Fritz.com statt AVM.de: FritzBox-Firma ändert überraschend Webadresse
AVM, bekannt für die FritzBox-Router, leitet nun die Domain avm.de auf fritz.com um. Dieser Schritt folgt auf die Übernahme durch einen Investor und könnte eine stärkere Fokussierung auf die Marke "Fritz" signalisieren. Was steckt also dahinter?
Was dahintersteckt, wird bereits fleißig diskutiert. Die aktuelle Situation erinnert aber auch an Domain-Probleme von AVM: Anfang 2024 gab es Schwierigkeiten mit der URL fritz.box, die zeitweise auf externe Seiten umleitete. AVM konnte dieses Problem jedoch lösen, indem es die Kontrolle über die Domain erlangte. Die jetzige Umleitung von avm.de auf fritz.com scheint dagegen eine bewusste Entscheidung des Unternehmens zu sein, denn auf der Plattform X hat das Unternehmen zumindest bestätigt, dass die Maßnahme von Ihnen stammt und gewollt ist:
Die Umleitung erfolgte ohne eine vorherige Ankündigung, was auch ein paar Fragen zur zukünftigen Strategie des Unternehmens aufwirft. AVM ist alles andere als ein unbedeutender Akteur.
Mit einem Umsatz von 620 Millionen Euro und einem geschätzten Gewinn zwischen 80 und 90 Millionen Euro im Jahr 2022 zählt das Unternehmen zu den führenden Kräften im Netzwerksektor. Für die Nutzer von AVM-Produkten bleibt zunächst alles beim Alten. Alle bisherigen Links und Lesezeichen sind weiterhin funktionsfähig, da sie automatisch weitergeleitet werden.
Trotzdem könnte dieser Schritt auf eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens hindeuten, die auf die Zeit nach der Übernahme der Berliner Firma fällt.
Smarte Heizregler, Repeater und FritzFon gehören neben Fritzbox zu den Verkaufsschlagern
Der Name "AVM" steht für "Audiovisuelles Marketing" und erinnert an die Anfänge des Unternehmens als BTX-Dienstleister.
Demgegenüber wurde der Name "Fritz" 1995 gezielt gewählt, um mit einem typischen deutschen Namen Qualität und Zuverlässigkeit zu verdeutlichen. Der Name sollte zudem humorvoll auf die deutsche Handwerkskunst anspielen. Mit der Umstellung auf fritz.com rückt AVM offensichtlich diesen Markennamen stärker in den Vordergrund.
Was haltet ihr von AVMs Entscheidung, avm.de auf fritz.com umzuleiten? Seht ihr darin Chancen oder Risiken für das Unternehmen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Siehe auch:
Zeichen der Neuausrichtung bei AVM?
Wer die bekannte Webadresse avm.de aufruft, wird seit Neuestem automatisch zu fritz.com weitergeleitet. Diese unerwartete Änderung stellt einen Wendepunkt in der Geschichte des Berliner Netzwerkspezialisten AVM dar.Was dahintersteckt, wird bereits fleißig diskutiert. Die aktuelle Situation erinnert aber auch an Domain-Probleme von AVM: Anfang 2024 gab es Schwierigkeiten mit der URL fritz.box, die zeitweise auf externe Seiten umleitete. AVM konnte dieses Problem jedoch lösen, indem es die Kontrolle über die Domain erlangte. Die jetzige Umleitung von avm.de auf fritz.com scheint dagegen eine bewusste Entscheidung des Unternehmens zu sein, denn auf der Plattform X hat das Unternehmen zumindest bestätigt, dass die Maßnahme von Ihnen stammt und gewollt ist:
Die Umleitung erfolgte ohne eine vorherige Ankündigung, was auch ein paar Fragen zur zukünftigen Strategie des Unternehmens aufwirft. AVM ist alles andere als ein unbedeutender Akteur.
