Senf dazu: Datenkrake Google schlägt wieder zu (Gemini vs. DeepSeek)
In der aktuellen Debatte über Datenschutz und Künstliche Intelligenz steht ein neuer Akteur im Mittelpunkt: Google Gemini. Angesichts der Besorgnis über die Datenschutzpraktiken von DeepSeek, einem chinesischen KI-Modell, könnte der amerikanische Chatbot jedoch der größere Datensünder sein.
Aber kurz zurück in die jüngere Vergangenheit. Im Januar 2025 wurde die China-KI DeepSeek als quelloffenes KI-Modell lanciert und stieß schon damals auf ein geteiltes Echo in der Technologie-Community. Während einige Beobachter von einem "Sputnik-Moment der KI" sprachen und die Innovation feierten, wurden andere von sofortigen Datenschutz- und Sicherheitsbedenken überwältigt.
In der Folge verboten eine Reihe von Organisationen, sowohl privat als auch staatlich, die Nutzung von DeepSeek in den USA und darüber hinaus. Doch auch der Ansturm war nicht zu übersehen.
Nur zwei Tage nach dem Start hatten bereits 12 Millionen Nutzer den neuen Chatbot heruntergeladen. Doch jetzt stellt sich heraus: Der Wirbel rund um DeepSeek scheint die Sorge über dessen Datensammelpraktiken nicht ganz gerechtfertigt. Laut den neuesten Erkenntnissen von Surfshark zeigt sich, dass Google Gemini deutlich mehr persönliche Daten aggregiert als sein chinesisches Pendant.
Bei der Analyse der beliebtesten KI-Chatbots im Apple App Store kam heraus, dass Gemini die Listenspitze der datensammelnden Anwendungen anführt, während DeepSeek nur den fünften Platz belegt ... hoppla.
Um die aktuelle Situation einzuordnen: Während DeepSeek in der Datenschutzevaluierung als moderater Akteur erscheint, steht Gemini als unangefochtener Spitzenreiter der Datenschnüffler da.
Der Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz zwischen den USA und China bringt tiefgreifende ethische, sicherheitstechnische und datenschutzrechtliche Herausforderungen mit sich. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt und ob Nutzer sich bewusster für einen der beiden Chatbots entscheiden werden.
Angesichts der fliegenden Datensammlungen und der zunehmenden Überwachung stellt sich die Frage: Wie viele Daten sind wir bereit, für den Zugriff auf unsere Lieblingsanwendungen preiszugeben?
Download Chatbox - Desktop-Client für KI-Chatbots
Siehe auch:
Datenschutz-Showdown Gemini vs. DeepSeek
Dies legt eine aktuelle Untersuchung von Surfshark nahe - doch überrascht das nun jemanden? Der Preis bei Google war schon immer, dass man seine Nutzerdaten preisgibt.Aber kurz zurück in die jüngere Vergangenheit. Im Januar 2025 wurde die China-KI DeepSeek als quelloffenes KI-Modell lanciert und stieß schon damals auf ein geteiltes Echo in der Technologie-Community. Während einige Beobachter von einem "Sputnik-Moment der KI" sprachen und die Innovation feierten, wurden andere von sofortigen Datenschutz- und Sicherheitsbedenken überwältigt.
In der Folge verboten eine Reihe von Organisationen, sowohl privat als auch staatlich, die Nutzung von DeepSeek in den USA und darüber hinaus. Doch auch der Ansturm war nicht zu übersehen.
Nur zwei Tage nach dem Start hatten bereits 12 Millionen Nutzer den neuen Chatbot heruntergeladen. Doch jetzt stellt sich heraus: Der Wirbel rund um DeepSeek scheint die Sorge über dessen Datensammelpraktiken nicht ganz gerechtfertigt. Laut den neuesten Erkenntnissen von Surfshark zeigt sich, dass Google Gemini deutlich mehr persönliche Daten aggregiert als sein chinesisches Pendant.
Bei der Analyse der beliebtesten KI-Chatbots im Apple App Store kam heraus, dass Gemini die Listenspitze der datensammelnden Anwendungen anführt, während DeepSeek nur den fünften Platz belegt ... hoppla.
Datensammler identifiziert
Die Untersuchung verglich die Datenschutzrichtlinien und Datensammlung der führenden Chatbots, unter anderem ChatGPT, Copilot, und Perplexity. Überraschenderweise sammelt Gemini stolze 22 von 35 möglichen Nutzerdatentypen, darunter hochsensible Daten wie Standort, Kontaktlisten und Browserverlauf. Im direkten Vergleich dazu erfasst DeepSeek durchschnittlich 11 dieser Datentypen.Wir haben die 10 beliebtesten KI-Chatbots, identifiziert und ihre Datenschutzdetails im Apple App Store analysiert. Der Vergleich basierte darauf, wie viele Arten von Daten jede App sammelt, ob sie Daten sammelt, die mit Ihnen verknüpft sind, und ob die App Drittanbieter-Werbung enthält. Wir haben auch die Datenschutzrichtlinien von DeepSeek und ChatGPT geprüft, um besser zu verstehen, welche Art von Daten auf Servern gespeichert wird und wie lange.Außerdem stellte Surfshark nun fest, dass nur Gemini, Copilot und Perplexity präzise Standortdaten speichern. An diesem Punkt gibt es jedoch noch eine alarmierende Gemeinsamkeit: Etwa 30 Prozent der getesteten Chatbots, darunter Copilot, Poe und Jasper, verknüpfen gesammelte Nutzerdaten mit Daten Dritter, um gezielte Werbung zu ermöglichen und den Erfolg ihrer Anzeigen zu messen. Infografik Künstliche Intelligenz: KI-Investitionen sinken, Generative KI explodiert
Datenschurke, oder nicht?
DeepSeek, das medienwirksam als potenzieller Datenschurken stilisiert wurde, hat in dieser Hinsicht nur eine gemischte Presse. Es sammelt Inhalte über Benutzerinteraktionen, ermöglicht jedoch den Nutzern, ihren Chatverlauf zu verwalten und zu löschen.Um die aktuelle Situation einzuordnen: Während DeepSeek in der Datenschutzevaluierung als moderater Akteur erscheint, steht Gemini als unangefochtener Spitzenreiter der Datenschnüffler da.
Der Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz zwischen den USA und China bringt tiefgreifende ethische, sicherheitstechnische und datenschutzrechtliche Herausforderungen mit sich. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt und ob Nutzer sich bewusster für einen der beiden Chatbots entscheiden werden.
Angesichts der fliegenden Datensammlungen und der zunehmenden Überwachung stellt sich die Frage: Wie viele Daten sind wir bereit, für den Zugriff auf unsere Lieblingsanwendungen preiszugeben?
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Zusammenfassung
- Google Gemini sammelt laut Studie mehr Nutzerdaten als DeepSeek
- Gemini erfasst 22 von 35 möglichen Datentypen, DeepSeek nur 11
- Trotz Bedenken: DeepSeek schneidet beim Datenschutz besser ab
- 30 % der getesteten Chatbots verknüpfen Daten für gezielte Werbung
- Ethische und datenschutzrechtliche Herausforderungen im KI-Wettlauf
- Nutzer müssen Datenschutz gegen Funktionalität abwägen
Siehe auch:
Thema:
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