Apple wirft 135.000 Apps aus dem Store, weil sie EU-Regeln brechen
Apple entfernt über 135.000 Apps aus dem App-Store, da Entwickler ihre Kontaktdaten nicht offengelegt haben. Die Maßnahme folgt den Anforderungen des Digital Services Act der EU. Betroffene können ihre Apps nach Aktualisierung aber wieder einreichen.
Der DSA, der seit August 2023 in Kraft ist und seit Februar 2024 für alle Online-Plattformen gilt, verlangt von App-Entwicklern die Offenlegung ihres "Händlerstatus". Dies betrifft alle Apps, die in irgendeiner Form Einkünfte generieren - sei es durch direkte Verkäufe, In-App-Käufe oder Werbung. Nur komplett kostenlose Apps ohne Monetarisierung sind von dieser Regelung ausgenommen.
Wie TechCrunch berichtet, wussten die Entwickler seit einiger Zeit von der Frist am 17. Februar 2025. Die Entfernung der nicht konformen Apps erfolgte dennoch für viele überraschend schnell und rigoros. Besonders betroffen sind kleinere und unabhängige Entwickler, die ihre privaten Kontaktdaten bisher nicht öffentlich machen wollten.
Um ihre Privatsphäre zu schützen, greifen einige Entwickler auf kreative Lösungen zurück. Sie nutzen Co-Working-Spaces, virtuelle Büros oder Postfächer als Geschäftsadressen. Andere melden virtuelle Telefonnummern an, um ihre privaten Nummern nicht preisgeben zu müssen.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Seht ihr die neuen Transparenzregeln als sinnvoll an oder eher als unnötige Belastung für Entwickler? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns! Siehe auch:
- Apple entfernt über 135.000 Apps aus dem EU-App-Store wegen fehlender Daten
- Die Maßnahme folgt den Anforderungen des DSA der Europäischen Union
- DSA verlangt Offenlegung des 'Händlerstatus' für monetarisierte Apps
- Entwickler müssen Kontaktinformationen wie Telefon und E-Mail angeben
- Einzelpersonen sind zusätzlich zur Angabe ihrer physischen Adresse verpflichtet
- Kreative Lösungen wie Co-Working-Spaces werden zum Schutz der Privatsphäre genutzt
- Apps können nach Aktualisierung der Daten wieder in den Store aufgenommen werden
Digitaler Frühjahrsputz im App Store
Apple hat einen radikalen Schritt unternommen, um die Vorgaben des Digital Services Act (DSA) der Europäischen Union zu erfüllen. Seit dem 18. Februar 2025 sind im EU-App-Store über 135.000 Apps nicht mehr verfügbar, deren Entwickler es versäumt haben, ihre Kontaktinformationen gemäß den neuen Regularien anzugeben.Der DSA, der seit August 2023 in Kraft ist und seit Februar 2024 für alle Online-Plattformen gilt, verlangt von App-Entwicklern die Offenlegung ihres "Händlerstatus". Dies betrifft alle Apps, die in irgendeiner Form Einkünfte generieren - sei es durch direkte Verkäufe, In-App-Käufe oder Werbung. Nur komplett kostenlose Apps ohne Monetarisierung sind von dieser Regelung ausgenommen.
Wie TechCrunch berichtet, wussten die Entwickler seit einiger Zeit von der Frist am 17. Februar 2025. Die Entfernung der nicht konformen Apps erfolgte dennoch für viele überraschend schnell und rigoros. Besonders betroffen sind kleinere und unabhängige Entwickler, die ihre privaten Kontaktdaten bisher nicht öffentlich machen wollten.
Transparenz vs. Privatsphäre
Die neuen Anforderungen stellen viele Entwickler vor ein Dilemma. Während Organisationen lediglich ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben müssen, sind Einzelpersonen verpflichtet, zusätzlich ihre physische Adresse offenzulegen. Diese Informationen werden nun für EU-Nutzer sichtbar auf der App-Seite im Store angezeigt.Um ihre Privatsphäre zu schützen, greifen einige Entwickler auf kreative Lösungen zurück. Sie nutzen Co-Working-Spaces, virtuelle Büros oder Postfächer als Geschäftsadressen. Andere melden virtuelle Telefonnummern an, um ihre privaten Nummern nicht preisgeben zu müssen.
Chance zur Reaktivierung
Die Entfernung muss nicht dauerhaft sein. Apple ermöglicht, die fehlenden Informationen über die App Store Connect-Plattform nachzureichen. Sobald der Händlerstatus aktualisiert und von Apple verifiziert wurde, können die Apps wieder im EU-App-Store erscheinen.Was haltet ihr von dieser Entwicklung? Seht ihr die neuen Transparenzregeln als sinnvoll an oder eher als unnötige Belastung für Entwickler? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns! Siehe auch:
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Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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