Nvidia dementiert: mobile RTX 5090 & Co sollen alle ROPs an Bord haben
Der Launch der Nvidia GeForce RTX 50-Serie wurde nicht nur durch mangelnde Verfügbarkeit und hohe Preise getrübt. Rasch traten auch Probleme mit fehlenden Render-Pipelines auf. Nvidia dementiert nun Berichte, wonach auch die mobile RTX 50-Serie derartige Fehler aufweist.
Nvidia hat nach Berichten von Heise über die Gefahr von fehlenden ROPs bei den mobilen Varianten der neuen "Blackwell"-Grafikchips angeblich mit einer Anweisung an seine Kunden unter den Herstellern von Gaming-Notebooks reagiert. Angeblich wurden die Gerätehersteller angewiesen, alle von ihnen produzierten Geräte vor der Auslieferung auf möglicherweise fehlende ROPs zu prüfen.
Die von Heise zitierten PC-Hersteller sollen zuvor erklärt haben, dass man in der Fertigung Extraschichten einlegen müsse, weil Nvidia eine Prüfung aller fertigen Systeme vor der Auslieferung angeordnet haben soll. In einem Fall soll eine erste Charge von fertigen Systemen zurückgezogen worden sein, weil tatsächlich entsprechende Probleme entdeckt wurden, hieß es.
Unklar ist dabei aber, ob weitere Produktionsserien bei dem betroffenen Hersteller ebenfalls Probleme aufwiesen oder inwiefern bei anderen Anbietern bestimmte Chargen betroffen gewesen sein könnten. Auch über die Zahl der defekten Systeme liegen keine Angaben vor. Kurios ist in diesem Fall, dass die Angaben der PC-Hersteller den Behauptungen von Nvidia widersprechen, obwohl der Grafikspezialist die Anweisung zur Prüfung der mobilen PCs mit RTX-50-GPU angeordnet haben soll.
Die von Nvidia verwendeten Formulierungen deuten an, dass die Wahrheit irgendwo dazwischenliegt. So könnte es durchaus Probleme mit defekten ROPs gegeben haben, doch wurden diese wahrscheinlich während der von Nvidia angeordneten Prüfungen durch die Gerätehersteller "abgefangen", wodurch letztlich keine defekten GPUs in Notebooks landen dürften, die an Endkunden ausgeliefert werden.
Siehe auch:
PC-Hersteller sortieren offenbar defekte GPUs aus
Bei den taiwanischen PC-Herstellern arbeitet man derzeit auf Anweisung von Nvidia unter Hochdruck daran, keine Wiederholung des Desasters rund um fehlende Render Operation Pipelines (ROPs) bei den neuen Grafikkarten der GeForce RTX 50-Serie zu riskieren. Nvidia selbst dementierte entsprechende Meldungen jedoch ausdrücklich.Nvidia hat nach Berichten von Heise über die Gefahr von fehlenden ROPs bei den mobilen Varianten der neuen "Blackwell"-Grafikchips angeblich mit einer Anweisung an seine Kunden unter den Herstellern von Gaming-Notebooks reagiert. Angeblich wurden die Gerätehersteller angewiesen, alle von ihnen produzierten Geräte vor der Auslieferung auf möglicherweise fehlende ROPs zu prüfen.
Nvidia: "Keine weiteren Probleme"
Bei The Verge hat man sich inzwischen an Nvidia gewandt und erhielt dort ein Dementi. Nach Auskunft des US-Chipherstellers sollen die mobilen Versionen der RTX 50-GPUs nicht von den Problemen mit fehlenden ROPs betroffen sein. Auch auf erneute Nachfrage erklärte das Unternehmen, dass die Problematik bei den mobilen GPUs nicht bestehen soll.Die von Heise zitierten PC-Hersteller sollen zuvor erklärt haben, dass man in der Fertigung Extraschichten einlegen müsse, weil Nvidia eine Prüfung aller fertigen Systeme vor der Auslieferung angeordnet haben soll. In einem Fall soll eine erste Charge von fertigen Systemen zurückgezogen worden sein, weil tatsächlich entsprechende Probleme entdeckt wurden, hieß es.
Unklar ist dabei aber, ob weitere Produktionsserien bei dem betroffenen Hersteller ebenfalls Probleme aufwiesen oder inwiefern bei anderen Anbietern bestimmte Chargen betroffen gewesen sein könnten. Auch über die Zahl der defekten Systeme liegen keine Angaben vor. Kurios ist in diesem Fall, dass die Angaben der PC-Hersteller den Behauptungen von Nvidia widersprechen, obwohl der Grafikspezialist die Anweisung zur Prüfung der mobilen PCs mit RTX-50-GPU angeordnet haben soll.
Die von Nvidia verwendeten Formulierungen deuten an, dass die Wahrheit irgendwo dazwischenliegt. So könnte es durchaus Probleme mit defekten ROPs gegeben haben, doch wurden diese wahrscheinlich während der von Nvidia angeordneten Prüfungen durch die Gerätehersteller "abgefangen", wodurch letztlich keine defekten GPUs in Notebooks landen dürften, die an Endkunden ausgeliefert werden.
Zusammenfassung
- Nvidia dementiert Berichte über fehlende ROPs bei mobilen RTX 50-GPUs
- PC-Hersteller sollen angeblich alle Geräte vor Auslieferung prüfen
- The Verge erhielt offizielles Dementi von Nvidia zu ROP-Problemen
- Widersprüchliche Aussagen von PC-Herstellern und Nvidia zur Thematik
- Eine Charge soll zurückgezogen worden sein wegen entdeckter Probleme
- Tatsächliche Situation könnte zwischen den gegensätzlichen Aussagen liegen
- Mögliche Probleme wurden wahrscheinlich vor Auslieferung behoben
Siehe auch:
- GeForce RTX 5070 ist da & enttäuscht: Tester werfen Nvidia Lügen vor
- CPU-Z warnt bei defekten Nvidia GeForce RTX 50-GPUs mit ROP-Fehler
- Nvidia GeForce RTX 5060 Ti: Leak nennt Daten - 8 oder 16 GB GDDR7?
- Blackscreen-Fix: Nvidia RTX 50 erhält BIOS-Updates und neue Treiber
- RTX 5070: Erste Benchmarks weit weg von Nvidias Versprechungen
Thema:
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
- Etoe Seal Pro: Günstiger Beamer mit einigen Stärken im Test
- Ultimea Poseidon E100: Solider Full-HD-LED-Beamer im Test
- Firebat Huan 16 Pro: Gaming-Notebook mit klaren Schwächen im Test
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!