Apple wird bei KI immer mehr abgehängt, modernisierte Siri erst 2027

Apple steht bei der Entwicklung seiner KI-Technologie vor großen Herausforderungen. Oder besser gesagt: Man kann Probleme damit bisher nicht lösen. Insidern zufolge könnte eine wirklich moderne Version von Siri sogar erst 2027 erscheinen.
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KI-Krise bei Apple: Siri hinkt hinterher

Apple, einst Pionier bei digitalen Assistenten, kämpft mit erheblichen Rückständen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Während Konkurrenten wie Amazon und Google schon seit einer ganzen Weile mit fortschrittlichen KI-Systemen aufwarten, ringt der Konzern aus Cupertino damit, Siri auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen.

Die für iOS 18 angekündigten KI-Funktionen von Apple Intelligence kommen nur schleppend voran. Derzeit arbeitet Siri mit zwei getrennten Systemen: eines für einfache Befehle wie Timer stellen, ein anderes für komplexere Anfragen. Diese Zweiteilung führt zu Problemen bei der nahtlosen Integration.

Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman und seinem Newsletter Power On glauben Mitarbeiter innerhalb von Apples KI-Abteilung nun, dass eine wirklich moderne und konversationsfähige Version von Siri Verbraucher frühestens mit iOS 20 im Jahr 2027 erreichen wird. Das würde konkret bedeuten, dass Apple in der rasanten KI-Entwicklung um nahezu fünf Jahre hinterherhinkt.

Video: Das kann Apple Intelligence auf dem neuen iPhone 16

Apple Intelligence: Geringe Nutzung

Apple Intelligence, das auf der WWDC 2024 angekündigt wurde, kombiniert On-Device- und Server-Modelle und soll Siri mit verbesserter Sprachverarbeitung und neuen Interaktionsmöglichkeiten ausstatten. Interne Daten zeigen jedoch, dass die Nutzung von Apple Intelligence extrem gering ist. Viele Funktionen wie KI-generierte Emojis oder die Bildbearbeitungs-App Image Playground werden von Apple-Nutzern als nette Spielereien, aber nicht als echte Innovationen angesehen. Die geringe Nutzung könnte auch mit den hohen Hardware-Anforderungen zusammenhängen: Apple Intelligence wird nur auf iPhones mit A17 Pro- oder A18-Chip unterstützt. Macs und iPads benötigen M-Serie-Prozessoren.

Apple steht jetzt an einem Scheideweg. Das Unternehmen muss dringend aufholen, um im KI-Wettlauf nicht abgehängt zu werden. Dabei plagen Apple mehrere Probleme:

  • Die hauseigenen KI-Modelle stoßen an ihre Grenzen
  • Es mangelt an spezialisierten KI-Chips für das Training neuer Modelle
  • Talente werden von Konkurrenten abgeworben

Eine mögliche Lösung wäre eine engere Zusammenarbeit mit externen KI-Anbietern. Bisher nutzt Apple ChatGPT nur oberflächlich als Backup für Siri. Eine tiefere Integration fortschrittlicher KI-Modelle von Drittanbietern könnte Apple helfen, schneller aufzuholen.

Die Kritik an Siris mangelnder Innovationsfähigkeit ist nicht neu. Bereits 2016 und 2017 bemängelten Technologieexperten die schlechte Spracherkennung und die langsame Weiterentwicklung im Vergleich zu Konkurrenzprodukten.

Für Apple-Nutzer bedeutet das, dass sie sich wohl noch länger gedulden müssen, bis Siri mit den Fähigkeiten von Alexa oder Google Assistant mithalten kann. Gleichzeitig wächst der Druck auf Apple-CEO Tim Cook, die KI-Strategie des Unternehmens zu überdenken und möglicherweise personelle Konsequenzen zu ziehen.

Was meint ihr: Kann Apple den Rückstand bei der KI noch aufholen? Oder seht ihr das Unternehmen in Gefahr, den Anschluss zu verlieren? Teilt eure Einschätzungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Apple kämpft mit erheblichen Rückständen im Bereich der KI-Technologie
  • Moderne Version von Siri könnte erst 2027 mit iOS 20 erscheinen
  • Apple Intelligence wird von Nutzern kaum verwendet und nur als Spielerei gesehen
  • Unternehmen steht vor Problemen wie begrenzten KI-Modellen und Talentabwanderung
  • Mögliche Lösung wäre eine engere Zusammenarbeit mit externen KI-Anbietern
  • Kritik an Siris mangelnder Innovationsfähigkeit besteht schon seit Jahren
  • Druck auf Tim Cook wächst, die KI-Strategie des Unternehmens zu überdenken

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