OneDrive bekommt endlich Passwortschutz für PDFs:
Das plant Microsoft

Microsoft arbeitet an einer neuen Sicherheitsfunktion für OneDrive im Web, die schon in Kürze starten soll. Nutzer können PDF-Dateien mit Passwörtern schützen. Diese Neuerung verspricht eine deutliche Verbesserung beim Schutz sensibler Dokumente in der Cloud.
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Mehr Schutz für sensible Dokumente

Das geht aus einem neuen Eintrag in der Microsoft 365-Roadmap hervor. Microsoft plant, die neue Funktion im März 2025 schrittweise einzuführen. Die Roadmap gibt Auskunft über geplante Funktionen und deren voraussichtliche Veröff­ent­lich­ungs­termine für kommer­zielle Features von Microsoft 365.

Die geplante Funktion unterscheidet zwischen zwei Arten von Passwörtern: einem Nutzer-Passwort und einem Besitzer-Passwort. Das Nutzer-Passwort dient dazu, den Zugriff auf die PDF-Datei zu kontrollieren. Ohne dieses Passwort kann die Datei nicht geöffnet oder angezeigt werden. Das Besitzer-Passwort hingegen ermöglicht es, weitergehende Berechtigungen für die PDF-Datei festzulegen. Diese Unterscheidung zwischen Nutzer- und Besitzer-Passwort entspricht dem PDF-Standardsicherheitsmodell und wird nun endlich für OneDrive implementiert.


Erweiterte Kontrolle über PDF-Dokumente

Mit dem Besitzer-Passwort können Nutzer festlegen, welche Aktionen mit der PDF-Datei erlaubt sind. So lässt sich beispielsweise steuern, ob das Dokument gedruckt, kopiert oder bearbeitet werden darf.

Mit dieser Funktion können OneDrive-Webbenutzer ihre PDF-Dateien mit einem Be­nutzer­kenn­wort und einem Eigen­tümer­kenn­wort schützen. Das Benutzer­kenn­wort ist er­for­der­lich, um eine PDF-Datei zu öffnen und anzu­zeigen. Das Eigentümer-Passwort wird verwendet, um Berecht­igungen für eine PDF-Datei festzulegen, wie z. B. die Erteil­ung von Berecht­igungen zum Drucken, Kopieren oder Ändern des Inhalts.
MS365-Roadmap
Diese granulare Kontrolle er­mög­licht es, den Zu­griff auf ver­trau­liche Infor­ma­tionen sehr präzise zu regu­lieren. Micro­soft wird für diese Funk­tion voraus­sicht­lich auf moderne Ver­schlüssel­ungs­techno­lo­gien wie AES-256 setzen, die auch in Office 2016 und im aktuellen PDF-2.0-Standard zum Einsatz kommen.

Mehr geplant

Die neue Passwort-Funktion für PDF-Dateien reiht sich in eine Serie von Verbesserungen ein, die Microsoft für OneDrive plant. So soll beispielsweise auch eine neue Ansicht namens "People View" eingeführt werden, die das Arbeiten mit mehreren Dateien erleichtern soll.

Start für Privatnutzer noch unklar

Das Update startet zunächst für Geschäftskunden - ob und wann die Funktion auch für Privatnutzer verfügbar sein wird, ist bisher nicht bekannt.

Was haltet ihr von der geplanten Passwortschutz-Funktion für PDFs in OneDrive? Seht ihr darin einen Mehrwert für eure tägliche Arbeit oder euren privaten Dateiaustausch? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Microsoft plant Passwortschutz für PDFs in OneDrive im Web ab März 2025
  • Zwei Passwort-Typen: Nutzer-Passwort für Zugriff, Besitzer-Passwort für Rechte
  • Besitzer-Passwort ermöglicht granulare Kontrolle über erlaubte PDF-Aktionen
  • Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien wie AES-256 wird erwartet
  • Die Funktion ist Teil einer Reihe geplanter Verbesserungen für OneDrive
  • Zunächst für Geschäftskunden geplant, Verfügbarkeit für Privatnutzer unklar
  • Wichtiger Schritt zur Verbesserung der Dokumentensicherheit in der Cloud

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