Geldstrafen gegen Apple und den Internetkonzern Meta wegen anderer Verstöße gegen den DMA verkünden. Dabei geht es um den Verdacht, dass Apple den Wettbewerb behindert, indem man es Softwareanbietern schwerer macht, die Nutzer ihrer Apps kostenlos über Angebote außerhalb des Apple App Stores zu informieren.
Zusammenfassung
- Apple entgeht EU-Millionenstrafe durch verbesserte Browserwahl-Funktion
- EU-Kommission beendet Untersuchung gegen Apple wegen DMA-Verstößen
- Nachgebesserte iOS-Funktion zur Browserauswahl beseitigt EU-Bedenken
- Ermittlungen zu möglicher Behinderung von Konkurrenten werden eingestellt
- EU plant dennoch Geldstrafen gegen Apple und Meta wegen anderer Verstöße
- Verdacht: Apple erschwert App-Anbietern Werbung außerhalb des App Stores
- Trotz Beilegung des Browserstreits bleiben weitere EU-Probleme für Apple
Siehe auch:
- Klares Urteil: Apple und Google behindern Entwicklung besserer Browser
- Apple Karten erweitert Webbrowser-Beta-Version um "Look Around"
- Apple Podcasts jetzt auch im Browser: Web-Version vorgestellt
- Neuer Browserkrieg? - Konflikt zwischen Apple und Google spitzt sich zu
- "Geofencing" bei iOS: So hindert Apple andere Browser aktiv am Erfolg
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