Größte Übernahme der Firmengeschichte:
Google kauft Security-Startup
Google plant die größte Übernahme seiner Geschichte: Für 32 Milliarden Dollar soll das Cloud-Security-Startup Wiz gekauft werden. Die Übernahme soll Googles Position im Cloud-Geschäft stärken - besonders im Bereich der KI-Sicherheitslösungen.
Wiz, gegründet 2020 von vier ehemaligen israelischen Militäroffizieren, hat sich in kurzer Zeit zu einem der am schnellsten wachsenden Software-Startups entwickelt. Das Unternehmen bietet KI-gestützte Sicherheitslösungen für Cloud-Umgebungen an und konnte bereits namhafte Kunden wie Morgan Stanley, BMW und LVMH gewinnen. Besonders bemerkenswert: Bereits nach 18 Monaten erreichte Wiz einen wiederkehrenden Jahresumsatz von 100 Millionen Dollar.
Wie Reuters berichtet, hatte Google bereits im vergangenen Jahr versucht, Wiz für 23 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Gespräche scheiterten damals an kartellrechtlichen Bedenken. Doch der Suchmaschinenriese ließ nicht locker. Kein Wunder: Die Nachfrage nach Cloud-Sicherheitslösungen steigt stark - nicht zuletzt wegen der zunehmenden KI-Bedrohungen.
Die Google-Aktie reagierte zunächst verhalten auf die Ankündigung. Während der Kurs im vergangenen Jahr noch um 35 Prozent zulegen konnte, verzeichnet er 2025 bisher einen Rückgang von 13 Prozent - vor allem wegen Investorensorgen über die hohen KI-Investitionen nach dem Start des Konkurrenten DeepSeek.
Was haltet ihr von Googles Mega-Deal? Glaubt ihr, dass sich die 32 Milliarden Dollar Investment in den Cloud-Security-Spezialisten auszahlen werden? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Rekordübernahme im Cloud-Sicherheitsmarkt
Google will seine Cloud-Sparte mit einem gewaltigen Zukauf stärken. Der Tech-Konzern hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme des Cloud-Security-Spezialisten Wiz unterzeichnet, der Kaufpreis beträgt 32 Milliarden Dollar, also umgerechnet 29,3 Milliarden Euro. Es wäre die bislang größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.Wiz, gegründet 2020 von vier ehemaligen israelischen Militäroffizieren, hat sich in kurzer Zeit zu einem der am schnellsten wachsenden Software-Startups entwickelt. Das Unternehmen bietet KI-gestützte Sicherheitslösungen für Cloud-Umgebungen an und konnte bereits namhafte Kunden wie Morgan Stanley, BMW und LVMH gewinnen. Besonders bemerkenswert: Bereits nach 18 Monaten erreichte Wiz einen wiederkehrenden Jahresumsatz von 100 Millionen Dollar.
Wie Reuters berichtet, hatte Google bereits im vergangenen Jahr versucht, Wiz für 23 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Gespräche scheiterten damals an kartellrechtlichen Bedenken. Doch der Suchmaschinenriese ließ nicht locker. Kein Wunder: Die Nachfrage nach Cloud-Sicherheitslösungen steigt stark - nicht zuletzt wegen der zunehmenden KI-Bedrohungen.
Übernahme wird 2026 vollzogen
Wie die kartellrechtlichen Bedenken dieses Mal angesprochen werden sollen, ist derzeit nicht vollständig klar. Nach Abschluss der Übernahme, der für 2026 erwartet wird, soll Wiz aber in die Cloud-Sparte von Google integriert werden. Die Produkte des Startups werden jedenfalls weiterhin für alle großen Cloud-Anbieter verfügbar bleiben. Mit diesem Schritt will Google seine Position gegenüber den Hauptkonkurrenten Amazon Web Services und Microsoft Azure stärken.Die Google-Aktie reagierte zunächst verhalten auf die Ankündigung. Während der Kurs im vergangenen Jahr noch um 35 Prozent zulegen konnte, verzeichnet er 2025 bisher einen Rückgang von 13 Prozent - vor allem wegen Investorensorgen über die hohen KI-Investitionen nach dem Start des Konkurrenten DeepSeek.
Was haltet ihr von Googles Mega-Deal? Glaubt ihr, dass sich die 32 Milliarden Dollar Investment in den Cloud-Security-Spezialisten auszahlen werden? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Google plant Übernahme des Cloud-Security-Startups Wiz für 32 Mrd. Dollar
- Wiz wurde 2020 gegründet und wuchs rasant mit KI-Sicherheitslösungen
- Übernahme soll Googles Position im Cloud-Geschäft stärken
- Integration von Wiz in Googles Cloud-Sparte für 2026 geplant
- Wiz-Produkte bleiben für alle großen Cloud-Anbieter verfügbar
- Kartellrechtliche Bedenken müssen noch ausgeräumt werden
- Google-Aktie reagiert verhalten, Kurs 2025 bisher mit 13 % Rückgang
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