Weißes Haus kommuniziert künftig per Starlink - trotz Spionagegefahr
Die SpaceX-Tochter Starlink versorgt künftig auch das Weiße Haus in Washington, DC, mit Satelliten-Internet. Bedenken bezüglich möglicher Korruption gibt es offenbar nicht. Es gibt aber Stimmen, die vor Spionage oder Leaks von Geheiminformationen warnen.
Allerdings befinden sich die Satelliten-Terminals, die im Grunde aussehen wie handelsübliche Satelliten-Empfangsstationen und meist eine flache rechteckige Form haben, nicht direkt auf dem Gelände des Weißen Hauses und sind nicht an dem Gebäude selbst angebracht. Stattdessen sollen die Empfänger in einiger Entfernung über bestehende Glasfaserverbindungen angebunden sein.
Bisher wurde die Internet-Konnektivität des Weißen Hauses, soweit bekannt, über Glasfaserverbindungen gewährleistet, bei denen spezielle Sicherheitsmaßnahmen dafür sorgen sollen, dass die Kommunikation des US-Präsidenten und seiner Mitarbeiter nicht abgehört werden kann. Dass man nun auf Starlink als zusätzliche Anbindung setzt, sorgt bereits jetzt für Kritik von Sicherheitsexperten, da die satellitengestützte Kommunikation durchaus abhöranfällig oder zumindest überwachungsfähig sein kann.
Neben den Sicherheitsbedenken gibt es auch Kritik an möglichen Interessenkonflikten, schließlich ist Starlink-Eigner Elon Musk als "Berater" für US-Präsident Trump tätig und richtet momentan in dessen Auftrag den amerikanischen Staatsapparat zugrunde. Derzeit heißt es, Starlink sei als "Schenkung" zur Verfügung gestellt und zuvor von Anwälten geprüft worden.
Es ist allerdings höchst ungewöhnlich, dass man dem Weißen Haus bestimmte Technologie einfach so zur Verfügung stellt, da bislang diverse Prozesse durchlaufen werden mussten, um die Sicherheit der jeweiligen Produkte zu gewährleisten.
Er löste beim Öffnen einer Tür zum Dach des Gebäudes Alarm aus, woraufhin Mitarbeiter des US Secret Service herbeieilten. Im Nachhinein hieß es, die Aktion sei zwar angekündigt worden, aber der Musk-Mitarbeiter habe keinen Zeitpunkt für seinen Besuch auf dem Dach vereinbart.
Siehe auch:
Starlink soll für besseres Internet im Weißen Haus sorgen
Wie unter anderem die New York Times berichtet, werden derzeit immer mehr Starlink-Terminals zur Nutzung durch das Weiße Haus installiert, wo der amtierende US-Präsident Donald Trump seinen Sitz hat. Den Berichten zufolge ist unklar, wann die neuen Terminals zur Versorgung des Weißen Hauses erstmals installiert wurden.Allerdings befinden sich die Satelliten-Terminals, die im Grunde aussehen wie handelsübliche Satelliten-Empfangsstationen und meist eine flache rechteckige Form haben, nicht direkt auf dem Gelände des Weißen Hauses und sind nicht an dem Gebäude selbst angebracht. Stattdessen sollen die Empfänger in einiger Entfernung über bestehende Glasfaserverbindungen angebunden sein.
Trump-Bedienstete klagten über schlechtes WLAN
Der Zweck der Installation von zusätzlichen Kapazitäten für den Zugriff auf das Internet über Satellit sei es, die WLAN-Infrastruktur am Amtssitz des US-Präsidenten zu verbessern. Einige Mitarbeiter der Trump-Regierung hatten zuvor verlauten lassen, dass es Bereiche auf dem Gelände gebe, wo kein Mobilfunkempfang verfügbar und die vorhandene WLAN-Infrastruktur überlastet sei.Bisher wurde die Internet-Konnektivität des Weißen Hauses, soweit bekannt, über Glasfaserverbindungen gewährleistet, bei denen spezielle Sicherheitsmaßnahmen dafür sorgen sollen, dass die Kommunikation des US-Präsidenten und seiner Mitarbeiter nicht abgehört werden kann. Dass man nun auf Starlink als zusätzliche Anbindung setzt, sorgt bereits jetzt für Kritik von Sicherheitsexperten, da die satellitengestützte Kommunikation durchaus abhöranfällig oder zumindest überwachungsfähig sein kann.
Neben den Sicherheitsbedenken gibt es auch Kritik an möglichen Interessenkonflikten, schließlich ist Starlink-Eigner Elon Musk als "Berater" für US-Präsident Trump tätig und richtet momentan in dessen Auftrag den amerikanischen Staatsapparat zugrunde. Derzeit heißt es, Starlink sei als "Schenkung" zur Verfügung gestellt und zuvor von Anwälten geprüft worden.
Es ist allerdings höchst ungewöhnlich, dass man dem Weißen Haus bestimmte Technologie einfach so zur Verfügung stellt, da bislang diverse Prozesse durchlaufen werden mussten, um die Sicherheit der jeweiligen Produkte zu gewährleisten.
Musk-Mitarbeiter auf dem Dach
Im Februar sorgte ein Vorfall für Aufsehen, als ein Mitarbeiter von Musk sich Zugang zum Dach eines Gebäudes auf dem Gelände des Weißen Hauses verschaffte, um dort die Möglichkeiten zur Anbringung eines Starlink-Terminals zu erkunden.Er löste beim Öffnen einer Tür zum Dach des Gebäudes Alarm aus, woraufhin Mitarbeiter des US Secret Service herbeieilten. Im Nachhinein hieß es, die Aktion sei zwar angekündigt worden, aber der Musk-Mitarbeiter habe keinen Zeitpunkt für seinen Besuch auf dem Dach vereinbart.
Zusammenfassung
- Weißes Haus setzt künftig auf Starlink-Satelliten-Internet von SpaceX
- Installation von Starlink-Terminals in Entfernung zum Weißen Haus
- Ziel ist die Verbesserung der WLAN-Infrastruktur am Amtssitz des Präsidenten
- Sicherheitsexperten äußern Bedenken wegen möglicher Abhöranfälligkeit
- Kritik an potenziellen Interessenkonflikten aufgrund Musks Beraterrolle
- Starlink angeblich als 'Schenkung' zur Verfügung gestellt und geprüft
- Vorfall: Musk-Mitarbeiter verschaffte sich Zugang zum Dach des Gebäudes
Siehe auch:
- So wird Starlink ungewollt zum wichtigen Helfer für die Wissenschaft
- Ukraine ohne Starlink? EU sucht unter Hochdruck Alternativen
- Trumps Behörden-Chefin: Glasfaserausbau ist "Woke" - lieber Starlink?
- Starlink: US-Flugsicherung soll Milliarden an Musk-Firma geben
- 5G aus dem All: Starlink-Alternative aus der EU schafft Meilenstein
Thema:
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