Mit einem Umsatz von 620 Millionen Euro und einem geschätzten Gewinn zwischen 80 und 90 Millionen Euro im Jahr 2022 zählt das Unternehmen zu den führenden Kräften im Netzwerksektor. Für die Nutzer von AVM-Produkten bleibt zunächst alles beim Alten. Alle bisherigen Links und Lesezeichen sind weiterhin funktionsfähig, da sie automatisch weitergeleitet werden.
Trotzdem könnte dieser Schritt auf eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens hindeuten, die auf die Zeit nach der Übernahme der Berliner Firma fällt.
Smarte Heizregler, Repeater und FritzFon gehören neben Fritzbox zu den Verkaufsschlagern
Nicht die erste Änderung
Diese Strategie erweist sich als schlüssig, wenn man bedenkt, dass AVM mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent bei Routern für Privatanwender in Deutschland führend ist und der Name Fritz in aller Munde ist. Bereits im Jahr 2010 lag der Marktanteil der FritzBox-Serie im DSL-Segment bei geschätzten 68 Prozent. Geräteumbenennungen hin zum "Fritz" gab es im letzten Jahr auch schon.Geschichte von AVM
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1986
1986AVM wurde von Johannes Nill, Peter Faxel, Ulrich Müller-Albring und Jörg-Detlef Gebert in Berlin gegründet. Der Name AVM steht für "Audio Visual Marketing" und bezieht sich auf die Anfänge des Unternehmens als BTX-Dienstleister.
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1989
1989AVM verkaufte seine erste ISDN-Karte an größere Unternehmen.
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1995
1995Einführung der Marke FRITZ! und der FRITZ!Card, eine ISDN-Karte für PCs.
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2004
18. MärzAVM stellte die erste FRITZ!Box auf der CeBIT in Hannover vor.
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2004
HerbstDie erste FRITZ!Box mit Wi-Fi wurde veröffentlicht.
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2007
2007Die FRITZ!Box Fon WLAN 7270 wurde als innovative Lösung mit WLAN Draft-N (IEEE 802.11n), DECT-Basisstation und Medienserver vorgestellt.
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2009
2009Einführung der FRITZ!Box für VDSL.
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2016
2016Einführung der FRITZ!Box für Glasfaseranschlüsse.
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2021
2021Einführung der FRITZ!Box für 5G.
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2024
10. JuliAVM gab bekannt, dass der Mehrheitsanteil des Unternehmens an den Investor Imker Capital Partners verkauft wurde. Die Gründer bleiben Minderheitsgesellschafter und werden im Beirat tätig sein.
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2024
1. SeptemberDie Übernahme durch Imker Capital Partners wurde finalisiert. AVM plant, durch neue Produkte und eine verstärkte Internationalisierung zu wachsen.
Der Name "AVM" steht für "Audiovisuelles Marketing" und erinnert an die Anfänge des Unternehmens als BTX-Dienstleister.
Demgegenüber wurde der Name "Fritz" 1995 gezielt gewählt, um mit einem typischen deutschen Namen Qualität und Zuverlässigkeit zu verdeutlichen. Der Name sollte zudem humorvoll auf die deutsche Handwerkskunst anspielen. Mit der Umstellung auf fritz.com rückt AVM offensichtlich diesen Markennamen stärker in den Vordergrund.
Was haltet ihr von AVMs Entscheidung, avm.de auf fritz.com umzuleiten? Seht ihr darin Chancen oder Risiken für das Unternehmen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Zusammenfassung
- AVM leitet Domain avm.de auf fritz.com um ohne Vorankündigung
- Schritt folgt auf Übernahme durch Investor, mögliche Neuausrichtung
- Alle bisherigen Links und Lesezeichen funktionieren weiterhin
- AVM führend bei Routern für Privatanwender mit 50 % Marktanteil
- Name 'Fritz' soll deutsche Qualität und Zuverlässigkeit vermitteln
- Umstellung könnte stärkere Fokussierung auf Marke 'Fritz' bedeuten
- Unternehmen bestätigt auf X, dass Umleitung gewollt ist
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